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Ines

Zu Besuch in der Europazentrale von Burton

Aktualisiert am 09.07.2018 in Unternehmen

Mit Blick auf die Innsbrucker Nordkettte: die Burton-Europazentrale in der Hallerstraße, Foto: Dominik Gigler
Mit Blick auf die Innsbrucker Nordkettte: die Burton-Europazentrale in der Hallerstraße, Foto: Dominik Gigler

„Burton“ und „Snowboarden“. Das gehört zusammen wie Max und Moritz. Ob Hobbyfahrer oder Profi – den Weltmarktführer für Snowboard-Produkte kennt jeder Wintersportler. Als Standort für seine Europazentrale hat der US-Konzern vor 30 Jahren Tirol gewählt. Und bringt seither ein buntes Völkchen von Mitarbeitern aus aller Welt nach Innsbruck. Ich war dem internationalen Flair auf der Spur.

Unspektakulär mutet die Burton-Zentrale am Stadtrand von Innsbruck an: kein Büroturm, kein gigantischer Parkplatz, dafür jede Menge Fahrräder vor einer unscheinbaren Eingangstüre. Auch zwischen den Schreibtischen stehen vereinzelt Rennräder. Durch die langgezogenen Gänge rollen Mitarbeiter schon mal auf Skateboards. „Allzu steif geht es bei uns nicht zu“, sagt PR-Managerin Birgit Gruber. Dieser netten Untertreibung pflichtet auch Personalchef Konrad Egger bei: „Wir wollen Mitarbeiter, die sich mit der Marke Burton und dem Snowboard-Lebensgefühl identifizieren. Und da passen Kleidungsvorschriften definitiv nicht dazu. Sandalen und kurze Hosen sind im Sommer bei uns ganz normal.“ Das „Du“ hat sich – über alle hierarchischen Ebenen – in der Kommunikation zwischen den Mitarbeitern längst etabliert.


                   Fotos: Dominik Gigler
                Fotos: Dominik Gigler


                   Fotos: Dominik Gigler
                Fotos: Dominik Gigler


                   Fotos: Dominik Gigler
                Fotos: Dominik Gigler

Kundenkontakt in der Muttersprache

„We are Riders“ steht dann in großen Lettern auf einem Poster beim Treppenaufgang. Im Gespräch mit Mitarbeitern wird schnell klar, dass ihre Arbeit auf einer gemeinsamen Leidenschaft fußt. Auch wenn der ganz große Snowboard-Boom der 1990er-Jahre schon einige Zeit zurück liegt, zieht der Glanz der Marke Burton nach wie vor Jobbewerber aus aller Welt nach Tirol. Aus 13 Nationen stammen die rund 90 Mitarbeiter, die momentan in der Innsbrucker Europazentrale arbeiten. Am stärksten vertreten sind – nach Österreichern – Mitarbeiter aus Deutschland und Italien.

Unter Kollegen wird größtenteils Englisch gesprochen. Im Geschäftskontakt mit Händlern und Kunden aus verschiedenen europäischen Staaten legt man bei Burton aber Wert darauf, dass diese in ihrer eigenen Muttersprache betreut werden. „Natürlich kann auch ein Österreicher mit einem Händler auf Italienisch kommunizieren, wenn er die Sprache beherrscht. Wir versuchen aber, für solche Aufgaben Native Speaker einzustellen, welche die Anliegen des Kunden mit dem gesamten kulturellen Hintergrund viel besser erfassen können“, erklärt Personalchef Egger.

„Sport ist typisch tirolerisch“

„Es geht nicht nur darum, auszudrücken, was man sagen möchte, man muss auch die Mentalität berücksichtigen – das, was in einer Unterhaltung zwischen den Zeilen mitschwingt“, weiß auch Susanna Perissinotto. Seit 2012 betreut die Italienerin vorwiegend Vertriebspartner aus ihrem Heimatland. In ihrer Abteilung sitzt sie Seite an Seite mit Kollegen aus Österreich, Holland, Tschechien, England und Frankreich. Innsbruck hat sie in Kinderjahren besucht, die Lebensqualität schätzt sie seit ihrem Umzug sehr. „Ich habe schon in Argentinien, Deutschland, Australien und in den USA gelebt und kann sagen, dass Innsbruck den besten Kompromiss aus Stadt und Natur bietet“, erzählt die gelernte Übersetzerin und Snowboardlehrerin. Auf die Frage, wo die größten Unterschiede zu ihrer Heimat Italien liegen, antwortet sie, ohne lange zu überlegen. „Sport ist für mich typisch tirolerisch. Auch Verwandten, die mich besuchen, fällt das sofort auf. Jeder hier ist mit dem Fahrrad oder Inlineskates unterwegs. Wenn ich abends mit meinem Hund spazieren gehe, sehe ich viele Menschen, die laufen, auch ältere. Ich habe das Gefühl, dass die Tiroler sehr diszipliniert auf Fitness und Gesundheit achten“, sagt Perissinotto, während sie ihren Labrador-Rüden Mambo streichelt. Er begleitet die Italienerin täglich an ihren Arbeitsplatz.

