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Weil es aufregend ist

Aktualisiert am 04.05.2021 in Sport

 

"Ich bin und war immer schon ein sehr sturer Mensch."

Text: Eva Schwienbacher, Bild:  Johannes Mair / Alpsolut

Im Interview spricht die Extremkletterin Babsi Zangerl über ihre Ängste in harten Routen und den Reiz, diese zu überwinden, ihre weiblichen Vorbilder sowie ihre Sturheit als Antriebskraft.

Die 29-jährige Tirolerin Babsi Zangerl sucht immer wieder die Herausforderung an den steilsten Wänden der Welt. Speziell Routen, die es ermöglichen, die Kletterkunst in all ihrer Vielfalt zu erleben, ziehen sie an.  

Babsi Zangerl beginnt mit 14 Jahren durch ihren Bruder mit dem Bouldern. Sechs Jahre lang konzentriert sie sich ausschließlich auf das seillose Klettern. Sie schafft es, als erste Frau im Schwierigkeitsgrad 8b zu bouldern und gilt jahrelang als eine der Besten in dieser Disziplin.

Mit 19 Jahren zwingt sie ein Bandscheibenvorfall dazu, mit dem Bouldern aufzuhören. Statt sich durch den Verlust ihrer bis dahin größten Leidenschaft nach unten ziehen zu lassen, sucht sie die Herausforderung in der Vertikalen. Sie beginnt mit dem Sport- und Alpinklettern. Und kämpft sich schließlich auch in diesem Bereich an die Spitze der weiblichen Kletterelite. 

Ihr gelingen mehrere Frauenerstbegehungen, darunter die „Alpine Trilogie“ (End of Silence, Berchtesgarden/2012, Silbergeier, Rätikon/2013, Kaisers neue Kleider, Wilder Kaiser/2013) und das „Prinzip Hoffnung“ (Vorarlberg/2014) sowie Wiederholungen anspruchsvoller Routen wie „Bellavista“ (Dolomiten/2015), „El Niño“ (El Capitan, Yosemite/2015) und „Zodiac“ (El Capitan, Yosemite/2016).  Regelmäßig kehrt Zangerl auch in Tirols Klettergebiete zurück, wo für sie alles begann.

Für das Treffen mit Sport.Tirol hat sie sich die 8b-Route „Der Seewächter“ am Piburger See im Ötztal ausgesucht. Am Ufer des tiefgrünen Sees erzählt sie uns auch von vergangenen Projekten, die sie besonders geprägt haben, und von ihren Zukunftsplänen. 

Babsi Zangerl und Jacopo Larcher beim Zustieg. Im Hintergrund der Piburger See
Babsi Zangerl und Jacopo Larcher beim Zustieg. Im Hintergrund der Piburger See

Was ist das Besondere an der Route „Der Seewächter“? Das Klettergebiet liegt an einem sehr schönen Ort, direkt am Piburger See. Hier kann man auch im Sommer klettern, wenn es in den meisten Gebieten zu heiß ist. Also ein perfektes Sommergebiet mit Abkühlungsmöglichkeit nach einem anstrengenden Klettertag. Die Route selbst ist sehr steil, bietet eine lässige Kletterei mit coolen Zügen und einer harten Boulderstelle am Ende. 

Kürzlich bist du aus Wales zurückgekommen. Welches Projekt hast du dir dort vorgenommen? Mein Freund Jacopo und ich wollten uns die Trad-Kletterei (traditionelle Kletterei mit lediglich mobilen Sicherungsgeräten, die man während dem Klettern platziert und nachher wieder entfernt, Anm.) an der Küste von Wales ansehen. Du kletterst dort direkt am Meer. Wir wussten zunächst nicht, was uns dort erwartet, darum wollten wir uns auch keine großen Ziele stecken. Die Kletterei dort ist etwas ganz anderes als zum Beispiel das Sportklettern an sicheren Bohrhaken und deswegen natürlich auch mit einem größeren Risiko verbunden. Das Klettergebiet rund um Pembroke bietet beeindruckende Felslinien, die sich bis zu 50 Meter in die Höhe ziehen. Es gibt nicht wie üblich einen Stand am Ende der Route, sondern lediglich eine im Boden befestigte Metallstange. Daran muss man sich abseilen, um die Route zu inspizieren oder überhaupt zum Einstieg der Route zu gelangen.

