Wir haben in der Familie schon früh mitbekommen, was es bedeutet, Unternehmer zu sein, Verantwortung zu tragen und zu arbeiten. Deshalb kann man gar nicht so direkt sagen, dass es für mich ein Einschnitt war, als ich Geschäftsführer wurde. Es hat sich so entwickelt, ich bin von Anfang an in das Ganze hineingewachsen und das war der erste große Schritt. Weil wir in der Familie immer gut zusammengehalten haben und das auch im Unternehmen so leben, fühle ich mich gut unterstützt: Wir besprechen alles gemeinsam. Dass die Arbeit immer wieder mit nach Hause oder mit auf Familienfeiern kommt, ist für mich kein Problem. Ich glaube trotzdem, dass wir es ganz gut schaffen, das Berufliche immer wieder außen vor zu lassen.

Je nachdem, wie viel Freizeit ich habe, gehe ich gerne golfen oder – ganz in der Tradition vom Papa – jagen. Ich bin im Golfclub und im Jagdverein. Ich mag dieses Vereinsleben, es ist ein Ausgleich und es ist schön, wenn man mit Leuten zusammenkommt. Das gefällt mir auch so gut am Golfspiel: Es ist ein Sport für eine Gruppe. Für 18 Löcher braucht man vier Stunden Zeit. Da lernt man sich ganz gut kennen, man nimmt sich Zeit, dass man ein bisschen miteinander redet und eine Gaudi hat.

 

Maximilian Schultz, Unternehmer

 

Maximilian Schultz sagt über sich selbst, er spiele nur „mittelmäßig gut“ Golf – Spaß mache ihm der Sport aber trotzdem. Sehr häufig kommt der 23-Jährige wahrscheinlich nicht dazu, sein Spiel zu perfektionieren: Seit letztem Jahr ist er Geschäftsführer der Sportresidenz Zillertal und von zwei Seilbahnbetrieben.

 
Uderns
Golfplatz Uderns, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
Maximilian Schultz, Geschäftsführer der Sportresidenz Zillertal und von zwei Seilbahnbetrieben, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
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