Die Italienerin Susanna Perissinotto ist seit 2012 bei Burton für die Händerlbetreuung zuständig. Ihr Lieblingsplätze in Tirol: der Stiftskeller in Innsbruck und der Stubaier Gletscher. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Sport im Freien“, Foto: Dominik GiglerDie Italienerin Susanna Perissinotto ist seit 2012 bei Burton für die Händerlbetreuung zuständig. Ihr Lieblingsplätze in Tirol: der Stiftskeller in Innsbruck und der Stubaier Gletscher. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Sport im Freien“, Foto: Dominik Gigler

Das ist bei Burton nicht ungewöhnlich. Wie vieles andere geht diese Regelung auf den amerikanischen Firmengründer Jake Burton Carpenter zurück, der selbst Hundebesitzer ist. Hunde tummeln sich in mehreren Büroräumen. Es kommt vor, dass sich ein Kollege in der Pause einfach ein paar von ihnen schnappt und Gassi führt. Besonders in ihren ersten Monaten in Österreich, sagt Perissinotto, habe der Hund sehr dabei geholfen, mit Arbeitskollegen, aber auch mit Nachbarn und Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen.

Arbeitsplatz als sozialer Türöffner

Dass sich unter den Mitarbeitern schnell Freundschaften entwickeln, ergibt sich neben der gemeinsamen Leidenschaft fürs Snowboarden wohl auch deswegen, weil viele von ihnen in einer ähnlichen Situation sind – neu angekommen aus einem fremden Land, ohne Verwandte und Bekannte in Innsbruck. Das berufliche Umfeld wird so zum wichtigsten sozialen Anker.

„Die ersten Leute, die man als Neuankömmling kennen lernt, sind nun einmal jene in der Arbeit. Die Kollegen habe ich schnell auch als Freunde schätzen gelernt“, sagt Hanna-Marie Mayer aus Deutschland, die seit Anfang des Jahres in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Der Zusammenhalt werde auch durch Strukturen innerhalb der Zentrale gefördert, meint Mayer. So gibt es verschiedene Gruppen, denen sich Angestellte auf freiwilliger Basis anschließen können: Die „EPIC-Gruppe“ engagiert sich in Umweltbelangen und organisiert zum Beispiel Aktionen wie den „Mountain Cleaning Day“, an dem am Berg Abfälle eingesammelt werden. Die „Woman’s Stance-Gruppe“ plant Veranstaltungen speziell für Mitarbeiterinnen wie Selbstverteidigungskurse oder Yogatrainings. Und die „Exchange-Gruppe“ schließlich organisiert gemütliche informelle Treffen innerhalb der Firma samt Essen und Getränken. Aber auch abseits dieser Gruppen gibt es Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen, etwa beim Mittagessen in der Gemeinschaftsküche, wo nicht selten einer der Mitarbeiter eine für sein Herkunftsland typische Speise zubereitet.

Hanna-Marie-Mayer aus Deutschland ist seit 2015 als PR-Koordinatorin bei Burton beschäftigt. Ihre Lieblingsplätze in Innsbruck: das Innufer hinter der Universität und die Seegrube auf der Nordkette. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Alle reden übers Wetter“, Foto: Dominik GiglerHanna-Marie-Mayer aus Deutschland ist seit 2015 als PR-Koordinatorin bei Burton beschäftigt. Ihre Lieblingsplätze in Innsbruck: das Innufer hinter der Universität und die Seegrube auf der Nordkette. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Alle reden übers Wetter“, Foto: Dominik Gigler

