Nach dem Tiroler Museumspreis 2006 folgt das Museumsgütesiegel...
Das Notburga-Museum, das sich bereits mit dem Tiroler Museumspreis 2006 schmücken darf, erhielt kürzlich mit dem Museumsgütesiegel eine der begehrtesten Auszeichnungen, die auf diesem Sektor österreichweit verliehen werden.
DAS MUSEUM
Laut Legende wurde Notburga in die schwierige wirtschaftliche Situation des 13. Jhdt. hineingeboren.
Als mutige Dienstmagd eines Adeligen, später eines Bauern, unterstützte sie die Mittellosen. Lepra und andere Krankheiten führten damals, wenn nicht zum Tod, so zumindest zum wirtschaftlichen Ruin, gab es doch weder Krankenkassen noch Altersversorgung.
Das Notburga Museum zeigt die ältesten Dokumente der Notburga-Verehrung, eine Reihe qualitätsvoller Gemälde, Skulpturen, sowie Volkskunst im Zusammenhang mit der bis heute lebendigen Wallfahrt. Den Sorgen und Ängsten der "kleinen Leute" ist eine eigene Abteilung im Museum gewidmet.
Das Notburga Museum ist im barocken, ehemaligen Pfarrhaus untergebracht. Die unmittelbare Nachbarschaft von Museum, Mesnerhaus und Wallfahrtskirche St. Notburga bildet ein Zentrum von Spiritualität und Kunst.
Auf dem barocken Hochaltar ist ihre Reliquie - das einzige stehende Ganzkörperskelett in Tirol - zur Verehrung aufgestellt.
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