Rennradtour
Hahntennjoch


Das zwischen Lech- und Inntal eingebettete Hahntennjoch zählt unter Rennradfahrern zu den großen Passklassikern und ist selbst für passionierte Bergfahrer eine sportliche Herausforderung. Mit 14,1 km Länge und 8 Prozent durchschnittlicher Steigung wäre der Anstieg bei der Tour de France bereits ein Pass der Ehrenkategorie.Sportlich startet die Runde von Imst mit dem legendären Anstieg über das Hahntennjoch (1.894 m) und führt über das Namloser Tal und den Fernpass zurück zum Ausgangspunkt. Knapp 103 Kilometer und satte 2168 Höhenmeter werden dabei in teils steilen und fordernden Anstiegen zurückgelegt. Wer die Passhöhe erreicht, darf sich über einen fantastischen Rundblick auf die Lechtaler Alpen und eine traumhafte Abfahrt durch das idyllische Bschlaber Tal freuen. Der hier herrschende Kontrast zwischen grauer, zerklüfteter Felslandschaft und leuchtend grünen Almwiesen verleiht diesem Streckenabschnitt einen besonderen Reiz. Weiteres Highlight ist das Lechtal, eine der letzten europäischen Wildflusslandschaften mit grandioser Alpenkulisse.

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Ausgangspunkt

Imst

Endpunkt

Imst

Gebirgszug

Lechtaler Alpen

Länge

103 km

Fahrzeit

5 h 30 min

Merkmale

  • Rundtour
  • Barrierefrei
  • Tour mit E-Bike-Ladestationen

Schwierigkeit

schwierig

Höhenlage

1.895 m 762 m

Höhenmeter bergauf 2.168 m
Höhenmeter bergab 2.168 m

Streckenbeschreibung


Der rund 14 Kilometer lange Aufstieg zum Hahntennjoch beginnt in Imst sportlich mit einer kurzen 15-Prozent-Rampe. Am nördlichen Ortsausgang folgen die beiden ersten Serpentinen. Die Straße wird kurz flacher und wenig später erreicht sie Teilwiesen.

Oberhalb des Ortes führt die Straße kurz durch den Wald, bevor die Steigung in zwei hintereinander folgenden Serpentinen wieder zunimmt. Im Salvesental eröffnen sich immer wieder atemberaubende Tiefblicke. Nach etwa 7 Kilometern folgt das steilste Stück des Anstiegs inmitten einer beeindruckenden Felspassage. Hier beträgt die maximale Steigung 14 bis 15 Prozent.

Ein flacher Kilometer dient der Entspannung, bevor es in den Schlussanstieg geht. Die folgenden 2,5 Kilometer erscheinen aufgrund der geraden Streckenführung endlos. Erst auf dem letzten Kilometer vor der Passhöhe lässt die Steigung wieder nach.

Ist diese erste große Hürde überwunden, geht es hinunter ins Lechtal nach Stanzach. Bei der Abfahrt ist besonders an Wochenenden Vorsicht geboten, da auch zahlreiche Motorradfahrer die schöne Strecke schätzen.

In Stanzach angekommen zweigt man rechts ab und folgt der L 21 ins Namloser Tal. In sanftem Auf und Ab geht es über Berwang nach Lermoos. Gute zwei Drittel der Tour sind nun geschafft und man hat sich wahrlich eine kurze Pause verdient.

Frisch gestärkt gelangt man über Biberwier auf die Fernpassbundesstraße B 179. Die 200 Höhenmeter bis zur Passhöhe gestalten sich aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft angenehm: Vorbei geht es an Weißensee, Mittersee und Blindsee, und schon ist der kurze Anstieg geschafft.

Eine schöne Abfahrt führt vorbei am Schanzlsee, Samarangersee und Fernsteinsee nach Nassereith. Nach der Raststätte umfährt man den Tunnel der Bundesstraße durch das Ortszentrum.

Auf den letzten 15 Kilometern heißt es dann gemütlich ausradeln. Von Nassereith geht es auf der Mieminger Bundesstraße flach zurück zum Ausgangspunkt in Imst.

Idealerweise startet man die Tour gleich in der Früh oder an einem Wochentag.

 

Tipp: Noch größer ist die Herausforderung, wenn man die Tour in umgekehrter Richtung fährt. Maximalsteigungen bis zu 18 Prozent lassen selbst trainierte Rennradfahrer an ihre Grenzen stoßen.

Orte entlang der Route


Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Imst

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