Adlerweg

Adlerweg-Etappe 16: Leutasch – Ehrwald

Von den Almen des Gaistals und entlang des natürlichen Bachbetts der Leutascher Ache wandern Sie von der Mieminger Kette in Richtung Zugspitze. Im Kulturhaus Ganghofermuseum im Ortsteil Kirchplatzl der Gemeinde Leutasch erfahren Sie vom Leben und Schaffen des Tiroler Schriftstellers.

Highlights

  • Umgeben von den steilen Kalkwänden der Mieminger Kette im Süden und des Wettersteingebirges sowie der Zugspitze im Norden durchwandern Sie im Gaistal eine wunderschöne Almenlandschaft.
  • Die Ehrwalder Alm erwartet Sie mit einem schönen Ausblick über das Ehrwalder Becken und die Orte Ehrwald, Lermoos und Biberwier. Dahinter können Sie bereits die Gipfel der Lechtaler Alpen erkennen.
  • Auf dieser Etappe begleiten Sie die Leutascher Ache entlang steiler Bergflanken, Wasserfällen und Bächen in ihrem natürlichen Bachbett.
  • Im Leutascher Ortsteil Kirchplatzl wurde mit dem Kulturhaus Ganghofermuseum der Schriftsteller Ludwig Ganghofer ein Denkmal gesetzt. Hier finden Sie Gegenstände aus Ludwig Ganghofers Leben. Unweit der Tillfussalm befindet sich das Ganghoferhaus.
  • Auf dieser Etappe ist Ausdauer gefragt. Kinder ab 12 Jahren fühlen sich bei dieser Wanderung wohl.
  • Mögliche Quereinstiege sind: Entlang der Strecke durch das Leutaschtal; von Ehrwald mit der Ehrwalder Almbahn zur Ehrwalder Alm.

Details

Region: Olympiaregion Seefeld
Ausgangspunkt: Leutasch, Ahrn (1.094 m)
Endpunkt: Ehrwald (994 m)
Höhenmeter bergauf: 600 m
Höhenmeter bergab: 700 m
Höchster Punkt: 1.600 m
Schwierigkeitsgrad: leicht (weiß)
Wegbeschaffenheit: Steig, Forstweg, Spazierweg, Wanderweg
Streckenlänge: 25,0 km
Gehzeit: 7 h

Streckenbeschreibung

Im Leutascher Ortsteil Ahrn bei der Brücke über die Leutascher Ache (Ausgangspunkt für den Hohen Sattel) an der orografisch linken Seite der Ache auf dem Fußweg Richtung „Weidach“. Bald wird auf die rechte Seite gewechselt (in diesem Bereich Richtung „Unterweidach“ bzw. „Achweg Weidach“). Man folgt dann im Prinzip auf dem Achweg stets der Leutascher Ache an deren orografisch rechtem Ufer bis zum Kalvarienberg am Beginn des Gaistals. Hier auf einem Eisensteg die Ache überqueren, ein paar Meter taleinwärts gehen, beim Mauthäuschen gleich wieder zurück auf die rechte Bachseite wechseln und dort taleinwärts weiter. Kurz vor dem Salzbachparkplatz der Beschilderung „Almenparadies Gaistal“ folgen und abermals die Ache überqueren. Dann jedoch nicht hinaus zum Parkplatz, sondern vorher links dem breiten Fahrweg ins Gaistal folgen. Nach wenigen Metern rechts abzweigen zum „Ganghoferweg“. Dieser breite Fußweg führt zunächst ein kurzes Stück steil nach oben. Wenig später sanft ansteigend im lichten Wald und entlang von Wiesen unterhalb der Hämmermoosalm vorbei stets taleinwärts („Gaistalalm“, „Tillfußalm“). Der Weg überquert den Leitenbach und führt nun ein paar Meter hinunter zur Gaistalalm (Ende des Ganghoferwegs). Von der Einkehr geht es in gleich bleibender Richtung zunächst über Almwiesen weiter zur Tillfußalm. Der Fußweg verwandelt sich bald in einen Steig, taucht in den Wald ein und steigt geringfügig an. Schließlich kaum spürbar hinab zur Tillfußalm. Von da weiter auf dem breiten Talweg nach Westen, parallel zum Bachbett der Leutascher Ache bzw. des Gaistalbachs. Bei der Weggabelung geradeaus („Ehrwalder Alm über Igelsee“). Die Route verläuft zwischen den immer markanter werdenden Mieminger Bergen links und dem Wettersteingebirge rechts. Es geht insgesamt sanft aufwärts und über eine Kuppe zum Igelsee. Hinter dem See bei der Weggabelung rechts und etwas steiler empor bis rund 1600 m (hier Einmündung des Steigs von der Pestkapelle). Weiter auf der Forststraße hinunter zur Ehrwalder Alm und zur Bergstation der Ehrwalder Almbahn. Unterhalb der Ehrwalder Alm beginnt der „Wiesenweg nach Ehrwald“. Zunächst durchs Skigebiet, an der Weggabelung geradeaus bzw. rechts und ein Stück steil durch den Wald. Später leitet der Fußweg durch herrliche Bergmähder hinaus zur Talstation der Ehrwalder Almbahn. Entweder auf dem Zufahrtsweg oder auf dem Altmühlensteig (beginnt ein paar Meter südwestlich der Talstation auf der orografisch linken Seite des Geißbachs) hinaus nach Ehrwald.

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