Das Herz der Alpen bietet Radurlaubern imposante Landschaften, kulturelle Vielfalt und kulinarische Verwöhnmomente.
Am Innradweg zeigt sich die ganze Vielfalt Tirols - Natur, Kultur und Geschichte.
Tirol wortwörtlich er“fahren“, das können Besucher auf einem Radwegenetz von über 920 Kilometern. Es führt durch stille Seitentäler und lebendige Städtchen und wird von Denkmälern, Schlössern und Burgen gesäumt wird.
Der Klassiker ist natürlich der Innradweg Auf der 190 km langen Reise des Alpenflusses durch Tirol ist man den vielfältigen Natur- und Kulturräumen ganz nah. Landeck, der alte Gerichtssitz, die Salz- und Münzstadt Hall, das „silberne“ Schwaz, das von der Festung überragte Kufstein und natürlich Innsbruck, die Alpenmetropole erzählen von der Geschichte des Landes.
Auf dem Innradweg wird aber nicht nur der kulturelle Hunger gestillt: 25 Tiroler Wirtshäuser laden mit alpiner Hausmannskost und lokalen Spezialitäten zur wohlverdienten Genuss-Pause. Via Claudia Augusta - privater Ausschnitt
Sie führt quer durch Tirol und die Jahrhunderte: die Via Claudia Augusta.
Südlich des Alpenhauptkamms geht es gemütlich der Drau entlang. Sonnenverwöhnte Rastplätze mit Ausblicken auf die umliegenden Bergmassive, urige Dörfer und das charmante Lienz säumen den Weg, ebenso die Drauradwirte, wo regionaltypische Leckereien wie Melchermuas und der Osttiroler Pregler serviert werden.
Den Spuren antiker Legionen und Händler folgt man auf der Via Claudia Augusta, die vor knapp 2.000 Jahren Bayern mit der Po-Ebene verband. Heute ist natürlich der Komfort in den Quartieren wesentlich besser, und auch den bequemen Huckepack-Transport über Fern- und Reschenpass gab es zu Römerzeiten nicht. Beim Essen aber bemüht man sich um Originalität, mehr als 30 Wirte kochen nach Rezepten und mit Zutaten aus damaliger Zeit.