Kitzbühel

Beim Spaziergang durch die schöne alte Innenstadt, zwischen farbenfrohen Fassaden und über 500 Jahre alten Kirchtürmen, vorbei an Geschäften mit mondänem Flair, spüren Sie schnell, wie sehr Kitzbühel ein Ort der Gegensätze ist. Auf der einen Seite die Stadt des Sports und Hot-Spot der Prominenten, auf der anderen Seite Hort alpiner Bodenständigkeit. Hochkarätige Wettkämpfe wie das Hahnenkammrennen im Januar locken seit Jahrzehnten viele Besucher aus aller Welt in den Ort. Wo sich Sportbegeisterte treffen, wird viel gefeiert – Kitzbühel hat ein ausgeprägtes Nachtleben. Dass hier auch die High Society verkehrt, lassen nicht nur manch teure Autos im Straßenbild erkennen, sondern auch viele gehobene Hotels und Wirtshäuser.

In der Stadt am Fuße von Hahnenkamm und Kitzbüheler Horn gibt es in jeder Saison etwas zu erleben. Im Winter eines der bedeutendsten Wintersportzentren Österreichs, zeigt sich die Stadt im Sommer als beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen mit mehr als 1.000 Kilometern gut ausgebauten Wegen in die umliegenden Berge.

Wer ist der typischste aller Kitzbüheler? Toni Sailer, der Schwarze Blitz, die Skilegende, die zum Filmstar wurde? Kein schlechter Tipp. Hansi Hinterseer, der von Slalom- auf Schlagerstar umsattelte und auch mit 60 Jahren gleich bärig, stets gut gelaunt und unverwüstlich wirkt wie als junger Bergbursch? Gut möglich.

Und doch: Der typischste aller Kitzbüheler ist bzw. war vermutlich Alfons Walde, der Maler (1891-1958). Er dokumentierte mit künstlerische Mitteln den Aufstieg der Stadt Kitzbühel zu einem weltbekannten Wintersportzentrum und trug gleichzeitig zu diesem Ruf bei. Dass er selbst seine zahlreichen Wintersportmotive und -landschaften via Postkarten und Plakatdrucken massenhaft verbreitete, nahm ihm die elitäre Kunstwelt über Jahrzehnte übel. Mittlerweile hat sich doch die Ansicht durchgesetzt, dass Waldes Werk von hoher Qualität auch abseits seines touristisch wirksamen Gehalts ist.

Kitzbühel ist und bietet immer noch alles, was Walde malte: „Mondäne Wintergäste“ (1927) in prunkvollen Pelzmänteln, die schier überwältigende Schönheit frisch verschneiter Gebirgslandschaften, die halsbrecherische Rasanz von Wintersportlern. Und übrigens: Die Kitzbüheler Gams, das berühmte Logo der Stadt, hat auch Alfons Walde entworfen.

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Kitzbühel im Winter