Das Museum Tiroler Bauernhöfe erlaubt kleinen Gästen eine abenteuerliche Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Was da aussieht wie eine Kirche ist eine 200 Jahre alte Schule. Die kleine Türe unter der Stube war nicht für Kinder gedacht, sondern für Ziegen. 36 historische Gebäude wurden in ihrer Heimat abgetragen und hier sorgsam aufgebaut, dazwischen gibt es genügend Auslauf und Ruheplätze. Tipp: Kinderprogramm an jedem Mittwoch im Juli und August, reduzierter Eintritt für Familien an jedem Montag. Infos zur Erlebniscard der Region (Museen, Freischwimmbäder, Badeseen, Hallenbad, Bergbahnen) im örtlichen Tourismusbüro.

Eine gemütliche Familienwanderung führt zum Museum. Man startet beim Tourismusbüro im Ortszentrum Kramsach (genügend Parkmöglichkeiten). Über die Durftner Brücke geht es direkt geradeaus in den ansteigenden Wanderweg zum Bauernhof Stofflhof. Kurz vor dem Haus zweigt rechts ein landwirtschaftlicher Fahrweg ab und verläuft über Wiesen und Äcker zum Windhaghof. Anschließend marschiert man durch den Wald und weiter am Ufer des Reintaler Sees entlang. Hier laden die Gasthöfe Brantlhof und Seehof (Kinderspielplätze) zur Jause. Nach zirka 5 Minuten ist der Weiler Mosen erreicht, rechts der Fahrstraße entlang und abermals rechts der gut beschilderten Zufahrt zum Bauernhöfemuseum folgen. Nach dem Besuch des Museums empfiehlt sich als Rückweg der Kramsacher Rundwanderweg. Die Bauernhöfe Umesserhof und Neudeggerhof hinter sich, geht es steil abwärts über Wiesen zum Fischteich Minnichsee, um dann auf einem wenig befahrenen Landwirtschaftsweg die Kirche Voldöpp in Kramsach zu erreichen. Eine willkommene Belohnung am Ende der Wanderung ist ein kühles Getränk im schattigen Gastgarten des Voldöpperwirtes. Von hier ca. 10 Minuten zum Zentrum (Tourismusbüro).
Fakten
Region
Alpbachtal & Tiroler Seenland
Ausgangspunkt
Kramsach, 513 m
Ziel
Bauernhöfemuseum Kramsach, 570 m
Gehzeit
2,5 h ohne Museumsbesuch
Familien-Highlight
Bauernhöfemuseum, Rheintaler Seen
Kartenmaterial
Freytag & Berndt WK 321, im Maßstab 1:50.000
Information
Karten
GPS-Daten
Die Verwendung der GPS Daten erfolgt auf eigene Gefahr. Vor allem in engen Tälern und Wäldern ist die notwendige Sichtverbindung zu den Satelliten nicht immer gegeben, sodass Ungenauigkeiten auftreten können. Folgen Sie deshalb nicht blind der Richtungsanzeige Ihres GPS-Gerätes! Besonders im alpinen Gelände ist ein geradliniges Erreichen des Zielpunktes selten möglich. Man sollte zudem jederzeit in der Lage sein, sich auch ohne GPS-Gerät zu zurechtzufinden.