Freeriden: Tiefschneefahren in Tirol

Freeriden ist der Inbegriff von Freiheit beim Skifahren und Snowboarden. Ziehen Sie Ihre eigene Spur in den teils unberührten Tiefschneehängen und genießen Sie das einzigartige, pulvrige Vergnügen in den Skigebieten und den Bergen Tirols. In zahlreichen Kursen und Camps können Sie nicht nur an Ihrer Powder-Technik feilen sondern erfahren auch Wissenswertes über alpine Gefahren, die richtige Einschätzung der Schneelage und Ausrüstung.

Tiefschneefahren ist ein kreatives Spiel mit Gelände und Schnee und liegt voll im Trend. Abseits der präparierten Pisten warten völlig neue Herausforderungen auf Skifahrer und Snowboarder. Je nach Können gilt es eine schöne Spur über meist noch unberührte Hänge zu ziehen, Sprünge über bis zu haushohen Schneewechten zu wagen und wieder weich im Powder zu landen. Wissen über alpine Verhältnisse, eine gute Fahrtechnik und die Fähigkeit, sich selbst einzuschätzen, ist die Grundvoraussetzung für einen sicheren und unvergesslichen Ritt im freien Gelände.

5 Top-Gebiete für Freerider und Powderfreaks

  • In St. Anton am Arlberg fahren Freerider auf etwa 200 Kilometern Skirouten das gesamte Skigebiet ab und verbringen abwechslungsreiche Tage beim Powdern.
  • Fieberbrunn im Pillerseetal war in den vergangenen Jahren wiederholt Austragungsort für internationale Freeride-Bewerbe und konnte sich in der Szene einen ausgezeichneten Ruf erwerben.
  • Das Powder Department am Stubaier Gletscher stellt eine eigene Freeride Map mit 11 Freeride Runs im freien Skiraum und GPS-Tracks zur Verfügung.
  • Im Zillertal warten mehr als 300 Freeride-Kilometer. Am Freeride Point beim „8er“ – Melde- und Infostelle für Freeriding – in Hochfügen erfahren Freeride-Freunde wichtige Informationen über Wetterbericht und Lawinenlage. Die erforderliche Ausrüstung kann entweder gemietet oder gekauft werden.
  • Serfaus-Fiss-Ladis punktet mit insgesamt 10 hochwertigen Freeride-Strecken, die sich bei Neulingen und Profis großer Beliebtheit erfreuen.

Sicherheit im Gepäck

Die Natur und der freie Skiraum abseits der präparierten Pisten stellen besondere Anforderungen an die Sicherheit. Eine vollständige Sicherheitsausrüstung bestehend aus Helm, Verschüttetensuchgerät, Sonde, Schaufel und im besten Fall einen Lawinenrucksack gehört für Freerider längst zur Standardausrüstung. Spezielle Freeridekurse und SAAC Camps vermitteln wichtiges Wissen zum Thema Sicherheit, Spurwahl und Lawinenkunde.