Der Nationalpark Hohe Tauern ist eine Arche Noah für Tausende Tier- und Pflanzenarten, er ist aber auch eine Oase der Ruhe für den naturorientierten Menschen – zur Erholung und Entdeckung.
Der Nationalpark Hohe Tauern zählt mit 1.800 km² Fläche zu den größten Nationalparks Europas und zu den großartigsten Hochgebirgslandschaften der Erde. Schon auf Grund seiner Größe hat der Nationalpark Hohe Tauern die besten Voraussetzungen, die vielen hochalpinen Ökosysteme in ihrer Gesamtheit zu schützen und zugleich einer breiten Öffentlichkeit als „Sehschule der Natur“ zu dienen. Jedem Interessierten öffnet sich hier eine phantastische Welt, die zur näheren Beschäftigung mit der Natur auffordert und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, abseits vom Alltagsstress Kraft und Lebensfreude zu schöpfen.

Die Kernzone des Nationalparks besteht aus alpinem Urland. Mächtige Gebirge, überragt vom Großglockner und Großvenediger, steile Felswände, ewiges Eis und tosende Gletscherbäche bestimmen den Charakter dieser Landschaft. Die Außenzone wurde vom Menschen mitgestaltet. Almen, Bergmähder und Schutzwälder führen vor Augen, was der Mensch in Harmonie mit der Natur über Jahrhunderte geschaffen hat. Im Nationalpark Hohe Tauern ist die unberührte Naturlandschaft ökologisch mit der nachhaltig gepflegten Kulturlandschaft großflächig vernetzt. Dadurch wird der für Europa außergewöhnlich vielfältige Ressourcenreichtum in einem großflächig geschützten Lebensraum nachhaltig gesichert.
Etwa 10.000 Tierarten gibt es im Bereich der Hohen Tauern. Zu den bekanntesten Tieren, die der Besucher des Nationalparks beobachten kann, zählen Gämse, Murmeltier, Steinadler sowie die wiedereingebürgerten Alpensteinböcke und die Bartgeier. Auch die Gänsegeier sind ständige Sommergäste in den Hohen Tauern.