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Julia

Sind wir schon daaaa? 8 Tipps für lange Autofahrten mit Kleinkindern

Aktualisiert am 13.07.2018 in Empfehlungen

Kids-im-Auto

Es gibt Kinder, denen macht das Autofahren gar nichts aus. Es gibt aber auch solche, bei denen nach spätestens zehn Minuten Autofahrt der „Sind wir schon da“-Kanon im Dauerloop beginnt. So oder so – eine lange Anreise ist für alle Familienmitglieder anstrengend. Mit ein paar kleinen Tricks wird die Fahrt zwar nicht kürzer, aber wesentlich (!) entspannter.

1. Frühe Abfahrt

Möglichst so losfahren, dass die Kinder im Auto weiterschlafen. Das hat drei besondere Vorteile: Erstens: man kann ein paar Stunden durchfahren und hat schon ein großes Stück geschafft, wenn die Kinder die Autofahrt wahrzunehmen beginnen. Zweitens: Man nimmt die Kinder mitsamt Pyjama aus dem Bett, schnallt sie an, deckt sie zu und ab geht die Fahrt. Drittens: Die Chancen stehen gut, erst gar nicht in einen Stau zu kommen. Nicht empfehlen würde ich hingegen, in die Nacht reinzufahren – nicht nur, dass die Sicherheit darunter leidet, auch sind die Kinder bei der Ankunft ausgeschlafen, die Eltern aber definitiv nicht!

2. Viele Pausen an den richtigen Orten machen

Raststätten….

Ist dann wirklich die erste Pause angesagt, finde ich es unglaublich wichtig, dass man sich die Mühe macht, eine passende Raststätte zu suchen und nicht gleich die nächstbeste anfährt. Die Raststätte muss natürlich sauber sein und qualitativ hochwertiges Essen bieten, aber am allerallerallerwichtigsten ist, dass sich die Kinder gut austoben können. Und dazu braucht es einen Spielplatz bzw. eine Spielecke. Auf den Websites der ASFINAG und des ÖAMTC gibt es eine Übersicht aller Autobahnraststätten Österreichs, die man auch danach filtern kann, ob es einen Spielplatz gibt. Der ADAC bietet zwar keine solche Liste, hat aber Raststationen getestet – die Ergebnisse gibt’s hier.

Bewegung ist besonders bei einer längeren Anreise wichtig!Bewegung ist besonders bei einer längeren Anreise wichtig!

….und ihre Alternativen

Es muss aber nicht immer eine Autobahnraststätte sein – zahlreiche Ausflugsziele liegen direkt an der Autobahn und laden zu einer ausgedehnten Mittagspause ein. Oder aber: gönnt Euch eine ausgiebige Pause in einer Stadt, die am Weg liegt – bringt ein ausgezeichnetes Mittagessen, ein bisschen Sightseeing, Eis für die Kids und Kaffee für die Großen und verlängert die Anreise zwar ein bisschen, aber diese wird so auch ein bisschen zum Urlaubstag (und die Kinder sind danach ziemlich sicher auch wieder müde ;-)


                   ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)
                ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)


                   ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)
                ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)


                   ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)
                ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)


                   ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)
                ...auch mit Kleinkindern gibt es in der Altstadt jede Menge zu erleben und zu bestaunen (hier in Innsbruck)

3. Alles griffbereit haben

Nichts nervt mehr, als wenn man – eingequetscht am Beifahrersitz – in vollgestopften Taschen nach dem lautverlangten Schnuller suchen muss. Auch Wasserflaschen und eine kleine Jause (Äpfel, Brot etc.) sollten griffbereit sein. Drum: Handgepäck durchdacht einpacken und in jedem Fall auch die Wechselkleidung für die erste Rast parat haben (siehe Pyjama).

Ort: Forchach
Ort: Forchach

4. Ausreichend Spielzeug einpacken….

….und zwar so, dass es die Kinder selbst erreichen können. Besonders empfehlenswert finde ich interaktive Bücher, Zeichenplatten mit Magnetstift usw. Spitze Gegenstände wie Bleistifte sollten hingegen nicht während der Fahrt benutzt werden.

5. Hörspiele sind ein wahrer Segen!

tiroler sagen

Das funktioniert zwar erst ab etwa zweieinhalb Jahren, dafür aber gleich umso besser. Unser großer kann jedenfalls stundenlang Drache Kokosnuss, Bibi Blocksberg und Konsorten hören und das macht die Zeit für alle recht kurzweilig. Ganz besonders möchte ich dazu eine unserer Lieblings-Hörspiele empfehlen: „Tiroler Sagen“ von Brigitte Weninger. Stimmt wunderbar auf den Urlaub ein und kann man direkt vom Verlag bestellen.

6. Eine Kopie von Anfahrtsplan mitnehmen

So kann man besonders etwas größeren Kindern zeigen, wieviel man von der Strecke schon geschafft hat. Wirkt manchmal wahre Wunder!

Berlin – Innsbruck

7. Urlaub spielen

Wenn Autospiele Bezug auf den Urlaub nehmen, hat das einen ganz besonderen Reiz und macht auch die Anreise zu einem Teil vom Urlaub. Zum Beispiel könnte man „Ich seh etwas, was Du nicht siehst“ spielen, muss dabei aber Tirol-typische Dinge finden. Die können natürlich auch als Wolke am Himmel schweben oder am Heck eines anderen Autos kleben. Ein weiteres Spiel könnte Dialekte raten sein. Einfach „tirolerisch“ googeln und los geht’s.

Wer dieses Schild zuerst sieht, hat gewonnen! Und ja: jetzt sind wir bald daaaaaaaWer dieses Schild zuerst sieht, hat gewonnen! Und ja: jetzt sind wir bald daaaaaaa

8. Und last – not least: Musik, Musik, Musik

Ich oute mich zum Schluss: ich liebe es, im Auto in voller Lautstärke Musik zu hören. Und meine Kinder tun das auch. Und damit das ganze Urlaubsfeeling auch stimmt, müssen für die Anreise natürlich Tiroler Musiker in den CD-Player! Allen voran möchte ich zwei Bands empfehlen, die neben genialer Musik (auch für große Ohren geeignet!), Hörbücher anbieten und obendrein noch suuuuuuper Konzerte geben: „RatzFatz“ aus dem Tiroler Oberland und „Bluatschink“ aus dem Lechtal. Gerade letztere nehmen in ihrem Repertoire immer wieder starken Bezug auf das Lechtal und sind mit ihrem „Ritter Rüdiger“ weit über die Tiroler Grenzen bekannt geworden. Und: Wer weiß, vielleicht habt Ihr ja Glück und könnt im Urlaub sogar eines der wirklich erlebenswerten Konzerte besuchen?

Ich wünsche Euch allen auf alle Fälle eine gute Fahrt und viel Spaß beim Rocken ;-)

P.S. Diese Tipps sind meine persönlichen Empfehlungen – ganz ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. Wer lieber etwas „offizielles“ lesen möchte, kann das auf der Website des ADAC oder des ÖAMTC tun!

Julia König bändigt zwei kleine, aber umso wildere Jungs und ist deshalb in ihrer freien Zeit viel mit ihrer Familie in der Natur unterwegs. Sie hat die besten Tipps zu Abenteuerspielplätzen und Ausflugszielen.

Julia
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