Ewiger Gesang bei den Innsbrucker Festwochen - Geschichten - kultur.tirol
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Foto:
30.7.–30.8.2020

Ewiger Gesang bei den Innsbrucker Festwochen

Opern und (Freiluft-)Konzerte bestimmen die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik vom 30. Juli bis 30. August im Beethoven-Jahr 2020.

Operngesang und Leonore x 2

2020 Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Marie Lys, Foto: Clive Barda
2020 Festwochen der Alten Musik Paolo Fanale, Foto: Sandro Scalia
2020 Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Carlo Allemano, Foto: Rupert Larl

Marie Lys und Paolo Fanale singen unter der Leitung von Carlo Allemano in der Oper „Leonora“
Fotos: Sandro Scalia, Rupert Larl, Clive Barda

„Und glücklich kehrt ewiger Gesang zurück“ – dieses Motto heften sich die Innsbrucker Festwochen im Sommer 2020 auf ihre Fahnen. Obwohl einige Konzerte abgesagt werden mussten, ist das Programm vom 30. Juli bis 30. August 2020 wahrhaft festlich geworden, mit (konzertanten) Opernaufführungen und Konzerten, mit Veranstaltungen unter freiem Himmel, Workshops im kleinen Kreis und nicht zuletzt mit einem kleinen Beethoven-Schwerpunkt zum 250. Geburtstag. Zu diesem gehört, auch wenn es sich um kein Beethoven-Werk handelt, die Oper „Leonora“ zum Auftakt, die mit szenischen Interventionen uraufgeführt wird. Sie stammt von Fernando Paër, ist aus derselben Zeit und behandelt denselben Stoff, den Beethoven im „Fidelio“ umsetzte. Den „echten“ Beethoven zum Vergleich gibt’s dann zehn Tage später mit der „Leonoren-Ouvertüre“ und der Messe C-Dur zu hören und u. a. mit dem großartigen Sänger Georg Nigl.

Womit haben wir es als Sänger zu tun? Mit Tod und Teufel und noch viel mehr!

Georg Nigl, Bariton

Charakteristische Stimmen

Georg Nigl gehört zu den Charakterköpfen unter den Sängern: eigenwillig, unverkennbar im Ausdruck und oft auch in extremen Rollen zu hören. Möglicherweise gibt es auch unter den jungen Sängerinnen und Sängern, die in der Barockoper:Jung „L’empio punito“ auftreten oder sich am Cesti-Gesangswettbewerb beteiligen, ein solch ungewöhnliches Talent zu entdecken. Auf jeden Fall sind es neue und frische Stimmen, die die frühe Don-Giovanni-Vertonung von Alessandro Melani aus dem Jahr 1669 mit Leben und Liebe füllen.

2020 Innsbrucker Festwochen Grace Durham, Foto: Die Fotografen

2019 gewann Grace Durham den Cesti-Wettbewerb, 2020 singt sie im Festivalprogramm „From Purcell with Love“. Im diesjährigen Wettbewerb rittern 200 junge Sängerinnen und Sänger um ein Auszeichnung.
  Foto: Die Fotografen

Musik, das pure Leben

Und auch sonst geht es bei den Innsbrucker Festwochen oft um die innigsten Gefühle, sei es beim Concerto mobile im Zeughaus, im Waltherpark und an anderen Orten der Stadt, sei es bei den Lunchkonzerten im Hofgarten, den Zwischenspielen zu „La pellegrina“ oder den Auftritten der Curious Bards, von Les Talens Lyriques oder Franco Fagioli. Sakrale Musik wie das Oratorium „Jephte“ lässt Zuhörer tief in religiöse Lebenswelten eintauchen. Zugleich ist der sommerlichen Leichtigkeit mit den Familiennachmittagen im Park von Schloss Ambras Genüge getan. So zeigen die Innsbrucker Festwochen einmal mehr, dass Musik allgegenwärtig ist, oder anders gesagt: das pure Leben.

Il Pomo d'Oro
Il Pomo d'Oro

Der „Cara sposa“, der geliebten Ehefrau, widmet Countertenor Franco Fagioli seinen Hädel-Abend, begleitet vom Ensemble Il pomo d’oro.

Foto: Julien Mignot

The Curious Bards
The Curious Bards

spielen „By Moonlight o the Green“

Foto: Ensemble

2020 Innsbrucker Festwochen Musik im Gottesdienst
Musik im Gottesdienst

Sakrale Musik vom Oratorium bis zur Messbegleitung gehört zum Festwochenprogramm.

Ensemble Opia
Ensemble Opia

Unter anderem im Waltherpark und beim Alpenzoo und im Vorkonzert beim Open Air Kino im Zeughaus tritt das Ensemble Opia auf.

Foto: Maria Otter

Concerto mobile
Concerto mobile

Alte Musik unter freiem Himmel findet an verschiedenen öffentlichen Plätzen Innsbrucks statt.

Foto: Ana Caballero

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

30.7.–30.8.2020
Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2019

Szenenbild von den Innsbrucker Festwochen 2019

diverse Veransatltungsorte
Festivalbüro:
Haus der Musik 
Universitätsstraße 1
6020 Innsbruck
T +43 512 571032
F +43 512 563142
festwochen@altemusik.at

www.altemusik.at
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