Nach welchen Kriterien suchst du dir deine Projekte aus? Meistens motivieren mich Fotos oder Erzählungen von Freunden dazu, etwas zu probieren. Was mir generell sehr taugt, ist, die verschiedenen Facetten des Klettersports zu kombinieren. Wenn ich zum Beispiel Lust auf Alpines habe, probiere ich irgendwo eine hohe Wand zu klettern. Ansonsten taugt mir auch einfach das Trad-Sportklettern oder Bouldern. Am meisten begeistern mich im Moment sicherlich die hohen Wände bzw. das Gesamtpaket, das mir alpine Mehrseillängentouren bieten. Der optische Aspekt ist generell sehr wichtig: Bei anspruchsvollen Projekten müssen mich die einzelnen Seillängen, die Linie und der Ort begeistern. Letztlich ist es eine Frage der Motivation.

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Babsi Zangerl

"Beim Klettern muss man sich oft überwinden oder über sich selbst hinauswachsen, das macht diesen Sport auch so aufregend und spannend."

Kletterst du die Route im Kopf durch, ehe du sie angehst? Nein. Am Anfang eines Projekts, wenn ich vor einer hohen Wand stehe, weiß ich noch nicht, wie es ist, diese durchzusteigen. Leichtere Routen klettert man einfach, da muss man nicht länger probieren. Aber speziell bei schwierigeren Routen kann es sein, dass sich meine Motivation erst entwickelt, wenn ich die einzelnen Längen gesehen und mir einen Gesamtüberblick verschafft habe. Dann entscheide ich, ob ich nun mehr Zeit investieren und das ganze Rotpunktklettern will oder nicht. 

Immer wieder suchst du dir Projekte aus, die nur wenige oder gar keine Frauen vor dir geschafft haben, wie die Alpine Trilogie oder die Bellavista. Was macht den Reiz an solchen Projekten aus? Ich suche mir nie speziell Routen aus, die noch keine Frauenbegehungen haben. Das ist für mich nicht die Motivation, eine Route zu versuchen. Es gibt verschiedene Reize. Die drei Routen der Alpinen Trilogie zählen zu den schönsten Mehrseillängentouren in den Alpen und haben einen hohen Stellenwert im Alpinen Sportklettern. Am Anfang stand die Motivation, den Silbergeier zu klettern. Das war mein erstes großes Ziel. Erst nachher kam mir der Gedanke, die zwei weiteren Routen der Trilogie auch zu versuchen. Die Motivation, alle drei zu begehen, hat sich also langsam entwickelt. Alle drei Routen sind mit Bohrhaken abgesichert, es ist allerdings teilweise sehr ausgesetzt mit weiten Hakenabständen. Genau das, zusammen mit der Schönheit und Schwierigkeit, macht die Trilogie so spannend! Die Bellavista ist wieder eine ganz andere Geschichte. 

Inwiefern? Sie unterscheidet sich sehr stark von den Routen der Trilogie. Allein ihre Lage an den drei Zinnen ist atemberaubend. Das erste Mal war ich im Jahr 2006 mit Hansjörg Auer dort, allerdings bloß zum Sichern und um im Nachstieg zu klettern. Ich hatte ziemlich Angst und fand die Route einfach nur wild: teilweise sehr brüchiger Fels, rostige Schlaghaken und es ist extrem ausgesetzt dort. Das Nächste ist der gewaltige Überhang: Wenn du dort ins Seil fällst, musst du mit einer Steighilfe am Seil wieder hoch, um wieder zur Wand zu gelangen. Hansjörg in diesem Dach so relaxed, ohne Angst klettern zu sehen, das war für mich das Schlüsselerlebnis: Ich dachte mir, wie cool es doch wäre, in einem derartigen Gelände zu klettern, keine Angst zu haben und sich rein auf das Klettern konzentrieren zu können. Das konnte ich mir damals gar nicht vorstellen. Ich hatte ja schon die Hosen voll als Sicherungspartnerin. Gleichzeitig weckte aber genau dieses abenteuerliche Erlebnis die Motivation in mir, wieder an diese Wand zurückzukehren und selbst eine Route dort zu versuchen.

Projekt Bellavista: 2014 gelingt Babsi Zangerl gemeinsam mit Jacopo Larcher die Wiederholung der Bellavista an der Westlichen Zinne in den Dolomiten, einer der anspruchsvollsten Routen der Alpen.Projekt Bellavista: 2014 gelingt Babsi Zangerl gemeinsam mit Jacopo Larcher die Wiederholung der Bellavista an der Westlichen Zinne in den Dolomiten, einer der anspruchsvollsten Routen der Alpen.

Die Route bringt Zangerl immer wieder an ihre Grenzen ...
Die Route bringt Zangerl immer wieder an ihre Grenzen ...

"Ausschlaggebend waren in der Bellavista die ersten Stürze im Dach. Wenn du ein paar Mal gestürzt bist und gesehen hast, dass das Zeug auch hält und eigentlich nicht viel passieren kann, dann bekommst du mehr Selbstbewusstsein."
"Ausschlaggebend waren in der Bellavista die ersten Stürze im Dach. Wenn du ein paar Mal gestürzt bist und gesehen hast, dass das Zeug auch hält und eigentlich nicht viel passieren kann, dann bekommst du mehr Selbstbewusstsein."

