Spurensuche im jüdischen Innsbruck - Gelebte Kultur - Geschichten - kultur.tirol
2021 05 Das juedische Innsbruck Friedhof © Maria Kirchner
2021: Ein Spaziergang mit Historiker Niko Hofinger

Spurensuche im jüdischen Innsbruck

Vom jüdischen Friedhof bis zur Menora am Landhausplatz, von den Branntweinbrennern in der Andreas-Hofer-Straße bis zur Synagoge in der Sillgasse: Bei einem Spaziergang mit dem Historiker und Buchautor Niko Hofinger lernen wir Menschen und Orte kennen, die das jüdische Leben in der Stadt bis heute prägen. Text: Rosanna Battisti
Fotos: Maria Kirchner

Unser Spaziergang beginnt dort, wo eigentlich Abschied genommen wird: Am Innsbrucker Westfriedhof. Wir treffen dort Niko Hofinger, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der jüdischen Geschichte Innsbrucks beschäftigt und eng mit der Israelitischen Kultusgemeinde Tirol und Vorarlberg verbunden ist. Gemeinsam mit Sonja Prieth und Esther Pirchner hat er das Buch „Das jüdische Innsbruck“ verfasst. Dieses Buch führt uns heute entlang von sichtbaren und nicht (mehr) sichtbaren Spuren durch die Stadt. Eines sei vorweg schon verraten: Ein einziger Spaziergang reicht für die komplexe Geschichte und die vielen Geschehnisse bei weitem nicht aus, aber es ist ein spannender und berührender Anfang.

Die letzte Ruhestätte hat viel zu erzählen

2021 05 Das juedische Innsbruck Friedhof 1, Foto: Maria Kirchner

Unsere erste Station: der jüdische Friedhof im Innsbrucker Westfriedhof

Am israelitischen Friedhof, einem abgegrenzten Teil des Westfriedhofs, erzählt jedes Grab eine andere Geschichte über die jüdische Bevölkerung in Innsbruck. Manche der Grabsteine sind bereits verwittert: Sie wurden vom alten jüdischen Friedhof Judenbühel (unterhalb der Hungerburg) hierher überführt. Viele der Gräber sind schlicht, andere - wie etwa das Grab der Familie Grünmandl im Jugendstil – fallen auf, dazu kommen große Familiengräber. Am Eingang hängt eine Gedenktafel für die Opfer der Shoa: Insgesamt 200 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus Innsbruck haben die NS-Zeit nicht überlebt. Niko Hofinger macht uns auf das Ehrengrab der Familie Dannhauser aufmerksam. Wilhelm Dannhauser, der hier begraben liegt, war einer der wichtigsten Vertreter der jüdischen Gemeinschaft in Innsbruck und Begründer der Israelitischen Kultusgemeinde im Land, außerdem 24 Jahre lang im Gemeinderat vertreten und Mitbegründer des Turnvereins – bis man dort keine Juden mehr aufnahm. Auch das Grab von Jakob Justman, der als Anführer einer polnischen Widerstandsgruppe im Gestapo-Lager Reichenau hingerichtet wurde, und das Grab der Familie Schindler besuchen wir: Beiden Namen werden wir heute noch einmal begegnen.

Der Fall seines Lebens

2021 05 Das juedische Innsbruck Friedhof, Foto: Maria Kirchner

Bevor der jüdische Friedhof im 19. Jahrhundert beim Westfriedhof angelegt wurde, bestattete die jüdische Gemeinde ihre Mitglieder auf dem Judenbühel in Mühlau.
Durch Ausgrabungen konnte der Umfang dieses aufgelassenen Gräberfeldes eruiert werden, dort erinnert heute ein Denkmal an die Geschichte des Ortes.

