„Die besten Zeiten – im Sommer wie im Winter – sind eigentlich die, an denen ich am Abend mit der Familie da bleibe. Wenn wir alleine in der Schönwieshütte sind. Da geht man morgens auf die Terrasse, es ist nichts zu hören, niemand ist da, nur der Schnee knistert. Das ist am schönsten.

Ich hätte mir auch viele andere Leben vorstellen können: Nach meiner Koch- und Kellnerlehre war ich am Sprung nach Australien oder wäre auch gerne in Amerika geblieben. Doch wenn Kinder da sind, ist es doch wieder wichtig, die Familie, eine Oma und einen Opa, in der Nähe zu haben. Jetzt ist es nicht mehr anders denkbar.

Und es ist immer noch ein kleiner Traum, dass ich – wenn finanziell alles super ist – irgendwann wieder Skikurse geben kann. Als Rentenjob sozusagen. Das wird natürlich noch ein bisschen dauern. Aber wenn ich die alten Skilehrer sehe, die sind alle glücklich und topfit, weil sie nicht daheim bleiben, sondern drei Tage in der Woche Skikurse geben. Das möchte ich später irgendwann noch machen. Aber jetzt will ich schon noch eine Weile Hüttenwirt bleiben und sein.“

 

Ferdinand Fiegl, Wirt


Wenn Ferndinand Fiegl nicht vom „Skilehrern“ schwärmt, ist er leidenschaftlicher Hüttenwirt der Schönwieshütte in Obergurgl und führt im Sommer zusätzlich auch eine Hütte am Timmelsjoch. Wer ihn besuchen möchte, wird von ihm und seinem Team persönlich mit dem Skidoo abgeholt und mit den Skiern zum Ziel gezogen. Die Schönwieshütte liegt nämlich ein bisschen abseits des Skigebiets, versteckt in der schönsten Winterlandschaft.

 
Sölden
Ferdinand Fiegl, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
Schönwieshütte Skigiet Obergurgl Hochgurgl, © Tirol Werbung/Lisa Hörterer
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