Das Bergrestaurant Alpenhaus auf der Ischgler Idalpe verbindet tradierte Bauformen mit den Anforderungen an einen modernen Treffpunkt im Skigebiet.

Beim Bau des Alpenhauses kamen Materialien aus der Umgebung …
Bauen in den Alpen ist seit je von den besonderen Witterungsbedingungen und von den im Gebirge vorhandenen Materialien geprägt: Aus Stein und Holz entstanden Bauwerke, die auch starken Schneefällen, plötzlichen Wetterumschwüngen und viel Wind standhielten.
Auf diese Qualitäten griff Baumeister Thomas Ladner bei der Planung des Bergrestaurants Alpenhaus unterhalb der Bergstation Silvretta Seilbahn zurück.
Er verwendete traditionelle Elemente, um auf 2.300 m Seehöhe ein modernes Bergrestaurant für Gäste des Skigebiets zu konzipieren, das dennoch stilistisch in der Region verankert ist.

… wie Stein und Holz zum Einsatz. Fotos: TVB Paznaun
Der L-förmige Bau wurde so angelegt, dass er sich harmonisch in die Landschaft einfügt und auch eine angeschlossene Terrasse gut vor Wind geschützt ist. Bei der Auswahl der Materialien entschied man sich zwar konstruktiv auch für Stahlbeton, ansonsten besteht das dreistöckige Haus aber (fast) ausschließlich aus dem Vider Stein der Umgebung, aus Holz und Glas. Anders als in traditionellen Alpenhäusern ist das Design gänzlich schnörkellos: (Lärchen-)Holz, Steinmauern und -böden, ein offener Grillplatz und Mobiliar kommen durch klare Linien und großzügige Raumaufteilung ausgezeichnet zur Geltung.
Und weil die verschneiten Skihänge draußen besonders gut mit dem Holz und dem Stein des Interieurs harmonieren, bieten große Glasflächen einen unverstellten Blick auf die Bergketten der Umgebung.
geöffnet: Wintersaison