Wir bleiben am Grab von Ernst Beschinsky stehen. Mit ihm hat Hofinger eine besondere Verbindung: Eigentlich hieß Ernst Beschinksy nämlich Emanuel „Manek“ Willner. Im Jahr 1938 eignete er sich die falsche Identität an und lebte Zeit seines Lebens unter falschem Namen, wurde sogar Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Innsbruck. Über die verdoppelte Identität entstand 2018 der Film „Der Mann, der zweimal starb“. Dafür recherchierte Niko Hofinger gemeinsam mit dem israelischen Filmteam fünf Jahre lang und verfasste im Anschluss das Buch „Maneks Listen“, das zeitgleich zum Film erschien. „Eine superspannende Recherche: Denn im Prinzip wartet man als Historiker das ganze Leben auf so eine Story“, erzählt Niko Hofinger.

Auf eine Geschichte wie die von Ernst Beschinsky wartet ein Historiker ein Leben lang

Niko Hofinger, Historiker und Buchautor

Als wir den Westfriedhof verlassen, macht uns Niko Hofinger noch auf das Grabmal der Burschenschaft Suevia aufmerksam. Hier wird auch Dr. Gerhard Lausegger gedacht. „Er hat in der Pogromnacht eigenhändig Ing. Richard Berger ermordet, ist später nach Argentinien geflüchtet und wurde nie zur Rechenschaft gezogen.“ Weil die Suevia den Namen nicht entfernen wollte, wurde daneben ein Reparaturdenkmal aufgestellt, das die Geschichte aufzeigt.

Späte Erinnerung

2021 05 Das juedische Innsbruck Andreas-Hofer-Strasse, Foto: Maria Kirchner

In der Andreas-Hofer-Straße gab es eine ganze Reihe von jüdischen Branntweinbrennereien.

Im Buch „Das jüdische Innsbruck“ widmen sich Niko Hofinger und seine Mitautorinnen auch dem Entstehungsprozess von Denkmälern. „Manche Sachen kommen erst später, werden durch Forschungen oder auch durch Familienangehörige aufgebracht“, sagt Niko Hofinger. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Ilse Brüll: Das Mädchen lebte mit seiner Familie in Innsbruck und ging auch hier zur Schule. Um sie vor Verfolgung zu schützen, wurde sie gemeinsam mit ihrer Cousine Inge nach Holland gebracht, konnte aber auch dort der Deportation nach Auschwitz nicht entgehen. Ihre Cousine überlebte den Krieg und hat Zeit ihres Lebens das Andenken an Ilse Brüll aufrecht gehalten, ist in Schulen gegangen und hat ihre Geschichte erzählt. An Ilse Brüll erinnert heute eine nach ihr benannte Schule und eine Gasse in Wilten.

In der Andreas-Hofer-Straße bleiben wir wieder stehen: „Als man hier in den 1890ern den Innsbrucker Westbahnhof errichtet hat, war die Andreas-Hofer-Straße auch die erste Straße, die gebaut worden ist. Hier hat es in jedem Block einen jüdischen Branntweinbrenner gegeben, das war ein ganz klassischer jüdischer, osteuropäischer Beruf. Die Straße war eigentlich ein frühes Industriegebiet, weil man die Materialien vom Bahnhof her gut anliefern konnte“, erzählt Hofinger. Wir begegnen auch hier wieder der Familie Schindler, sie hat bis 1938 in der Andreas-Hofer-Straße gewohnt.

Die Kaufleute der Maria-Theresien-Straße

2021 05 Das juedische Innsbruck Foto: Maria-Theresien-Strasse 1, Foto: Maria Kirchner

Auf dem Weg durch die Maria-Theresien-Straße. Im Zentrum Innsbrucks betrieben etliche jüdische Familien Geschäfte.