Was treibt dich an, solche Grenzerfahrungen zu suchen? Das gefühlte Risiko ist bei der Bellavista größer als das tatsächliche. Im Grunde kann gerade im Dach bei der Schlüssellänge nicht viel passieren. Es ist dermaßen ausgesetzt, dass du immer ins Freie fällst. Würden ein, zwei Schlaghaken nicht halten, würdest du zwar sehr weit stürzen, dir aber nicht wehtun. Als ich das Projekt 2014 zusammen mit Jacopo schließlich anging, war das Schwierigste für mich, dieses gefühlte Risiko zu ignorieren und den Fokus aufs Klettern zu legen. Die Bedingungen waren damals oft sehr schlecht und die Griffe waren oft nass und schmierig. Ich hatte es einfach nicht immer zu hundert Prozent unter Kontrolle, ob ich abrutsche oder nicht.

"Als ich später dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, dachte ich mir dann schon: Pfeife, warum hast du es nicht einfach probiert?" Babsi Zangerl

Das hört sich nicht besonders angenehm an. Das Gefühl, im unsicheren Gelände abzurutschen, ist wohl das Schlimmste überhaupt beim Klettern. Das kommt zum Glück nicht sehr oft vor. Aber unter Umständen kann es relativ überraschend passieren, dass es beim alpinen Klettern auch einmal ungemütlich wird. Das ist dann eine sehr große mentale Herausforderung. Und nicht immer habe ich den Kopf dafür. Manchmal bin ich relaxter und manchmal habe ich eben auch richtig Angst. Ich kann mich noch gut erinnern: Am Anfang waren die ersten Seillängen der Bellavista schon mehr als genug für mich und ich hatte im Dach, wo es erst richtig zur Sache geht, nicht mehr den Mut weiterzuklettern. Zweimal bin ich am Dach der Bellavista umgedreht. Als ich später dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, dachte ich mir dann schon: Pfeife, warum hast du es nicht einfach probiert? (lacht)

Babsi Zangerl...
Babsi Zangerl...

und ihr Freund und Kletterpartner Jacopo Larcher
und ihr Freund und Kletterpartner Jacopo Larcher

Trotz der extremen mentalen Belastung machst du weiter. Warum? Ausschlaggebend waren in der Bellavista die ersten Stürze im Dach. Wenn du ein paar Mal gestürzt bist und gesehen hast, dass das Zeug auch hält und eigentlich nicht viel passieren kann, dann bekommst du mehr Selbstbewusstsein. Man wird frei im Kopf und kann sich rein auf das Klettern konzentrieren. Dann macht das Ganze auch richtig Spaß und man kann es genießen, in dieser Ausgesetztheit zu hängen und zu klettern. Beim Klettern muss man sich oft überwinden oder über sich selbst hinauswachsen, das macht diesen Sport auch so aufregend und spannend. Wenn du etwas schaffst, womit du am Anfang nicht gerechnet hast, bist du am Ende wahnsinnig dankbar und hast umso mehr Freude, wenn es dir am Schluss doch gelingt. Es ist diese interessante Erfahrung, die uns das Klettern bietet! Es gibt verschiedenste Routen, die man wählen kann – ob leicht oder schwer, sicher oder wild. Man kann sich seine persönliche Herausforderung selber wählen und entscheiden, was man machen will. Vielleicht muss man auch hin und wieder seinen inneren Schweinehund überwinden. Das macht das Klettern interessant! Und genau deshalb sollten wir auch Wert darauf legen, dass uns solche Routen genau in diesem attraktiven Stil erhalten bleiben und die nächsten Generationen dasselbe dabei erleben können, wie wir Kletterer es heute tun.

Wir bereitest du dich physisch auf so große Projekte vor? Ich bereite mich im Winter auf die kommende Saison vor, trainiere aber nie gezielt für eine spezielle Route am Fels, sondern gehe direkt zum Projekt. Normalerweise taste ich mich an ein Projekt heran, klettere so weit, wie ich komme, und kehre an einem anderen Tag wieder zurück, um die nächsten Seillängen zu erreichen. Ich hänge in der Wand, versuche einzelne Züge immer und immer wieder, stürze immer und immer wieder und erst nach und nach ergibt sich aus den einzelnen Passagen ein Gesamtbild. Der nächste Schritt ist schließlich, die Route von unten bis oben komplett durchzuklettern. Ich habe nie von Anfang an das große Ziel im Kopf, es sind eher die kleinen Zwischenziele. Wenn es zum Beispiel in der 20. Seillänge einen Zug gibt, den ich nicht schaffe, dann ist das ganze Projekt evtl. zum Scheitern verurteilt, zu schwer, und ich kann die Route nicht frei klettern. 

