„Ich kann mich noch erinnern, als es, ziemlich am Anfang einen Bericht über die Tiroler Edle in den Nachrichten gab. Das hat eingeschlagen: Am nächsten Tag - ich glaube es war ein Sonntag und ich war gar nicht in der Konditorei - wollte jeder so eine Schokolade. Das Faxgerät hat irgendwann seinen Geist aufgegeben. Da hat es erst einmal eine ganze Weile gedauert, bis wir überhaupt so viele produzieren konnten.

Wenn ich neue Sorten entwickle und wir sie dann probieren, schmeckt mir meistens das, was niemand anderem schmeckt – und umgekehrt. Ein paar Sorten hätte ich zum Beispiel nie gemacht. Aber die Kunden lieben sie.

Die Schokoladen produzieren mein Sohn und ich im unteren Stock unserer Konditorei. Das sind kleine Räume. Man hat mir schon öfter angeboten, ich solle doch den Standort wechseln. Dann könne ich größer werden, noch mehr Aufträge annehmen. Aber das will ich nicht. Ich will noch die Freiheit haben, dass ich ab und zu am Nachmittag am Berg sein kann.“

 

Hansjörg Haag, Chocolatier

 

Hansjörg Haag hat gemeinsam mit Therese Fiegl die Tiroler Edle entwickelt. Auch wenn er „anfangs skeptisch war“, wie er selbst erzählt – heute ist das Produkt aus Tiroler Grauviehmilch ein voller Erfolg. Mittlerweile gibt es die Schokolade in den verschiedensten Sorten von Bergminze bis Preiselbeere und sogar zuckerfrei.

 
Landeck
„Tiroler Edle“-Schokolade von Hansjörg Haas, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
Chocolatier Hansjörg Haag, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
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