Adlerweg

Adlerweg-Etappe 13: Innsbruck – Igls – Zirbenweg – Tulfes – Innsbruck

Auf dem Zirbenweg vom Patscherkofel zum Glungezer wandern Sie durch einen der ältesten Zirbenbestände Europas. Von verschiedenen Aussichtspunkten erwartet Sie ein traumhafter Blick über die Städte Innsbruck und Hall sowie Teile des Inntals oder das Landschaftsschutzgebiet Viggartal.

Highlights

  • Der Zirbenweg führt sie durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Beim Patscherkofelhaus, am Anfang der Wanderung, sehen Sie Alpine Flora im Alpengarten der Universität Innsbruck.
  • Von Boscheben blickt man ins darunter liegende Landschaftsschutzgebiet Viggartal. Entlang der gesamten Etappe hat man eine tolle Aussicht auf Innsbruck und Hall mit der dahinter liegenden Nordkette.
  • Im Urgestein bildet oft die Zirbe, eine Kiefernart die Baumgrenze (bis 2.300 Meter Seehöhe). Auch unter Arven bekannt, sind Zirben besonders kälteresistent.
  • Die Patscherkofelbahn wurde 1928/29 erbaut. Sie ist, wie die Nordkettenbahn, ein Beispiel für die Hochblüte der alpinen Architektur der 1920er Jahre.
  • Die Wanderung über den Zirbenweg ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet.
  • Mögliche Quereinstiege: von Hall nach Tulfes und mit den Liften der Glungezerbahn zur Tulfein Alm.
  • Ein Highlight, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten, ist der Adlerblick beim Kugelwald am Glungezer. Bei diesem Aussichtspunkt erwartet Sie ein spektakulärer Ausblick mit 360-Grad-Panorama, der durch spezielle Fernrohre ermöglicht wird.

Details

Region: Innsbruck und seine Feriendörfer
Ausgangspunkt: Innsbruck (HBF)/Igls (574 m)
Endpunkt: Innsbruck (HBF)/Igls (574 m)
Höhenmeter bergauf: 200 m
Höhenmeter bergab: 100 m
Höchster Punkt: 2.073 m
Schwierigkeitsgrad: leicht (weiß)
Streckenlänge: 6,0 km
Gehzeit: 2 h 30 min

Streckenbeschreibung

Von Innsbruck/Hauptbahnhof mit dem Bus bzw. der Straßenbahn nach Igls/Talstation Patscherkofelbahn und mit der Seilbahn zur Bergstation Patscherkofel. Bei der Bergstation (1964 m) gleich der Beschilderung  „Zirbenweg“ (Nr. 350) folgen, der direkt oberhalb des „Schutzhauses Patscherkofel“ auf breitem Pfad Richtung Osten führt. Hier beginnt gleichzeitig der „Naturlehrpfad Patscherkofel“ des Alpenvereins. Der breite Pfad bzw. Steig zieht knapp oberhalb der Waldgrenze im freien, aber nicht völlig baumlosen Gelände (Zirben) insgesamt leicht ansteigend hinüber zur etwas versteckten Boscheben Hütte (2035 m, hier Abzweigemöglichkeit ins Viggartal zum Meißner Haus; bis hierher führt der Naturlehrpfad entlang des Zirbenwegs). Von Boscheben in gleich bleibender Richtung weiter und nördlich unterhalb der kleinen Gipfel bleiben (nirgendwo ins Tal absteigen). Auf dem Steig hinüber zur Tulfeinalm und von dort in wenigen Minuten ein paar Meter empor zum Halsmarterlift. Der Zirbenweg verläuft nach Boscheben leicht an- und absteigend jedoch ohne wesentliche Höhenänderung entlang bzw. knapp über der 2000-Meter-Marke – in der Regel etwas oberhalb der Waldgrenze, jedoch nicht im baumfreien Gebiet (Zirben!). Mit dem Lift nach Tulfes, von dort mit dem Bus nach Igls und von Igls mit dem Bus bzw. der (Straßen)bahn zurück nach Innsbruck. Wer wieder zu Fuß zur Talstation der Patscherkofelbahn gehen möchte, der geht von der Talstation Glungezerbahn am Speckbacherweg über Rinn und Sistrans nach Igls (Gehzeit ca. 3 Std.). Von der Talstation Patscherkofel/Igls zum Hauptbahnhof geht es von Igls nach Vill durch den Wald zur Poltenhütt; Haltestelle Tantegert, Abzweigung Richtung Bretterkeller, über Brücke Autobahn überqueren, ca. 200 m Richtung Westen zum Gasthof Bierstindl – Stift Wilten – Leopoldstraße – rechts zur Fußgängerunterführung Olympiabrücke – Südbahnstraße bis zum Bahnhof (Gehzeit ca. 1 ½ Std.).

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