Die Geschichte der Juden in Tirol reicht aber weiter zurück, sogar bis ins 13. Jahrhundert, als sich erste Mitglieder der jüdischen Gemeinde hier ansiedelten. Sie wurden toleriert, aber wenig respektiert und waren immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt. Eine größere jüdische Gemeinde bildete sich erst ab den 1880er Jahren, vor dem Ersten Weltkrieg lebten knapp 500 Juden in der Stadt. Sie waren meist Händler oder Kaufleute. "Das waren Familien, die von Böhmen nach Wien gegangen sind, dort Familienunternehmen aufgebaut haben und sich dann in Österreich verstreut haben. Weil die Juden als Kaufleute in der Stadt sehr präsent waren und die moderne Entwicklung von Innsbruck antrieben, standen sie vielen Vorurteilen gegenüber. Vor allem katholische Traditionalisten haben befürchtet, dass durch die Moderne der Kircheneinfluss abnehmen könnte. Dabei war die jüdische Gemeinde immer so klein, dass sie nicht wirklich Einfluss hatte.“

Die Gräuel der Pogromnacht

2021 05 Das juedische Innsbruck Maria-Theresien-Strasse, Foto: Maria Kirchner

Im Café Schindler lernten sich viele Innsbrucker Paare kennen. Dann kamen 1938 der „Anschluss“ und die Pogromnacht.
Nach den tätlichen Angriffen auf sie und andere jüdische Mitbürger*innen flüchteten die jüdischen Besitzer.

Bekannt waren unter anderem das Kaufhaus Schwarz & Bauer als erstes Kaufhaus Westösterreichs (heute Kaufhaus Tyrol) oder das Café Schindler. Die zwei Betriebe wurden zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wie alle jüdischen Unternehmen arisiert. „Das Café Schindler war das erste richtige Tanzcafé in der Stadt, hier lernten sich viele Innsbrucker Paare kennen.“ Trotzdem wurde die Besitzerfamilie Schindler in der Pogromnacht 1938 überfallen, misshandelt und verließ kurz darauf die Stadt.

Die Pogromnacht war in Innsbruck besonders brutal: Im Verhältnis zur Einwohnerzahl gab es hier viele Opfer. Drei jüdische Männer wurden ermordet, ein jüdischer Mann sehr schwer verletzt, zahlreiche Juden wurden verprügelt und gedemütigt, der jüdische Gebetsraum in der Sillgasse 15 wurde verwüstet und zwei Jüdinnen nahmen sich im Anschluss an die Pogromnacht das Leben. An die schrecklichen Verbrechen erinnert das bekannteste jüdische Denkmal der Stadt auf dem Landhausplatz. Das Pogromdenkmal stellt die Menora, den siebenarmigen Leuchter dar und entstand aus einer Idee des Landtags der Jugend. 1997 wurde es mit vielen Gästen aus Israel und den USA feierlich eingeweiht.

„Die Anerkennung macht den Unterschied“

2021 05 Das juedische Innsbruck Landhausplatz, Foto: Maria Kirchner

Das Denkmal für die Opfer der Pogrom-Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 entstand auf Initiative des Landtags der Jugend.
Bei der Umgestaltung des Landhausplatzes wurde es neu positioniert und kommt dadurch noch besser zur Geltung.

Als wir beim Landhausplatz ankommen, herrscht buntes Treiben: Skateboarder nutzen die Architektur für immer neue Tricks, lautes Lachen und schnelles Klappern erfüllen den Platz, viele Menschen genießen die warme Frühlingsonne. „Mich stört das gar nicht. Ich finde auch nicht, dass man da nur flüsternd vorbeigehen darf. Das Denkmal gehört mitten in die Stadt“, sagt Niko Hofinger. An diesem zentralen Ort steht es in direkter Nachbarschaft zum Befreiungsdenkmal. Als wir daran vorbeigehen, macht uns Niko Hofinger auf die Namen aufmerksam, die auf beiden Seiten angebracht sind: Es sind die Namen all jener, die sich dem NS-Regime widersetzten und dadurch ihr Leben verloren. Genannt sind auch David Janaszewicz und Jakob Justman, die im Gestapo-Lager Reichenau getötet wurden. Hofinger erinnert sich, wie er mit dem Sohn und den Enkeln aus der Justman-Familie den Ort besuchte. „Das war ein schönes Beispiel, warum Denkmäler wichtig sind: Die Familie kommt aus Florida zum ersten Mal nach Innsbruck und liest hier den Namen des ermordeten Großvaters. Das macht einen Unterschied, es ist eine Anerkennung und macht sichtbar.“

