„Vor ein paar Wochen kamen sechs junge Mädels, etwa 20 bis 25 Jahre alt. Jede konnte ein bisschen Deutsch. Nach der Führung haben wir erfahren: Die sind aus Hawaii. Wir haben schon gedacht: Sind wir im falschen Film? Es hat sich dann geklärt. Ihre Wurzeln liegen in Deutschland. Aber sie haben keine Verbindung mehr dorthin: Die Frauen sind für vier Tage eigens nach Tirol gefahren, um sich die Bergdoktor-Umgebung anzuschauen. Sie schauen auf Hawaii jede Folge übers Internet.

Dass die Serie so erfolgreich wird, konnte keiner wissen. Anfangs haben unsere Eltern auch gesagt: Bitte keine Werbung machen, wir wollen keine Besucher. Dann sind die Einschaltquoten in die Höhe gegangen und man konnte es nicht mehr stoppen. Mit dem Tourismusverband haben wir uns die Lösung mit Führungen und fixen Öffnungszeiten überlegt. Die Alternative wäre ein Drei-Meter-Zaun ums Haus gewesen.

Durch die Fan-Besuche haben wir jetzt jeden Tag spannende Begegnungen. Von diesen erzählen wir uns dann am Abend, wenn wir zusammen vor dem Hof in der Sonne sitzen. Dieser Platz war schon vor dem Bergdoktor der Familientreffpunkt. Und das ist er geblieben.“

 

Familien Ferdigg und Wohlschlager, Besitzer des „Bergdoktorhauses“

 

Der „Gruberhof“, der eigentlich Köpfinghof heißt, ist seit elf Jahren das Filmzuhause von Bergdoktor Martin Gruber. Die echten Besitzer, Margit Ferdigg und ihr Mann Robert mit Tochter Karin und ihre Schwester Andrea Wohlschlager mit ihrem Mann Josef haben zwar nie hier gewohnt, treffen sich aber trotzdem fast täglich dort: Für Fanführungen und den Tagesausklang mit der Familie.

 
Söll
Familien Ferdigg und Wohlschlager, Besitzer des „Bergdoktorhauses“, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
Margit Ferdigg, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
nach oben