Eine Unternehmung ausschließlich für Ausdauernde und Trittsichere ist die Etappe von der Rastkogelhütte hinunter in die Naturparkgemeinde Finkenberg. Selbst wenn man vom Penkenjoch mit der Bahn 1250 m ins Tal fährt, bleiben noch 750 m für den Abstieg.
Von der Rastkogelhütte geht man auf das Sidanjoch und folgt von dort den Schildern zum Rastkogel: Zuerst über einen grünen Kamm bergwärts, an zwei Seen vorbei und weiter durch alpiner werdendes Gelände hinauf zum Gipfelkreuz des Rastkogels. Nach der Rast geht man ein Stück zurück zur letzten Weggabelung und folgt den Schildern Richtung „Penken, Lanersbach“ zum Hoarbergjoch. Vom Joch geht es weiter Richtung „Tux“ ins Skigebiet, bald weiter Richtung „Penken“ und „Wanglspitze“. Nun orientiert man sich an „Wanglalm“ und an „Penken“. Beim Penkenjochhaus befindet sich die Bergstation der Gondelbahn ins Tal. Wer lieber zu Fuß nach Finkenberg absteigt, geht von der Penkentenne auf einem steilen Steig über Almgelände ins Tal.
Fakten
Region
Mayrhofen
Ort
Hippach
Streckenlänge
20 km (bei Talfahrt mit Seilbahn vom Penkenjoch nach Finkenberg: 12 km)
Ausgangspunkt
Hippach, Rastkogelhütte (2.117 m)
Ziel
Finkenberg (839 m)
Höchster Punkt
2.762 m
Höhendifferenz
750 m im Aufstieg, 2000 m im Abstieg (bei Variante mit Seilbahn um rund 1250 Hm im Abstieg weniger)
Gehzeit
8-9 Std.
Themenschwerpunkt
Natur
Schwierigkeitsgrad
Roter Bergweg
Wegbeschaffenheit
Steige, Fahrwege, Zufahrtswege
Tourcharakter
Trittsicherheit und Grundmaß an Schwindelfreiheit sowie vor allem Ausdauer erforderlich; noch im Hochsommer unter Umständen gefährliche Schneereste in den Mulden und im Schlusshang zum Rastkogel; Kinder: ab 15 Jahren (wegen Tourlänge); bei Talfahrt mit Gondelbahn ab 10 Jahren
Etappeninfos
Einkehr
Information
Karten
GPS-Daten
GPS-Daten
Die Verwendung der GPS Daten erfolgt auf eigene Gefahr. Vor allem in engen Tälern und Wäldern ist die notwendige Sichtverbindung zu den Satelliten nicht immer gegeben, sodass Ungenauigkeiten auftreten können. Folgen Sie deshalb nicht blind der Richtungsanzeige Ihres GPS-Gerätes! Besonders im alpinen Gelände ist ein geradliniges Erreichen des Zielpunktes selten möglich. Man sollte zudem jederzeit in der Lage sein, sich auch ohne GPS-Gerät zu zurechtzufinden.