Ein großer Plan, ein herzlicher Empfang 

2021 05 Das juedische Innsbruck Guenter Lieder, Foto: Maria Kirchner

Günter Lieder ist Präsident der israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg.
Der Durchsetzungskraft seiner Vorgängerin Esther Fritsch ist es zu verdanken, dass es in Innsbruck wieder eine Synagoge gibt.

Wir machen uns auf zur letzten – und wahrscheinlich wichtigsten – Station unseres Spaziergangs, zur Synagoge, die 1993 eingeweiht wurde. Dass es diese Synagoge überhaupt gibt, ist zu großen Teilen der Ehrenpräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Esther Fritsch, zu verdanken. Denn eine echte Synagoge gab es nie, nur einen kleinen Gebetsraum, ein Provisorium. Dieser wurde 1938 in der Pogromnacht verwüstet, später wurde das ganze Gebäude durch eine Bombe zerstört. Lange war der Ort ein Parkplatz, nur eine Gedenktafel erinnerte an die Bedeutung. 1987 sollte dann ein neues Haus entstehen. „Auf die Frage, wo die Gedenktafel angebracht werden sollte, antwortete Esther Fritsch: ‚Ich brauche keine Tafel, ich brauche eine Synagoge.‘ Das war der Anstoß für ein unrealistisches Projekt“, sagt Hofinger.

An der Tür empfängt uns der Präsident der Kultusgemeinde, Günter Lieder, und heißt uns willkommen. Als er uns in den kleinen Gebetsraum führt, fällt sofort das Himmelsgewölbe auf. Es entspricht dem Sternenhimmel über Innsbruck, wie er am Eröffnungstag der Synagoge am 21. März 1993 aussah. Heute dürfen wir aber noch etwas anderes bestaunen: Die neu reparierte Thora der Synagoge. Sie wurde in mühevoller, neunmonatiger Arbeit von einem 80-jährigen Schreiber in Wien, einem „Sofer“, restauriert. Geschrieben wurde dabei mit einer Gänsefeder auf Pergament.

Die Thora und der Sternenhimmel

2021 05 Das juedische Innsbruck Thora, Foto: Maria Kirchner

Die Thora ist das Heiligste in einer Synagoge und allein schon wegen der aufwendigen Herstellung ausgesprochen wertvoll.
Damit sie beim Lesen keinen Schaden nimmt, verwendet man statt der Finger einen Thorazeiger.

Insgesamt besteht die Thora aus 54 Wochenabschnitten, die jeweils am Sabbat gelesen werden. Verschreibt man sich, muss der gesamte Abschnitt weggeworfen werden. In der Thora finden Gläubige die mehr als 600 Gebote im Judentum. „Wobei es nicht so streng gemeint ist. Die 10 Gebote sind ident mit denen des Christentums, die restlichen sind als Empfehlungen zu verstehen“, erklärt Günter Lieder. Der Empfang der 10 Gebote ist auch Grund zum Feiern: Das jüdische Fest Schawuot erinnert an die Gottesoffenbarung am Berg Sinai und wird im Mai begangen.

Wenn man die hebräische SChrift nicht lesen kann und aufgefordert wird, aus der Thora zu lesen, wird ein Schwindelzettel mit der Übersetzung genutzt.

