Mit der Hungerburgbahn und Nordkettenbahn von Innsbruck (574 m) bis zum Hafelekar (2.256 m) in weniger als 1 Stunde vom Stadtzentrum und das ohne Hindernisse!


Von der Seilbahnkabine hat man einen großartigen Blick auf die Stadt
Ausgangspunkt bildet der Congress Innsbruck mit dem Ziel, über die Seegrube das Hafelekar mit fast 2.300 m Seehöhe zu erreichen. Mit dem Lift gelangt man in der von Zaha Hadid futuristisch gestalteten Talstation zum Bahneinstieg. Zuerst am Inn entlang und über die Ausstiegsstelle Alpenzoo, der auch für Rollstuhlfahrer einen Besuch wert ist, geht es hinauf zur Hungerburg. Auf der Aussichtsplattform gibt es bereits einen Vorgeschmack auf die noch kommenden Aussichten hinunter ins Tal.
Weiter kommt man zum Gebäude der Nordkettenbahnen, das ehemals aufgrund von Treppen für Rollstuhlfahrer schwer zugänglich war, doch nun gibt es einen rollstuhlgerechten Eingang. Mit Hilfe des Personals gelangt man in die Gondel zur Seegrube (1.906 m Seehöhe) und wird wiederum mit einer aufregenden Fahrt und einem unglaublichen Ausblick über Innsbruck belohnt. Der Ausstieg auf der Seegrube ist für Rolli-Faher ebenfalls perfekt gelöst.


Barrierefrei geht es bis ganz hinauf zum Hafelekar
Von hier aus geht es weiter zum Einstieg in die Hafelekarbahn, den letzen Abschnitt der Bergtour! Der Weg der Gondel durch die engen und steilen Kalksteinfelsen der Nordkette ist ein Abenteuer für sich und in der Gondel kommt bei diesem Anblick immer eine gewisse Ehrfurcht und Spannung auf. Nach dem Ausstieg geht es mit einem Lift zur Aussichtsplattform des Hafelekar. Fast 2.000 m tiefer liegt Innsbruck, der Inn schlängelt sich durch die Stadt und die Zillertaler und Stubaier Alpen schimmern mit ihren sogar im Sommer schneebedeckten Gipfeln majestätisch in der Ferne. Hier oben kann man eine nicht sehr steile Wiese bis zum Klimahaus und den Abhängen des Karwendel nach Norden hochfahren, je nach Fertigkeiten mit oder ohne Hilfe.
Die Fahrt vom Congress Innsbruck bis zur Hafelekar lohnt sich bei schönem Wetter sehr. Es gibt eigentlich keine Barrieren, vom Einstieg weg bis zum Ausstieg auf dem Hafelkar und auch auf demselben Rückweg. Auf dem ganzen Weg sind barrierefreie Toiletten zu finden, die Einstiege und Ausstiege in die Gondeln sind perfekt gelöst, besser geht es wohl kaum.