Dreitagestour: Karwendel-Durchquerung


Diese Wanderung gilt als absoluter Klassiker. Bei dieser Dreitagestour durchqueren Sie das schöne Karwendel Gebirge von Westen nach Osten und durchwandern ein fast 1.000 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet, das einige Überraschungen bereit hält. Wie der kleine Ahornboden, der mit seinen Bäumen, den grünen Wiesen und der Idylle rundherum ein unvergleichliches Naturerlebnis garantiert. Die Wegbeschaffenheit ist ausgezeichnet, dennoch sind für die 20 Kilometer Tagesetappen ausreichend Kondition und Trittsicherheit von Nöten. Genießen Sie die einzigartige Bergwelt des Karwendels und freuen Sie sich auf Stärkungen mit regionalen Köstlichkeiten.

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Ausgangspunkt  

Scharnitz

Endpunkt

Scharnitz

Gebirgszug

Karwendel

Länge

49,5 km

Dauer

3 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

mittelschwierig (rote Bergwege)

Höhenlage

1.953 m

Höhenmeter bergauf 2.300 m
Höhenmeter bergab 2.700 m

Streckenbeschreibung


Etappe 1: Scharnitz - Karwendelhaus (Übernachtungsmöglichkeit)
Höhenmeter bergauf/bergab: 850/50 Meter, Dauer: 6 Stunden, Länge: 18 Kilometer, Höchster Punkt: 1.771 Meter

Vom Bahnhof in Scharnitz geht es in südlicher Richtung vorbei am Infozentrum Naturpark Karwendel zur Dorfkirche. In östlicher Richtung folgt man der Straße „Karwendeltal“. Vorbei am Parkplatz wandert man etwa einen Kilometer bis zu einer großen Holztafel mit der Aufschrift „Karwendelhaus“, „Falkenhütte“. Hier zweigt man links ab und bleibt die gesamte Strecke durchs Karwendeltal auf diesem Weg. Die Route führt leicht ansteigend vorbei an der Larchetalm (1.173 Meter) bis in den Talschluss. Hier kann man weiter auf der Forststraße bis zum Karwendelhaus bleiben oder alternativ die letzten dreihundert Höhenmeter auf einen Steig zur Hütte wechseln.

 

Etappe 2: Karwendelhaus - Falkenhütte - Lamsenjochhütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.350/1.150 Meter, Dauer: 7 ¾ Stunden, Länge: 19 Kilometer, Höchster Punkt: 1.953 Meter

Auf dem Fahrweg vom Karwendelhaus geht es ein kurzes Stück sanft aufwärts zum Hochalmsattel mit dem Jochkreuz. Anschließend geht man auf dem Fahrweg in gleich bleibender Richtung dahin, um dann links zu einem Steig zu wechseln. Der Steig zieht im Almgelände und durch das liebliche Untere Filztal gemütlich hinab (stets in gleich bleibender Richtung). Die Route führt in der Folge als Karrenweg bzw. später als Forstweg in den Kleinen Ahornboden mit dem Hermann-von-Barth-Denkmal hinunter. (Das Hermann-von-Barth-Denkmal steht inmitten dieser Idylle und erinnert an den Freiherrn von Barth, der im Sommer 1870 insgesamt 88 Gipfel des Karwendel bezwungen hatte, darunter einige Erstbesteigungen.) Der Ahornboden und das meist ausgetrocknete Schotterbachbett werden in südöstlicher Richtung überquert, danach nimmt man den Karren- bzw. Fahrweg, der gemütlich im lichten Wald empor zur Ladizalm mit dem historischen Almhaus zieht. Hier geht es weiter aufwärts, ehe abermals zum Steig gewechselt wird, der in den Almwiesen nach oben zur Falkenhütte leitet. Von der Hütte geht es auf dem Fahrweg hinab zum Spielissjoch; von hier werden auf einem Steig in östlicher Richtung die Laliderer Reisen gequert (ab- bzw. ansteigend). Die Route leitet in der Folge hinauf auf das Hohljoch und jenseits als Fußweg bzw. Steig in Wiesen und durch Mischwald sanft abwärts ins Almdorf der Eng. Aus der Eng führt der breite Fahrweg über einem tief eingeschnittenen Tal nach oben zur Binsalm (Niederleger); weiter hinauf auf einem Fahr- bzw. Karrenweg zum Hochleger der Binsalm im freien Gelände (Abkürzungsmöglichkeiten über Steig). Die Route zieht danach empor zum Westlichen Lamsenjoch (am Schluss als Steig; Anstieg aus der Eng stets recht sanft); vom Westlichen Lamsenjoch verläuft ein Steig im abschüssigen Gelände unter der Lamsenspitze hinüber zur Lamsenjochhütte.

