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Langlaufkurs: Techniktraining

Aktualisiert am 19.04.2018 in Sport

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Ganz gespannt habe ich in den letzten Kurseinheiten unserem Langlauflehrer Leo zugehört, als er die verschiedenen Skatingtechniken erklärt hat.

Hier ein Auszug des erlernten theoretischen Wissens:

  •  „2:1 asymmetrisch“: Diese Technik wird auch Führarmtechnik genannt, da der Führungsstock beim Abdruck des Führungsbeines/Hauptgleitbeines weiter vorne eingesetzt  und dorthin mehr Kraft investiert wird. Der Doppelstockschub erfolgt  auf jeden zweiten Beinabstoß. Jeder Langläufer hat eine Führarmseite, die leichter geht. Leo’s Tipp ist, die andere Seite auch gut zu trainieren, damit man je nach Hangneigung problemlos wechseln kann. Bei Schwierigkeiten kann einfach ein Zwischenschritt ohne Stockeinsatz erfolgen, dann den Führarm wechseln. Diese Technik scheint mir selber am einfachsten zu sein, sie ist auch die häufigste Anwendung im Freizeitsport und wird besonders bei steilen Anstiegen eingesetzt.
  • „1:1 Eintakter“: Bei dieser Technik erfolgt bei jedem Beinabstoß ein Doppelstockschub. Wichtig bei dieser Technik ist ein gutes Gleichgewicht und ein optimales Gleiten auf einem Ski. Durch diese Technik kann man viel Geschwindigkeit erlangen, man setzt sie bei leichten Anstiegen ein. Ich finde diese Technik sehr schwierig, vor allem, weil man mit den Doppelstockschüben nicht so leicht nachkommt und es auch kraftraubender ist.
  • „2:1 Symmetrisch“: Der Beinabstoß erfolgt ohne Stockeinsatz, dann kommt es zur Gleitphase und erst beim  zweiten Beinabstoß wird ein Doppelstockschub durchgeführt. Diese Technik wird auch Armschwungtechnik genannt, da die Arme beim Gleiten nach vor schwingen. Sie ist wesentlich symmetrischer in der Bein- und Spurarbeit als die asymmetrische Form und wird im flachen Gelände und bei leichtem Gefälle eingesetzt.

„Klingt alles viel zu kompliziert“, sind sich die anderen Kursteilnehmerinnen einer Meinung. „Wir möchten gleich in die Praxis einsteigen, denn Übung macht bekanntlich den Meister.“  So ‚hetzt‘ uns Langlauflehrer Leo ein paar Mal auf einem kurzen Abschnitt der Langlaufloipe hin und her. Es ist natürlich kein flaches Stück, sondern hängendes und kurviges Gelände. So kann man sehr gut den nötigen Wechsel zwischen den verschiedenen Techniken üben. Natürlich sind wir alle sehr konzentriert und versuchen unser Bestes zu geben. Dennoch gilt es, das ganze entspannt zu praktizieren ohne sich zu verkrampfen. Durch die richtige Technik kann man viel effizienter laufen und kommt nicht gleich aus der Puste…it’s all about „Technik“!

Um das ganze anschaulicher zu gestalten, gibt es auf der Website der Region Achensee ein paar Technikvideos mit ein Tipps für Einsteiger, auch zum klassischen Langlauf.

Hier ein Beispielvideo:

Viel Spaß beim Üben und Trainieren!

Corinna Lanthaler gehört zu denjenigen, die den Winter kaum erwarten können: Kaum schneit es, ist sie schon auf der Piste – und bringt von dort die besten Geheimtipps mit.

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