„Meine große Leidenschaft ist die Schaftzucht. Mit 15 Jahren habe ich damit angefangen. Wenn ich zum Schmieren der Rollen auf die Liftstütze steige und meine Bergschafe sind direkt darunter auf der Weide, ist das einfach schön. Ich könnte mir ein Leben ohne Zugspitzbahn und ohne die Schafe heute gar nicht mehr vorstellen.

Seit über 33 Jahren arbeite ich bei der Tiroler Zugspitzbahn, mache da den Maschinisten und bin auch an der Kassa. Man muss bei der Zugspitzbahn eigentlich alles können. Es ist ein wunderschöner Beruf, weil er so abwechslungsreich ist. Ich erlebe hier eigentlich jeden Tag schöne Momente.

Einmal, noch bei der alten Zugspitzbahn, konnte direkt unter der Gondel ein Bergsteiger nicht mehr vor und nicht mehr zurück. Er hatte sich die Schulter ausgekegelt. Dann bin ich bei der Liftstütze ausgestiegen, habe ihn gesichert und die Bergrettung angerufen. Der Doktor hat dann die Schulter an Ort und Stelle wieder eingerenkt. In dem Moment war ich natürlich auch ein bisschen stolz, dass ich da helfen konnte.“

 

Alfred Wilhelm, Maschinist und Schafzüchter

 

Seit 1926 transportiert die Zugspitzbahn Fahrgäste von Ehrwald in Tirol hinauf zum höchsten Gipfel Deutschlands, der 2.962 Meter hohen Zugspitze. Direkt bei der Gipfelstation befindet sich ein Erlebnismuseum. Geübte Bergsteiger versuchen sich am Klettersteig, der direkt unter der Bahn verläuft.

Zugspitze, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier
Tiroler Zugspitzbahn, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier
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