 

Etappe 3: Lamsenjochhütte - St.Georgenberg - Stans - Scharnitz (mit dem Zug)

Höhenmeter bergauf/bergab: 100/1.500 Meter, Dauer: 4 ½ Stunden, Länge: 12,5 Kilometer, Höchster Punkt: 1.953 Meter

Den dritten Tag lassen Sie sanft ausklingen mit einer bequemen Etappe durch Lärchen- und Mischwälder. Von der Hütte geht es auf einem Karrenweg ein paar Meter südöstlich abwärts, man zweigt jedoch gleich rechts zum Steig ab. Die mitunter etwas steinige Route zieht im Talboden durch die Wiesen sanft hinunter bzw. talauswärts. Knapp unterhalb von 1.700 Metern mündet der Steig in den Karren- bzw. Fahrweg zurück. Darauf geht es im lichten Wald – vielfach Lärchen – gemütlich hinab. Die Route leitet dann durch einen Mischwald und ein kurzes Stück etwas steiler abwärts und verläuft in Folge durch ein ungewöhnlich großes Latschenfeld – stets abwärts halten. Wenig später verlässt man den Fahrweg in Richtung „Stallenalm“ – dazu wird das Bachbett überquert (wenn dies wegen der Wassermenge nicht möglich ist, auf dem Fahrweg bleiben – die Routen treffen wenig später wieder zusammen). Vorbei an der Stallenalm (hier fängt das Stallental an), im Almboden flach hinaus und dann das in dem Bereich trockene, breite Schotterbachbett überqueren (anschließend die erwähnte Routenvereinigung). Man gelangt am Fahrweg zum „Rastplatzl Stallenblick“, danach geht es erneut in den Mischwald. Bei der Weggabelung abwärts halten; wenig später abermals an einem Rastplatz vorbei – an der Stelle befindet sich wieder eine Weggabelung– hier erneut abwärts weiter gehen. Gleich danach Richtung „Fiecht, Vomp“ und im Wald am alten Fahrweg über den steil abfallenden Hängen des Stallentals sanft auswärts; später in ungefähr 1.050 Metern Wechsel linker Hand zu einem Fußweg („St.Georgen, Wolfsklamm, Stans“ – Beschilderung an der Stelle allerdings etwas verwirrend). Nun im dichten Laubwald stets abwärts halten, die Route mündet in einen breiten Fahrweg – bei der Einmündung linker Hand absteigend weiter, über den Bach und auf dem Fahrweg hinauf nach St. Georgenberg; von St. Georgenberg zunächst dieselbe Route retour bis vor die Brücke am Beginn des Zustiegs – hier abzweigen Richtung „Wolfsklamm“ und orografisch links vom Stallenbach sanft talauswärts. Es geht in der Folge auf einer Steiganlage (Holzstege, Seile zum Anhalten) in der Klamm abwärts, wobei mehrmals die Bachseite gewechselt wird; nach dem Passieren der eigentlichen Klamm entlang des Hangs auswärts. Schließlich auf einem Fahrweg in gleich bleibender Richtung zu den ersten Häusern von Stans und orografisch links vom Bach in den Ort. Auf der Hauptstraße an der Kirche vorbei und geradeaus weiter zum Bahnhof in Stans. Zurück nach Scharnitz geht es mit dem Zug (in Innsbruck umsteigen).

Anreise

Ihre Zieladresse: scharnitz

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