Elbigenalp im Lechtal, © Tirol Werbung/Katleen Johne
© Elbigenalp im Lechtal, © Tirol Werbung/Katleen Johne
Lech, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
© Lech, © Tirol Werbung/Dominik Gigler
Lechradweg, © Naturparkregion Lechtal-Reutte
© Lechradweg, © Naturparkregion Lechtal-Reutte
Lechradweg, © Naturparkregion Lechtal-Reutte
© Lechradweg, © Naturparkregion Lechtal-Reutte
Ruine Ehrenberg bei Reutte, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner
© Ruine Ehrenberg bei Reutte, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner
Plansee, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner
© Plansee, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner
Die Lechauen bei Forchach, © Tirol Werbung/Verena Kathrein
© Die Lechauen bei Forchach, © Tirol Werbung/Verena Kathrein
Hängebrücke bei Holzgau, © Tirol Werbung/Peter Neusser
© Hängebrücke bei Holzgau, © Tirol Werbung/Peter Neusser

Lechradweg


Der Lechradweg führt Sie von Reutte auf 52 Kilometern bis nach Steeg, wo der Kaiserbach in den Lech mündet. Der in 4 Etappen unterteilte Radwanderweg ist leicht befahrbar und führt durch eines der naturbelassensten Täler Mitteleuropas. Mit rund 4 Stunden reiner Fahrzeit bietet sich die Strecke für einen perfekten Tagesausflug an.

Der Lech gilt als einer der letzten unregulierten Flüsse in den Alpen. Oft nehmen ausufernde Kiesbänke weite Teile des Talbodens ein. Sie bieten die optimalen Möglichkeiten zu angenehmen Pausen und zur Erholung entlang der Strecke. Durchqueren Sie einige der schönsten Auwälder Europas, radeln Sie zwischen saftigen Bergwiesen und genießen Sie die zahlreichen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke.

  • Die Holzgauer Hängebrücke überspannt in rund 105 Metern Höhe und auf einer Länge von 200 Metern die Höhenbachtalschlucht.
  • Die „highline179“ mit 405 Metern Länge und 110 Meter Höhe ist die längste Hängebrücke der Welt. Sie verbindet die Ruine Ehrenberg mit dem Fort Claudia bei Reutte und ist ganzjährig begehbar.
  • Die Sommerrodelbahn Wally Blitz in Elbigenalp garantiert bei einer Länge von 900 Metern und einer Höhendifferenz von rund 200 Metern jede Menge Spaß. Der Schlepplift bringt alle Rodler zum Start, wo diese mit bis zu 40 Kilometer pro Stunde über 4 Jumps und 25 Kurven wieder ins Ziel zurück sausen.
  • Zahlreiche Schnitzer stellen in Elbigenalp ihre Kunstwerke aus. Wer gerne selbst das Schnitzen erlernen möchte, kann sich für einen Kurs anmelden.
  • Der Naturpark Lechtal gilt als Fischerparadies. Als einer der letzten unregulierten Flüsse Europas finden sich genügend Plätze zwischen Stromschnellen und ruhigen Buchten zum Angeln.
  • Nur wenige Kilometer vom Ende des Lechradweges entfernt laden Plansee, Heiterwangersee und Urisee zum Erholen im kühlen Nass ein.
  • Für Hungrige warten zahlreiche Tiroler Wirtshäuser mit ihren Spezialitäten auf.
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Ausgangspunkt

Reutte

Endpunkt

Steeg

Länge

52 km

Fahrzeit

4 h

Höhenmeter

Bergauf: 270 m

Schwierigkeit

leicht

Höhenlage

1.120 m

Streckenbeschreibung


Etappe 1: Reutte  - Vorderhornbach
Streckenlänge: ca. 24 Kilometer, Fahrzeit 1 Stunde 45 Minuten

Die erste Etappe des Lechradwegs führt Sie von Reutte/Lechaschau über Höfen und Weißenbach bis Vorderhornbach. Nach einem ersten Stück auf der Bundesstraße folgt der Lechradweg auf einem eigenen Radweg dem Lechufer entlang durch einen sonnigen, mit Schneeheide geschmückten Kiefernwald. In Folge passieren Sie zahlreiche landschaftlich reizvolle Plätze: den Weißenbachsee, den Fichtenwald mit Blick auf die schroffen Gipfel der Hornbachkette, die Forchacher Hängebrücke mit Wasserfall, die weitläufige Errachau mit Weiden-Tamariskengebüsch und Kalkflachmooren sowie die Magerweiden.

Etappe 2: Vorderhornbach - Häselgehr
Streckenlänge: ca. 10 Kilometer, Fahrzeit 45 Minuten

Die leichtere zweite Etappe mit Einkehrmöglichkeiten in Martinau, Klimm und Häselgehr führt am Fuße der riesigen Klimmspitze an einer Wildfütterung vorbei. Während sich im Tal der Lech zusehend verjüngt, begeistern die Blicke auf die umliegende Bergwelt. Die Gipfelschneide der Pfeilspitze mit jäh emporschnellenden Graspleisen, das Felsenriff der Rotwand, Lichtspitze und die Dolomitzinnen der Hornbachkette ziehen ebenso vorbei wie das Bschlabser Tal mit der Hahntennjochstraße. Sie erreichen den Endpunkt der Etappe in Häselgehr, wo bereits Kaiser Maximilian um 1500 auf Hirschjagd ging.
   
Etappe 3: Häselgehr - Bach
Streckenlänge: 12 Kilometer, Fahrzeit: 45 Minuten

Die leichte dritte Etappe quert mit dem "Duarf“ Elbigenalp den Hauptort des  Lechtals. Der Geburtsort der Geierwally ist durch seine Freilichtbühne in der Bernhardsschlucht und als Schnitzerdorf bekannt. Der einstige Urlaubsort der Königin Mutter Maria von Bayern bietet sich an heißen Tagen mit seinem Freischwimmbad als kurzer Zwischenstopp an. Wer nur die Füße ein wenig in frischem Quellwasser abkühlen möchte, findet in Grünau eine kleine Kneippanlage an der romantischen Blockhütte mit Namen "Ausrutscher" vor.

Etappe 4: Bach - Steeg
Streckenlänge: ca. 10 Kilometer, Fahrzeit 45 Minuten

Auf dem letzten und wieder leichten Teilstück des Lechradweges bietet sich in Holzgau, der Perle des Lechtals, ein Zwischenstopp an. Die Heimat des Skirennläufers Peppi Strobl begeistert mit den prunkvoll  verzierten Fassaden der Häuser. Ein kurzer Abstecher in die nahe Höhenbachtalschlucht mit dem berühmten Simmswasserfall lohnt sich garantiert. Der Weg zum letzten Etappenort Steeg führt Sie vorbei am Ausgang des wilden Sulzltals über mehrere Lechbrücken bis nach Dickenau, wo der Kaiserbach in den Lech mündet.

Anreise

Ihre Zieladresse: Reutte

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