Kaunertal im Winter, © Martin Lugger
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Kaunertal - Vergötschen im Sommer, © Tirol Werbung/Janine Hofmann
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Kaunertal


Platz, Loch, Boden,… Was im ersten Moment vielleicht komisch klingt, sind in Wirklichkeit drei der 12 Ortsteile der Gemeinde Kaunertal. Sie nimmt das gesamte Gebiet des gleichnamigen Tales ein.

Wahrscheinlich ist es kein Wunder, dass der Name Wiesejaggl bis heute sehr präsent im Kaunertal ist. Der berühmt-berüchtigte Wilderer soll einer historischen Figur nachempfunden sein, die sich im 16. Jahrhundert kühn gegen die menschliche und auch die göttliche Autorität auflehnte. Kaiser Maximilian, der die Kaunertaler Berge als seinen Privatspielplatz betrachtete, verbot den ortsansässigen Bauern das Jagen und entzog ihnen damit einen Teil ihrer Lebensgrundlage.

Die zahlreichen Legenden und Sagen, die sich um den so treffsicheren wie kühnen Wiesejaggl spinnen, erzählen deshalb archetypisch vom Kampf derer „da unten“ gegen „die da oben“. Und sie belegen gleich mehrere markante Charakterzüge, den man dem Menschenschlag im kargen Westen Tirols nachsagt: Zähigkeit, eine Art grimmige Herzlichkeit und Furchtlosigkeit im Umgang mit schwierigen äußeren Bedingungen.

Das Kaunertal ist uraltes Siedlungsgebiet. Schon die Rätoromanen, ständig auf der Suche nach Weideland, drangen bis ins Kaunertal vor. Heute ist das Tal vom Tourismus und seiner Lage inmitten mehrerer prächtiger Ski- und Wandergebiete geprägt. Unter Rennrad- und Motorradfahrer aus ganz Europa ist die fahrtechnisch herausfordernde Mautstraße zum Kaunertaler Gletscher besonders beliebt.


Für Rennrad- und Motorradfahrer kann eine Straße grundsätzlich nicht genug Kurven haben – die Straße zum Kaunertaler Gletscher bietet denen, die noch Zeit dafür haben, außerdem spektakuläre Ausblicke., © Tirol Werbung/Esther Wilhelm
Eine Kehre nach der anderen

Für Rennrad- und Motorradfahrer kann eine Straße grundsätzlich nicht genug Kurven haben – die Straße zum Kaunertaler Gletscher bietet denen, die noch Zeit dafür haben, außerdem spektakuläre Ausblicke.

Die Fassadenmalereien der Schlosshäuser in Kauns erzählen die konfliktreiche Geschichte von Kaiser Maximilian und dem Wilderer Wiesejaggl nach. Die drei alten Bauernhäuser gehörten einst zur Burg Berneck und werden heute von Kauner Familien bewohnt., © Kaunertal Tourismus
Lebendige Geschichte

Die Fassadenmalereien der Schlosshäuser in Kauns erzählen die konfliktreiche Geschichte von Kaiser Maximilian und dem Wilderer Wiesejaggl nach. Die drei alten Bauernhäuser gehörten einst zur Burg Berneck und werden heute von Kauner Familien bewohnt.

Der Kaunertaler Gletscherpark bildet zusammen mit dem Pitztaler Gletscher und der Bergwelt um Imst den so genannten Gletscherpark. Wer die stets aufs Neue überwältigende Natur abseits der großen Touristenströme erleben will, ist hier richtig., © Daniel Zangerl
Gletscherpark

Der Kaunertaler Gletscherpark bildet zusammen mit dem Pitztaler Gletscher und der Bergwelt um Imst den so genannten Gletscherpark. Wer die stets aufs Neue überwältigende Natur abseits der großen Touristenströme erleben will, ist hier richtig.

Die mittelalterliche Burg wacht über den Eingang des Kaunertales. Die Innsbrucker Familie, die den herrschaftlichen Ansitz in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts erwarb, hat die Burg liebevoll restauriert und öffnet sie im Sommer für Besucher., © Kaunertal Tourismus
Burg Berneck

Die mittelalterliche Burg wacht über den Eingang des Kaunertales. Die Innsbrucker Familie, die den herrschaftlichen Ansitz in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts erwarb, hat die Burg liebevoll restauriert und öffnet sie im Sommer für Besucher.

Wissen Sie, was ein „Veränderliches Widderchen“ ist? Das fragile Tier hat weder Hörner noch Hufe, sondern Fühler und zarte Flügel. Es gehört zu den 1.100(!) Schmetterlingsarten, die im Naturpark Kaunergrat nachgewiesen sind., © Vorauer
Naturpark Kaunergrat

Wissen Sie, was ein „Veränderliches Widderchen“ ist? Das fragile Tier hat weder Hörner noch Hufe, sondern Fühler und zarte Flügel. Es gehört zu den 1.100(!) Schmetterlingsarten, die im Naturpark Kaunergrat nachgewiesen sind.

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