Anfang September heißt es für Hirten und Tiere wieder ins Tal zurückkehren. Dieser Abtrieb sorgt traditionell für einen Auftrieb der ganz besonderen Art in den Gurgltal-Gemeinden.

Rund 1.000 Schafe und Lämmer verbringen den Sommer über auf der Hinterberg-Alm hoch über Tarrenz.
Es muss nicht immer Kuh sein: Gäste und Einheimische wollen das wimmelnde Treiben mit verfolgen und feiern das Eintreffen der wolligen Vierbeiner, wenn die Tiere
am 4. September 2011 in
Nassereith und am 11. September 2011 in Tarrenz in die heimatlichen Ställe zurückkehren. Passend zur Rückkehr von den Almen dreht sich auch in zahlreichen Wirtsbetrieben der Region alles um das Thema „Lamm“.
Nassereither Schafschied am Sonntag, den 4. September 2011
Der alljährliche Almabtrieb der Schafe von der Loreaalm ist ein sehenswertes Spektakel.
Die Tiere ziehen über den Marienbrunnen in Richtung Ortsmitte. Mit Musik, Stimmung und Schmankerln wird gefeiert. Am Vormittag findet das Frühshoppen und zu Mittag die Schafschied statt.


Der Verkehr muss ruhen, wenn die Schafherde um zirka 13:00 Uhr durch das Zentrum von Tarrenz zieht. Ein besonders schönes Bild nehmen Besucher in der langgezogenen und engen Trujegasse mit.
Tarrenzer Schafschied am Sonntag, den 11. September 2011
Die Schafschied in Tarrenz ist der größte Almabtrieb in der Region Imst-Gurgltal. Rund 1000 Schafe und Lämmer verbringen den Sommer über auf der Hinterberg-Alm hoch über Tarrenz. Zu diesem Zweck werden sie im idyllischen „Bangert“, einer großen Wiese mit vielen Obstbäumen, hinter dem Gasthof Sonne zusammengetrieben. Und dort feiern am 11. September die einheimische Bevölkerung und mittlerweile auch viele Gäste von überall her die Rückkehr der Schafe. Musikalisch untermalt lassen sich hier allerlei Köstlichkeiten verspeisen. Darunter, wie könnte es anders sein, auch vielerlei Spezialitäten vom Schaf. Wer dieser Geschmacksrichtung weniger zugetan ist, den versorgen die Tarrenzer dennoch bestens. Etwa mit den berühmten Tarrenzer Kiachln, goldgelb gebackenen Hefeteigkrapfen, die wahlweise mit Kraut oder Preiselbeeren genossen werden. Kinder haben Gelegenheit, sich an allerlei Spielgeräten zu versuchen. Zünftige Tiroler Musikanten sorgen für musikalische Unterhaltung.
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