In den Orten Pfons und Gschnitz stehen Brauchtum und Pflege der Almkultur im Vordergrund.

Die Heimreise von Kühen, Kalbinnen, Kälbern, Schafen und Ziegen nach Gschnitz bleibt natürlich und echt.
Auf Überlieferungen und altes Handwerk greifen die Wipptaler Gemeindebürger zurück und fühlen sich in der Organisation ihres Almabtriebes allein der Bauernschaft und der Tradition verpflichtet. Das Motto lautet: "Es ist in Gottes Sinn gelegen, dass die Senner die Almen so hegen und mit viel Einsatz und Arbeit darüber walten, um dieses Schmuckstück in der Natur für Mensch und Tier zu erhalten."
Gschnitz, am Samstag, 19.9.2009
Das 500-Einwohner-Dorf in der Nähe des Brennerpasses (1242 m Seehöhe) schätzen Tourengeher und Naturliebhaber, denn hier stören weder Verkehrwege noch Industrie die alpine Idylle. Die Almbauern des Wipptales, Laponesalm, Sandesalm, Grüblalm, Alfaalm und Simmingalm, sind im Almenverein zusammen geschlossen. Auf dessen Homepage gibt Obmann Peter Pranger einen Einblick mit Wirtschaftsdaten und Bildern von Haus und Vieh. Dies zeigt, wie wichtig man hier die Verbindung Mensch-Tier-Natur nimmt.
Programm für Sonntag, 13.9.2009
10:00 Uhr Festmesse; 11:30 Uhr Festzelt, Konzert der Musikkapelle; 13:00 Uhr Einmarsch der Tiere

Die Freude über ihre Rückkehr der Herden teilen Bauern gerne mit Dörflern und Besuchern beim Fest.
Pfons, am Sonntag, 13.9.2009
Den Auftakt bildet die Dankesmesse beim Gemeindezentrum in Pfons um 10:30 Uhr.
Anschließend folgt der Frühschoppen mit der Musikkapelle Matrei-Mühlbachl-Pfons. Gegen 13:30 Uhr kehren das geschmückte Almvieh sowie Schafherden und Ziegen von den Pfoner Almen heim, begleitet von Hirten, Goaßschellern und von der Musikkapelle.
Im Festsaal und am Festplatz folgen Darbietungen der Schuhplattler, Goaßscheller, Weisenbläser, Ziachorgelspieler und der heimischen Musikanten. Den Almalltag zeichnen Preismelken mit Preisverteilung und Schaustände mit bäuerlichem Handwerk nach. Die Bäuerinnen kredenzen heimische Speisen, Kinder treffen sich beim Streichelzoo.