Günter Lieder, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde

Einen Gottesdienst mit Rabbiner gibt es zu dieser Gelegenheit allerdings nicht: Die Israelitische Kultusgemeinde beschäftigt keinen eigenen Rabbiner, dieser reist nur zu den hohen Feiertagen zu Pessach im Frühjahr und zum jüdischen Neujahr im September an. Gemeinsam gebetet wird natürlich trotzdem – sobald das wieder möglich ist. Günter Lieder verrät uns auch, dass bei weitem nicht alle der 102 Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde die hebräische Schrift lesen können. „Werden sie also dazu aufgefordert, aus der Thora zu lesen, wird ein Schwindelzettel mit einer Übersetzung genutzt. Ich mache das übrigens auch so“, schmunzelt er.

Geschichten, die erzählt werden müssen

2021 05 Das juedische Innsbruck Synagoge, Foto: Maria Kirchner

Wir werfen noch einen Blick zurück in den Gebetsraum der Synagoge und spazieren zurück in die Maria-Theresien-Straße.

Nach der Verabschiedung von Günter Lieder spazieren wir gemeinsam mit Niko Hofinger zurück zur Maria-Theresien-Straße. Vor dem Café Schindler und dem Kaufhaus Tyrol machen wir Halt: Wie viele von denen, die hier den sonnigen Nachmittag genießen, wissen wohl um die Historie dieser Orte? „Die jüdische Geschichte bleibt immer ein Forschungsfeld“, sagt Niko Hofinger. „Dass es gesellschaftlich so weit kommen konnte und in einem Genozid endete, das ist ein Extrembeispiel, von dem man ständig lernen kann. Oft ist es so, dass erst die zweite, wenn nicht gar die dritte Generation nachfragt und nachforscht: Denn da gibt es nicht mehr ganz den direkten, großen Schmerz, sie gehen ganz anders an diese Geschichten heran“, sagt er.

Am Anfang meiner Forschungen habe ich gedacht, man erzählt sich einmal die Geschichte und fertig. Aber das ist nicht so

Niko Hofinger, Historiker und Buchautor

„Ich hätte mir am Beginn meiner Forschungsarbeit in den 1990er Jahren niemals gedacht, dass wir 30 Jahre lang an dem Thema dranbleiben. Ich habe gedacht, man erzählt sich einmal die Geschichte und fertig. Aber das ist nicht so, weil man mit Familien, mit Menschen zu tun hat. Jemand findet wieder handgeschriebene Briefe am Dachboden, kommt zur Kultusgemeinde oder zu mir und bittet um Hilfe. Dann gehe ich in die Aktenordner von 1990 zurück und freue mich jedes Mal, dass das Thema noch interessiert.“

Zum Nachlesen

Drei Bücher und eine Website zur jüdischen Geschichte und Gegenwart Tirols
2021 05 Das juedische Innsbruck Buch, Foto: Maria Kirchner

Niko Hofinger, Esther Pirchner, Sonja Prieth:
Das jüdische Innsbruck

„Das jüdische Innsbruck“ von Niko Hofinger, Esther Pirchner und Sonja Prieth zeigt sichtbare und nicht (mehr) sichtbare Schauplätze jüdischen Lebens in Innsbruck und führt vom jüdischen Friedhof am Westfriedhof über den Landhausplatz bis zum ehemaligen KZ Reichenau. Neben den historischen Schauplätzen kommen Persönlichkeiten aus der jüdischen Gemeinde zu Wort.
Limbus Verlag, 2019

„The lost Café Schindler. One family, two wars and the search for truth“ von Meriel Schindler. Die Enkelin von Hugo Schindler hat darin ihre Familiengeschichte niedergeschrieben.
Hodder & Stoughton, Mai 2021

„Maneks Listen“ von Niko Hofinger erzählt die Geschichte von Ernst Beschinsky alias Manek Willner und gibt Einblick in eine aufregende historische Spurensuche.

www.pogrom-erinnern.at Das interaktive Projekt wurde 2019 zum Gedenken an die Pogromnacht entwickelt und bietet eindrückliche und bedrückende Schilderungen der Nacht vom 10. November 1938.

pogrom-erinnern.at
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