Der Tristacher See ist ein wahres Naturjuwel. Das glasklare Wasser ist großteils von Wald umgeben, im Süden ragen die scharfen Spitzen der Dolomitentürme in den Himmel. Ein Platz, der zum Schwimmen, Plantschen und Spielen verlockt. Der neu errichtete Waldlehrpfad von Amlach zum See macht die Familienwanderung zum kurzweiligen Spaziergang.

Man parkt im Ort Amlach beim Gasthof Dolomiten-Waldschenke und überquert die Straße zum großen Goggkreuz. Hier beginnt der gut beschilderte Waldlehrpfad und mündet bald in die Fahrstraße zum Tristacher See. Nach 100 m rechts abzweigen und dem Lehrpfad entlang bergauf gehen bis zu einem Rastplatz mit guter Aussicht über das Drautal. Einige Infotafeln weiter, bei der Weißkiefer angelangt, bietet sich abermals ein breiter Panoramablick. Abwärts passiert der Weg den kleinen "alten See" und die imposante 300 m hohe Seewand, die wohl alle kleinen Wanderer zu Kletterübungen verleitet. Das Ziel der Tour, der Tristacher See, ist nach etwa 1¼ h Gehzeit erreicht. Man spaziert am bewaldeten Südufer entlang und erreicht Campingplatz und Freibad am Seeende. Retour geht's entlang des Nordufers und rechts den Fußweg nach Tristach. Kurz danach dem Holzsteg über den Bach entlang immer abwärts im Wald zum Tal hinunter. Links den Schildern Richtung Wallfahrtskirche Ulrichsbühel folgen und zurück nach Amlach. Der schöne öffentlich zugängliche Kinderspielplatz am Drauufer erweckt müde Wanderfüße bestimmt wieder zum Leben.
Ein "Abenteuertipp": Der Wasserfallweg Galitzenklamm 2 km südlich des Ortszentrums. Über Steinstufen, Brücken und Stege geht es in die Schlucht hinein und durch staubendes Wasser nach oben.
Fakten
Region
Lienzer Dolomiten
Ausgangspunkt
Amlach bei Lienz, 687 m
Ziel
Tristacher See, 826
Höhendifferenz
200 m
Gehzeit
3 h
Familien-Highlight
Badesee, Seewand
Kartenmaterial
Freytag & Berndt WK 182, im Maßstab 1:50.000
Karten
GPS-Daten
Die Verwendung der GPS Daten erfolgt auf eigene Gefahr. Vor allem in engen Tälern und Wäldern ist die notwendige Sichtverbindung zu den Satelliten nicht immer gegeben, sodass Ungenauigkeiten auftreten können. Folgen Sie deshalb nicht blind der Richtungsanzeige Ihres GPS-Gerätes! Besonders im alpinen Gelände ist ein geradliniges Erreichen des Zielpunktes selten möglich. Man sollte zudem jederzeit in der Lage sein, sich auch ohne GPS-Gerät zu zurechtzufinden.