Matthaeus Merian Martinswand
Tiroler Märchenpreis 2019

Was Max wohl macht?

Beim Kreativwettbewerb „Tiroler Märchenpreis“ für SchülerInnen bis zur 6. Schulstufe dreht sich alles um Maximilian I. Einsendeschluss ist der 15. April 2019. Titelbild: Matthaeus Merian, 1679

Der Kaiser in der Martinswand

Kennt ihr die Sage von Kaiser Maximilian I. in der Martinswand? Es ist eine alte Geschichte – über 500 Jahre alt sogar –, aber ein spannendes Abenteuer. Maximilian I. war ein begeisterter Jäger und kraxelte den Gämsen nach, fast als ob er es von ihnen gelernt hätte. Das war eine ziemlich gefährliche Freizeitbeschäftigung, denn gejagt wurde damals nicht mit Schusswaffen – der Kaiser hielt das sogar für sehr unfair gegenüber den Gämsen –, sondern mit „Gamsschäften“, Lanzen mit mehreren Metern Länge. Man musste also höllisch aufpassen, dass man im steilen Gelände nicht stürzte, der sich besonders gerne in Tirol aufhielt und hier auch auf die Jagd ging, sah sich eines Tages mit ganz anderen Problemen konfrontiert: Als er eine Gämse verfolgte, verstieg er sich in der Martinswand bei Zirl, konnte nicht mehr vor und zurück und musste zwei Tage und Nächte vergeblich auf Hilfe warten. Wie es schließlich doch noch gelang, erzählt die Sage, die ihr unter diesem Link nachlesen könnt: Märchenfestival: Kaiser Maximilian in der Martinswand

Maximilian Handschrift

Schön malen und schreiben gehörte zu Maximilians I. Zeiten eng zusammen.

Was es zu malen gibt

Für die Schülerinnen und Schüler der Volksschulen und Sonderschulen in Tirol und Südtirol bietet die Sage von Kaiser Maximilian I. in der Martinswand viele Anknüpfungspunkte: Jede/r Teilnehmer/in soll ein Bild mit einer Szene aus der Sage malen und kann dieses Bild bis zum 15. April 2019 auf der Website des Tiroler Sagen- und Märchenfestivals einreichen.

Die Klassen dieser Schulstufen können übrigens auch gemeinsam statt einer Mal- eine Bastelarbeit einreichen.

Theuerdank

Maximilian I. betätigte sich auch als Schriftsteller. Die Abenteuer des Ritters Theuerdank sind der Ausgangspunkt für Geschichten, die beim Tiroler Märchenpreis eingereicht werden sollen.

Was es zu erzählen gibt

Die älteren Schüler/innen (5. und 6. Schulstufe) sind als Autor/innen gefordert. Für sie haben die Veranstalter des Tiroler Märchenpreises ebenfalls eine interessante Geschichte als Inspiration ausgesucht: den Theuerdank

Maximilian I. war nämlich nicht nur Herrscher, Tirolfan und Jäger, sondern schrieb auch (autobiografisch gefärbte) Geschichten und nutzte die damals brandneue Erfindung des Buchdrucks, um diese zu verbreiten. In den Abenteuern des Ritters Theuerdank (= Maximilian I.) schilderte er die Brautfahrt nach Burgund, wo er Prinzessin Ehrenreich (= Maria von Burgund, die erste Frau Maximilians I.) heiraten soll und viele Abenteuer zu bestehen hat. Welche Abenteuer das sind, das sollen sich die Teilnehmer/innen einfallen lassen. Maximal 500 Wörter sollen die Geschichten haben, Einsendeschluss ist ebenfalls der 15. April 2019.

Märchenpreis 2017

Zur Preisverleihung spielt wie 2017 der Bluatschink auf.

Was es zu gewinnen gibt

Die beste Nachricht zuerst: Alle Teilnehmer/innen erhalten kostenlosen Eintritt zu den Veranstaltungen des Tiroler Märchenfestivals in Form einer VIP-Jahreskarte. Die jeweils drei Bestplatzierten der vier Wertungsklassen werden mit einer Kristallfigur von Swarovski belohnt, die Vierten bis Zehnten bekommen märchenhafte Sachpreise. Die ausgezeichneten Klassen sind in die Kristalline Werkstätte in den Swarovski Kristallwelten eingeladen. Die Preisverleihung findet am 28. Juni 2019 um 16 Uhr statt, moderiert von Thomas Arbeiter und musikalisch untermalt von „Bluatschink“, die ja als Fachleute in Sachen sagenhafter Musik gelten.

Märchenpreise

Die Gewinner erhalten hübsche Kristallfiguren.

Tiroler Märchenpreis 2019

Einsendeschluss: 15.4.2019
Duerer

Maximilian I., gezeichnet von Albrecht Dürer

Mal-, Bastel- und Erzählwettbewerb für Schüler/innen der 1. bis 6. Schulstufe.
Preisverleihung: 28.6.2019
Veranstaltungszentrum Zirl
Bahnhofstraße4
6170 Zirl

www.maerchenfestival.at
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