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Katharina Mau

Arbeiten und Urlaub verbinden: 7 Tipps fürs Tirol-Office

Aktualisiert am 21.06.2022 in Empfehlungen

Tirol office

Spätestens seit der Corona-Pandemie können viele von überall arbeiten. Warum also Home-Office, wenn man auch wegfahren kann? 7 schönste Arbeitsplätze in Tirol.

1.    Arbeiten auf der Alm 

Wer im eigenen Viertel schon jede Hausfassade auswendig kennt, braucht dringend einen Ortswechsel. Und was wäre schöner, als den obligatorischen Mittagspausen-Spaziergang in die Berge zu verlegen? Kuhglocken statt Straßenlärm, frische Luft und die Weite der Berge als Erholung für die Augen. Calls lassen sich von der Eckbank in der eigenen Almhütte erledigen – Ruhe und Gemütlichkeit inklusive. Die passende Tiroler Almhütte findet man zum Beispiel über das Portal Almliesl.com. Dort kann man auch nach Hütten mit WLAN filtern. Für den Notfall sollte man vorher einmal ausprobieren, mit dem Handy einen Hotspot einzurichten. Und nicht zu viel Arbeit mitnehmen: Immerhin locken die Berge direkt vor der Bürotür. 

Buchecker Alm. , © Tirol Werbung, Jens SchwarzBuchecker Alm.  © Tirol Werbung, Jens Schwarz

2.    Powerworken und Saunieren

Stundenlang produktiv zu arbeiten, ist eigentlich gar nicht möglich. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, scrollt zwischendurch auf dem Handy herum – und fühlt sich dann auch noch schlecht. Dabei brauchen wir Ruhephasen und Erholung, um wieder auf gute Ideen zu kommen. Sich im Home-Office Pausen zu nehmen, ist oft gar nicht so leicht. Wie wäre es also mit ein paar Tagen Wellness? Einige Stunden konzentriert arbeiten und dann ab in die Sauna. Und vielleicht schafft man in der Zeit sogar das Gleiche wie sonst an einem ganzen Tag mit Katzenvideos und Abstechern zum Kühlschrank. Hotels, die zum Entspannen einladen, gibt es genug in Tirol – zum Beispiel das Hotel Lechzeit mit Zirbensauna und Heubad. 

Im Lechtzeit sollte defintiv life über work dominieren., © LechzeitIm Lechtzeit sollte defintiv life über work dominieren. © Lechzeit

3.    Brainstorming beim Wandern

Unter der Dusche und beim Laufen kommen bekanntlich die besten Einfälle. Wer zuhause beim Joggen den Kopf freibekommt, kann sich für das nächste Großprojekt eine Wanderung in Tirol vornehmen. Am besten sucht man sich dafür keine kräftezehrende Bergtour aus, sondern eine leichte Wanderung. Tipps für passende Touren, bei denen die Gedanken schweifen können, gibt es hier. Wer zu mehreren an einem Konzept feilt, kann wunderbar zwischendurch einkehren und bei Kaspressknödeln oder Kaiserschmarren Ideen schmieden. 

Beim gehen kommen einen oft die besten Ideen., © Tirol Werbung, Jannis BraunBeim gehen kommen einen oft die besten Ideen. © Tirol Werbung, Jannis Braun

4.    Arbeitsabstecher im Café

Kreativen Input gibt‘s auch beim Leute beobachten und Gespräche belauschen im Café. Mit dem Laptop im Rucksack lässt sich ein Städtetrip nach Innsbruck gut mit der ein oder anderen Work-Session zwischendurch verbinden. Und mit frischem Kaffee und einem Stück Kuchen arbeitet es sich gleich doppelt so gut. Gratis WLAN gibt es zum Beispiel im Kater Noster in Innsbruck.

Unter der Woche, wenn es nicht so voll ist, lädt auch das haepinest zum Arbeiten ein. Hier gibt es allerdings kein WLAN, man muss sich also mit einem Hotspot behelfen. Oder gleich die Chance nutzen und sich ganz ohne E-Mail-Benachrichtigungen voll auf eine Aufgabe konzentrieren. Achtung: Montag und Dienstag hat das haepinest Ruhetag. 

5.    Leute kennenlernen beim Coworking

Wenn man sich Austausch mit anderen wünscht und den Kaffee-Talk zwischendurch vermisst, dann lohnt sich ein Besuch im Coworking Space. Oft kann man sich dort für einzelne Tage oder sogar Stunden einmieten – je nachdem, wieviel man im Urlaub arbeiten möchte (oder muss). In Kufstein kann zum Beispiel im Freiraum arbeiten, in Innsbruck gibt es den Raum 13. Wer Glück hat, kann beim Mittagessen gleich wertvolle Kontakte knüpfen – und vielleicht lernt man auch ein paar Leute kennen, mit denen man später durch die Bars ziehen kann.

Blick ins Herz der Tiroler Gestaltungszene: Der WEI SRAUM liegt in einem ruhigen Innenhof der Innsbrucker Andreas-Hofer-Straße., © WEI SRAUMBlick ins Herz der Tiroler Gestaltungszene: Der WEI SRAUM liegt in einem ruhigen Innenhof der Innsbrucker Andreas-Hofer-Straße. © WEI SRAUM

6.    Teambuilding auf dem Bauernhof

Bauernhöfe waren schon immer Orte, an denen die Menschen gemeinsam gelebt und gearbeitet haben. Diesem Spirit folgend bieten sich ausgebaute Bauernhöfe perfekt für Workshops oder Teambuilding-Ausflüge an. In gemütlicher Atmosphäre kann man sich austauschen, Ideen entwickeln und zusammen kochen. Auf dem Mesnerhof etwa lädt der ehemalige Heuboden dazu ein, gemeinsam kreativ zu sein und sich im Team besser kennenzulernen. Mit den Bergen direkt vor der Tür kann man sich zwischendurch beim Wandern erholen und in der Natur den Kopf freibekommen. 

Seit 1614 steht der Mesnerhof am abgelegenen Ort Steinberg im Rofangebirge., © Werner NeururerSeit 1614 steht der Mesnerhof am abgelegenen Ort Steinberg im Rofangebirge. © Werner Neururer

7.    Arbeiten und Rumkommen

Jeden Tag von einem anderen Ort aus in den Call einloggen: Wer aus dem Van oder Wohnmobil arbeitet, hat sein Büro immer mit dabei. Internet kann man über einen Hotspot mit dem Handy nutzen oder man sucht sich passende Campingplätze heraus: Kostenloses WLAN gibt es zum Beispiel auf dem Campingplatz Ötztal Längenfeld. In den Tag einstimmen kann man sich dort auf den schönen Joggingpfaden in der Gegend, ein Besuch in der Sauna hilft beim Runterkommen. Und wer mag, macht sich nach Feierabend auf – zum nächsten Büroplatz und Urlaubsort. 

Als Kind interessierte sich Katharina Mau mehr für den Kaiserschmarrn auf der Hütte als fürs Wandern. Heute mag sie auch die sportliche Seite der Berge. Sie arbeitet als freie Journalistin in München. 

Katharina Mau
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