Der Sage nach soll ein Riese namens Haymon, ein germanischer Einwanderer nach einem Kampf mit dem einheimischen Riesen Tyrsus, den er dabei erschlagen hatte, zur Sühne ein Kloster erbaut haben (um 878). Die Haymonstatue im Eingangsbereich der Stiftskirchehält die Zunge des von ihm besiegten in der Sillschlucht hausenden Drachen in der linken Hand.
Ein Konvent von Weltpriestern wurde noch vor 1138 auf Wunsch des Brixener Diözesanbischofs von Prämonstratensern aus Rot an der Rot abgelöst. Am 30.April 1138 hat Papst Innozenz II. deren Gemeinschaft bestätigt.
Stiftskirche:
Heutiger Bau im barocken Stil von 1665. Deckenfresken von Kaspar Waldmann.
Eine große Blütezeit erlebte das Stift im 17. und 18.Jahrhundert. Damals erbaute man das heute bestehende barocke Kloster, nachdem die vorerst romanischenGebäude durch Brände, und die dann errichtete gotische Klosteranlage durch denEinsturz des Kirchturms zerstört wurde.Im Jahr 1665 wurde die barocke Stiftskirche eingeweiht.
Klostergebäude:
Vestibül mit Fresken von Egid Schor. Verschiedene Säle sowie bedeutende gotische Sammlung im Stiftsmuseum
WILTENER SÄNGERKNABEN:
Das Stift Wilten ist auch die Heimat eines der traditionsreichsten und besten Knabenchöre der Welt, der Wiltener Sängerknaben.
NEU - "Klosterladen"
Im Empfangsraum dezente Regale mit Köstlichkeiten zum Mitnehmen