"Die Route ist sehr steil, bietet eine lässige Kletterei mit coolen Zügen und einer harten Boulderstelle am Ende", Zangerl über die Route "Der Seewächter"
"Die Route ist sehr steil, bietet eine lässige Kletterei mit coolen Zügen und einer harten Boulderstelle am Ende", Zangerl über die Route "Der Seewächter"

Fällt es dir schwer, ein Projekt abzubrechen? Ja, extrem. Ich bin und war immer schon ein sehr sturer Mensch, der es oft solange versucht, bis es eventuell doch hinhaut. Ich weiß nicht, ob das eine gute Eigenschaft ist. (lacht) Aber wenn mir eine Route gefällt, kann ich schon viel Zeit und Energie investieren. 

Bist du denn auch geduldig? Ja, je nachdem! Im privaten Leben eher nicht, aber beim Klettern kann ich schon ziemlich geduldig sein.

Man liest oft, dass du mit deinen Erfolgen in die alpine Männerwelt eindringst. Was geht dir durch den Kopf, wenn du so etwas hörst? Ich denke mir nicht viel dabei. Grundsätzlich finde ich es gut, dass ausgezeichnete Leistungen von Frauen Erwähnung finden. Aber ich sehe das überhaupt nicht als meine persönliche Motivation. Es ist nicht mehr als ein positiver Nebeneffekt, eine Wertschätzung von außen. Es gibt einige sehr starke Frauen die in alpinen Routen unterwegs sind. Und viele Frauen mehr haben das Potenzial dazu und müssten es einfach nur ausprobieren. Oft scheitert es vielleicht am Aufwand, an der Motivation und der Zeit. Da das Klettern jedoch generell boomt, wird es, denke ich, auch in Zukunft mehr Frauen im alpinen Klettersport geben.

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Babsi Zangerl klettert "Der Seewächter".
Babsi Zangerl klettert "Der Seewächter".

Hast du selbst Vorbilder? Mich inspirieren Leute, die etwas Neues versuchen, wie zum Beispiel die Katalanin Silvia Vidal, die an Big Walls Solobegehungen macht. Sie ist oft tagelang alleine unterwegs und besteigt Routen im technischen Stil, die noch nie jemand zuvor geklettert hat. Das wäre mir persönlich etwas zu einsam und nicht das, was mich begeistert, dennoch finde ich diese Leistungen sehr beeindruckend. Oder Lynn Hill, die als erster Mensch überhaupt die „Nose“ am El Capitan frei geklettert ist, das ist schon sehr inspirierend. 

Mit 19 Jahren hattest du einen Bandscheibenvorfall, der dich erst zum Sport- und Alpinklettern geführt hat. Kann man sagen, dass der Vorfall auch etwas Gutes hatte? Definitiv. Ich habe mich sechs Jahre lang nur aufs Bouldern konzentriert. Durch die ständige Wiederholung bestimmter Bewegungen und der oft relativ hohen Absprünge kam es dabei schleichend zu meinem Rückenproblem. Die Schmerzen wurden immer stärker, bis ich das Bouldern schließlich komplett aufgeben musste. Es war am Anfang extrem hart für mich. Seilklettern interessierte mich damals nicht, bis ich es therapiemäßig begann. Das hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, was alles möglich ist. Es war ein großer Anreiz für mich, etwas Neues zu beginnen. Ich kannte damals die Sportklettergebiete hier vor der Haustür nicht. Diese begann ich erst nach und nach zu entdecken und zu schätzen. 

Denkst du manchmal darüber nach, wie es wäre, wenn du gesundheitsbedingt mit dem Klettern aufhören müsstest? Ich kann mir das nicht vorstellen. Das wäre schon richtig schlimm. Wenn ich nicht mehr klettern könnte, müsste ich mir eine neue Leidenschaft suchen, die mich antreibt. 

Was sind deine Zukunftspläne rund um Klettern, Familie und Beruf? Ich bin eine Person, die mehr im Moment lebt und weniger vorausschaut. In den nächsten fünf Jahren werde ich aber vermutlich so weitermachen wie bisher. Ein Traum ist es, mit einem Team eine Expedition zu unternehmen und eine neue Route zu erschließen, in einem fernen Land. Dass es nicht ewig so weitergehen wird, ist mir klar. Eines Tages wird von alleine der Moment kommen, wo andere Dinge wichtiger werden.

 Vielen Dank für das Gespräch.

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Babsi Zangerl, Profikletterin

"Wenn du etwas schaffst, womit du am Anfang nicht gerechnet hast, bist du am Ende wahnsinnig dankbar und hast umso mehr Freude, wenn es dir am Schluss doch gelingt." 

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