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georg p

Die Alpenüberquerung – Drei Etappen in Tirol

Aktualisiert am 19.04.2018 in Sport

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Am 24. Juni wird die neue Weitwanderroute über die Alpen vom Tegernsee über den Achensee und das Zillertal nach Sterzing in Südtirol eröffnet. Im Gegensatz zu den konditionell und technisch sehr anspruchsvollen Alpenüberquerungen (z.B. Oberstdorf-Meran) kann diese Route auch von "normalen" Wanderern mit durchschnittlicher Kondition bewältigt werden. Im Schnitt werden pro Tag 500 Höhenmeter auf leichten bis mittelschweren Bergwegen zurückgelegt. Übernachtet wird in Qualitätsunterkünften in so bekannten Orten wie Achenkirch, Maurach am Achensee oder Mayrhofen im Zillertal. Unterschiedlichste Landschaften, wie bei der Etappe entlang des Achensees, des "Tiroler Fjords" oder die zum Greifen nahen Gletscher der Zillertaler Alpen versprechen höchsten Wandergenuss! Heute möchte ich die drei Etappen, die zur Gänze durch Tirol verlaufen näher vorstellen. Alle drei kann man mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel auch als Tagesetappen erwandern.

1) Von Achenkirch nach Maurach am Achensee

Diese Etappe verläuft entlang des größten Sees Tirols von seiner nördlichen Spitze über Pertisau nach Maurach am Südufer. Über den Gaisalmsteig führt der Weg immer leicht auf und ab zur gleichnamigen Alm, übrings die einzige in Tirol die man nur zu Fuss oder mit dem Schiff erreichen kann. Nach der Einkehr erreicht man nach einer guten Stunde Pertisau und wandert dann auf der Uferpromenade. bis nach Maurach. Drei mal hat man sogar die Möglichkeit die Tour mit dem Schiff abzukürzen. Von Maurach fährt man entweder mit dem Postbus oder von der Anlegestelle Buchau mit dem Schiff zurück nach Achenkirch. 13,5km, 200 Höhenmeter, Gehzeit ca. 4 Stunden. Nähere Infos gibt es hier.

Im Hintergrund der Gaisalmsteig - Retour mit dem Schiff

Im Hintergrund der Gaisalmsteig – Retour mit dem Schiff

2) Vom Spieljoch oberhalb von Fügen im Zillertal nach Hochfügen

Diese Etappe han einen ganz anderen Charakter als jene am Achensee. Vorher noch in den nördlichen Kalkalpen (Karwendel) befindet man sich nun im Urgestein der Zentralalpen, dazu immer in einer Höhe zwischen 1.500 und 2.000 Meter Seehöhe. Mit der Gondelbahn fährt man von Fügen aufs Spieljoch (1.862m) und wandert entlang von Bergrücken und vorbei an urigen Almen zum Loassattel. Hier liegt auch das Alpengasthaus Loas, bekannt für die besten Wiener Schnitzel! Nach einer guten weiteren Stunde erreicht man den Wintersportort Hochfügen, von wo aus einen der Linienbus in rund halbstündiger Fahrt zurück nach Fügen bringt. 11,5km, 400 Höhenmeter, ca. 3,5 Stunden. Zu den Infos.

Auf sanften Wegen über 2.000 Meter Höhe im Zillertal

Auf sanften Wegen über 2.000 Meter Höhe im Zillertal

3) Von Hochfügen zum Melchboden

Mit dem Bus fährt man zunächst von Fügen nach Hochfügen und wandert dann vorbei an der Pfundsalm, einem der größten Almdorfer Tirols, auf das Sidanjoch (2.127 m). Nur ein kurzes Stück dahinter liegt die Rastkogelhütte, eine Alpenvereinshütte auf der man mit Zillertaler Spezialitäten verwöhnt wird. Nach der Einkehr wandert man zum höchsten Punkt der Alpenüberquerung, dem Mitterwandkopf auf 2.280 Meter Seehöhe. Vorbei an eiszeitlichen Lacken gelangt man zur Jausenstation Melchboden (2.000 m) an der Zillertaler Höhenstraße. Von hier aus fährt ein mal am Nachmittag (um 15.50h) ein Bus zum Bahnhof in Hippach. Mit der Zillertalbahn geht es retour nach Fügen. 11 km, 900 Höhenmeter, Gehzeit ca. 4 3/4 h. Detaillierte Infos gibt es hier.

Eiszeitliche Landschaft unterhalb des Mitterwandkopfs (2.280m)

Eiszeitliche Landschaft unterhalb des Mitterwandkopfs (2.280m)Die gesamte Route der Alpenüberquerung ist übringens mit einem großen Ü markiert. Verlaufen praktisch ausgeschlossen:)

Ob beim Drachenfliegen, beim Biken, beim Snowboarden oder bei der Skitour: Georg Pawlata erobert Tirol am liebsten sportlich.

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