Während ihres Studiums der Kommunikationswissenschaften in Stuttgart kam Hanna-Marie Mayer in den Ferien mehrmals zum Snowboarden ins Stubaital. Innsbruck kannte sie vor ihrem Umzug dorthin lediglich „vom Vorbeifahren“. Wie fällt ihr Urteil als Wahl-Innsbruckerin über die Stadt aus? „Vor dem Umzug war ich ein wenig skeptisch, weil mir schon Stuttgart zu klein vorgekommen ist. Innsbruck wirkt aber deutlich größer als es ist, weil einfach immer etwas los ist. Die Stadt und ihre Bewohner sind sehr lebendig“, sagt Mayer, die seit 20 Jahren Snowboard fährt. Besonders gefällt ihr, dass die Berge auch ohne eigenes Auto leicht erreichbar sind. „Das gilt auch für die Stadt selbst. Auch wenn Innsbruck mitten in den Bergen liegt, sind die meisten Straßen flach. Ich bin zu jeder Jahreszeit mit dem Rad unterwegs. In Stuttgart sieht man vergleichsweise viel weniger Radfahrer.“ Je länger sie erzählt, desto mehr erhält ihr Hochdeutsch eine leichte schwäbische Färbung. Mit dem Tiroler Dialekt komme sie gut zurecht, mitunter husche ihr auch ein „lei“, tirolerisch für „nur“, über die Lippen, schmunzelt Mayer.

Eröffnung der Europazentrale

Auch wenn die Lebensqualität in Tirol für viele Bewerber bei Burton ein wichtiges Kriterium war und ist, spielte sie für die Entscheidung, Innsbruck zum Sitz des europäischen Armes des Snowboardbauers zu machen, eine untergeordnete Rolle. Die Standortwahl resultierte aus einer Begegnung zwischen dem New Yorker Burton- Gründer Jake Burton Carpenter und dem Tiroler Hermann Kapferer Anfang der 1980er-Jahre.

Carpenter, der als einer der Erfinder des Snowboards gilt, ließ in Österreich einen Prototypen seiner neuen Entwicklung anfertigen. Die Lieferung des Einzelstücks zur offiziellen Präsentation nach Las Vegas übernahm der damalige Speditionskaufmann Hermann Kapferer. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Vier Wochen später willigte Kapferer ein, gemeinsam mit Jake Burton Carpenter und dessen Frau Donna das 1977 in den USA gegründete Unternehmen nach Europa zu bringen und hier einen Vertrieb aufzubauen.

Seit 1985 lenkt Kapferer die Agenden des europäischen Unternehmenssitzes, der neben Europa mit den Kernabsatzmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz und Italien auch für das Geschäft in Russland, im Nahen Osten und in Südafrika zuständig ist. Während nach wie vor alle Bereiche von Management und Verwaltung in Innsbruck angesiedelt sind, wird ein großer Teil der Snowboards in Uttendorf von der Salzburger Firma Keil gefertigt. Die Entwicklung neuer Produktideen erfolgt zur Gänze in den Vereinigten Staaten.

Die Burton-Rider sind in einer Art Ahnengalerie in der Innsbrucker Europazentrale gewürdigt. Foto: Dominik GiglerDie Burton-Rider sind in einer Art Ahnengalerie in der Innsbrucker Europazentrale gewürdigt. Foto: Dominik Gigler

Die Infrastruktur, der Flughafen und die Wintersportgebiete rund um die Stadt boten Mitte der 1980er beste Voraussetzungen für die Ansiedelung des Snowboard-Unternehmens. Innerhalb der ersten beiden Jahre in Innsbruck belieferte Burton 30 europäische Länder. Die Gründung eines eigenen Teams an Profi-Ridern sorgte für weltweite Werbung: Snowboarder wie Peter Bauer, Jean Nerva, Pietro Colturi, Martin Freinademetz und Max Plötzeneder verhalfen nicht nur Burton im Speziellen, sondern auch der Sportart im Allgemeinen zu großer Popularität. Der eigentliche Durchbruch gelang Mitte der 1990er-Jahre mit der Umstellung des Distributionssystems. Snowboards wurden nun direkt an europäische Händler verkauft, nicht mehr über zwischengeschaltete Importeure.

Von England nach Tirol

Mit dem Internet kamen neue Absatzmöglichkeiten hinzu. Ein von Innsbruck aus gesteuerter Direktvertrieb, auch in Staaten außerhalb Europas, erfordert nicht zuletzt einen gut funktionierenden Onlinehandel. Herr über diesen ist seit drei Jahren Joe Holtham. Er stammt aus einem Land, das nicht gerade als Wintersportnation bekannt ist, dennoch fährt der Brite seit über zwanzig Jahren begeistert Snowboard. Innsbruck bezeichnet er wegen Burton und des Air & Style Contests als „Home of Snowboarding in Europe“, seinen Job als Traumberuf. „Die Berge sind das Größte für mich. Es fühlt sich immer noch wie ein langer Urlaub an. Ich arbeite und lebe jetzt da, wo ich als Kind zum Snowboarden hingefahren bin. Wäre der Job etwa in Paris ausgeschrieben gewesen, hätte ich ihn vermutlich nicht angenommen“, sagt Holtham.

Der Brite Joe Holtham ist leitet seit 2012 den Onlinehandel von Burton. Seine Lieblingsplätze in Tirol: das Treibhaus in Innsbruck, die Berger Alm in Steinach am Brenner und Kühtai. Was für ihn typisch tirolerisch ist: „Almbesuche am Wochenende“, Foto: Dominik GiglerDer Brite Joe Holtham ist leitet seit 2012 den Onlinehandel von Burton. Seine Lieblingsplätze in Tirol: das Treibhaus in Innsbruck, die Berger Alm in Steinach am Brenner und Kühtai. Was für ihn typisch tirolerisch ist: „Almbesuche am Wochenende“, Foto: Dominik Gigler

Snowboarden hat er als Kind in einer Indoor-Halle in England gelernt. Berge gibt es rund um seine Heimatstadt London keine. „Snowboarden ist in England zwar sehr beliebt, aber man muss schon sechs bis sieben Stunden bis nach Schottland fahren, um es machen zu können“, sagt Holtham. In Innsbruck kommt er ohne Auto aus. Wie Susanna Perissinotto attestiert Joe Holtham den Tirolern eine gesunde, aktive Lebensweise. „Ich selbst fühle mich auch um ein paar Jahre jünger, seit ich hier in Tirol lebe.“

„Innsbruck wird internationaler“

Ein perfekter Sonntag bedeute für ihn, auf einer Alm ein Schnitzel zu essen, sagt Holtham. Sein Arbeitskollege Patrick Allegritti ergänzt: „Das sind die besten Orte, um mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen.“ Allegritti, der seit acht Jahr-en in Tirol lebt und arbeitet, spürt, dass sich seine neue Heimatstadt Innsbruck in einem Wandel befindet. „Es gibt viele neue Concept Stores, junge Leute eröffnen Lokale, die Stadt und ihre Bevölkerung werden einfach internationaler“, sagt Allegritti, der italienische und französische Wurzeln hat. Er weiß, wovon er spricht. Schließlich hat der Sohn eines Piloten schon in Kindertagen die Welt bereist und in seiner Jugend in Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten gelebt. Nach dem Studium der Politikwissenschaften arbeitete er mehrere Jahre in einem Beratungsbüro in Rom, das für die EU tätig war.

Der Franco-Italiener Patrick-Allegritti ist seit 2007 Brand Manager für Bekleidung und Taschen. Seine Lieblingsplätze in Tirol: das Leokino in Innsbruck, die Schlick im Stubaital und die Axamer Lizum. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Tracht an Feiertagen“, Foto: Dominik GiglerDer Franco-Italiener Patrick-Allegritti ist seit 2007 Brand Manager für Bekleidung und Taschen. Seine Lieblingsplätze in Tirol: das Leokino in Innsbruck, die Schlick im Stubaital und die Axamer Lizum. Was für sie typisch tirolerisch ist: „Tracht an Feiertagen“, Foto: Dominik Gigler

Gelebte Tradition

Bei Burton Europe ist Allegritti für die Vermarktung von Taschen und Bekleidung zuständig. Er hat damit eine wichtige Position inne, zumal der Konzern genau in diesen Produktbereichen das größte Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre sieht. Hoffnungen setzt Burton auch in den anhaltenden Trend zum Freeriden abseits der Piste. Mit neuen „Splitboards“, die sich für den Aufstieg in zwei Skier teilen und vor der Abfahrt zu einem Snowboard zusammenstecken lassen, will man dieser Entwicklung gerecht werden. „Noch sind die Splitboards ein Nischenprodukt, die Nachfrage steigt aber von Jahr zu Jahr“, weiß PR-Managerin Birgit Gruber. Die Mischung aus Tradition und Moderne schätzt Patrick Allegritti an Burton und Tirol gleichermaßen. Auch wenn Tirol gerade einen Modernisierungsprozess durchlaufe, wäre es doch sehr schade, wenn das auf Kosten der reichen Tradition geschehen würde, sagt der Franco-Italiener, dem besonders gefällt, wie alte Bräuche am Leben erhalten werden. „Dass die Menschen hier zu feierlichen Anlässen eine Tracht anziehen, ist nicht nur irgendein touristisches Klischee. Auch viele junge Leute kleiden sich so. Das habe ich in dieser Form nirgendwo anders erlebt. Früher oder später werde ich mir auch eine Lederhose besorgen müssen.“

Große Städte, helle Lichter: In Großstädten fühlt sich Ines Mayerl wohl. Trotzdem kommt sie immer wieder gerne nach Hause – um eine Auszeit am Berg zu genießen, in Innsbruck neue Cafés zu entdecken und die Pisten zu erobern.

Ines
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