Skikurs in Tirol, © Tirol Werbung/Fritz Beck
Skikurs in Tirol, © Tirol Werbung/Fritz Beck

Skifahren (wieder) lernen: So kommen Anfänger und Wiedereinsteiger schnell auf die Piste

Als Kind Skifahren gelernt und seitdem nie wieder auf der Piste gestanden? Tirol bietet Wiedereinsteigern und jenen, die überhaupt zum ersten Mal Skier unter den Füßen haben, optimale Bedingungen, um schnell in den Genuss des Winter-Vergnügens zu kommen. Wer die folgenden fünf Punkte beachtet, der steht schon fast auf der Piste.

Schritt 1 · Das passende Skigebiet finden


Perfekt präparierte Piste, © Tirol Werbung/Josef Mallaun

Natürlich gibt es in den meisten der rund 80 Skigebiete in Tirol anfängerfreundliche Übungsareale, Skischulen und Verleihe für Ausrüstung. Dennoch sollte man sich im Vorfeld gut informieren, wo die Reise hingeht. Viele bevorzugen am Anfang ruhige, überschaubare Wintersportreviere. Für alle, die sich um die Planung ihres (Wieder)Einstiegs auf der Piste keinen Kopf machen wollen, haben folgende Tiroler Regionen spezielle Angebote.

  • Das Pitztal bietet im Skigebiet Hochzeiger in Jerzens zwei Angebote an. In den Preisen ist alles enthalten, was man braucht: Unterkunft, Skipass, Skiverleih – und wahlweise ein Skikurs in kleinen Gruppen oder mit Privatskilehrer. Wenn der (Wieder)Einstieg anders als erwartet abläuft, kann der Skikurs jederzeit abgebrochen werden und die Kosten von Skikurs, Skiverleih und Skipass werden tageweise rückerstattet. Für den verbleibenden Aufenthalt bieten sich alternative Winteraktivitäten an.
  • Das Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau ist ein ideales Skigebiet für Wiedereinsteiger. Wie sich das zeigt? Auf Anfragen schnürt Ihnen der Tourismusverband Wildschönau ihr ganz individuelles Paket, um erfolgreich wieder auf die Piste zurückzukehren.

Schritt 2 · Mit dem Skilehrer die ersten Schwünge üben


Skikurs in Tirol, © Tirol Werbung/Fritz Beck

Skifahren (wieder) lernen ist mit der richtigen Technik und einem der über 7.000 erfahrenen Schneesportlehrer in Tirol eine Sache von wenigen Stunden. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene schaffen erste Übungen wie V-Schritt und „Rollerfahren“ auf dem weißen Teppich unter professioneller Anleitung mühelos. Die Tiroler Schneesportlehrer haben dafür allerhand Tipps und Tricks parat, nehmen Anfängern die Angst, frischen bei Wiedereinsteigern altes Wissen auf und bringen Schwung in die Bewegungen.

Für jede Alters- und Könnensgruppe gibt es im Tiroler Skilehrplan passende Übungen, sodass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Die Lernziele werden individuell abgesteckt und gemeinsam erarbeitet. Zudem kennt der örtliche Schneesportlehrer das Gebiet bestens, um optimal einschätzen zu können, welche Hänge für wen geeignet sind und wann es Zeit ist, den nächsten Schritt zu tun und sich auf eine längere und/oder steilere Abfahrt zu wagen. Hilfreich ist, wenn es für Erwachsene eigene Übungsgelände abseits der Kinderparks gibt, wie im Skigebiet Hochzeiger im Pitztal. Das ermöglicht einen entspannten Einstieg. Zudem werden dort auf Wunsch moderne Techniken wie Videoanalysen eingesetzt.

Skifahren lernen: Kurzschwung-Technik, © Tirol Werbung
Skikurs online: Kurzschwung-Technik
Skifahren lernen: Carving-Technik | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Carving-Technik
Skifahren lernen: Steilhänge fahren | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Steilhänge fahren
Skifahren lernen: Fahren unter schwierigen Bedingungen | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Fahren unter schwierigen Bedingungen
Skifahren lernen: Freestyle-Ski | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Freestyle-Ski
Skifahren lernen: Buckelpistenfahren | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Buckelpistenfahren
Skifahren lernen: Fahrfehler vermeiden | Skikurs online, © Tirol Werbung
Skikurs online: Fahrfehler vermeiden

Schritt 3 · Die richtige Ausrüstung: kaufen oder ausleihen?


Kompetente Beratung im Skiverleih, © Tirol Werbung/Robert Pupeter

Wer nach Tirol zum Skifahren kommt, braucht sich eigentlich über die Ausrüstung keine großen Gedanken zu machen. Alles, was man für das Skivergnügen braucht, ist vor Ort leihweise oder käuflich zu erhalten. Auf die Empfehlungen von Schneesportlehrern, Skischulen und Sportartikelhändlern in den Skigebieten kann man sich verlassen.

Mit der Bekleidung fängt das Skifahren an. Hier lohnt sich beste Qualität, die mehrere Saisonen hält, funktionell, warm, kälte-, wind- und wasserabweisend ist. Gute Skibekleidung lässt sich auch zum Rodeln, Schneeschuh- oder Winterwandern tragen. Die Anschaffung von Skihose, Skijacke, Skiunterwäsche, Skisocken, Funktionspulli und Handschuhen zahlt sich daher für jeden Winterfan aus. Auf den Kopf gehört dann nur noch ein Helm. Den gibt’s aber auch zum Ausleihen.

Das Wesentliche im Skisport – Skier, Skischuhe und Skistöcke – erhält man am schnellsten in einem Verleih des örtlichen Skigebiets. Das spart die Schlepperei, verursacht weniger Kosten und garantiert eine Top-Ausstattung. Einen speziellen Service bieten dabei die Skischulen in St. Johann in Tirol: Bei einem Meet & Greet hilft der persönliche Skilehrer, die passende Ausrüstung zu finden. Wer sich die Anschaffung eigenen Equipments überlegt, sollte sich an das Fachpersonal im Sportartikelhandel wenden. Die geschulten Mitarbeiter dort wissen, was an Modell, Länge und Form zum jeweiligen Kunden passt. Anfänger beginnen in der Regel mit den kürzeren, drehfreudigen Carvingskiern.

Da die Kraft der Sonne in den Bergen trotz der niedrigen Temperaturen nicht zu unterschätzen ist, darf man Ski- oder Sonnenbrillen, Sonnencreme und Lippenschutz nicht vergessen.

Schritt 4 · Körperliche Fitness, Sicherheit auf der Piste


Gleichgewichts- und Koordinationstraining, © Tirol Werbung

Skifahren ist nicht nur ein wunderbares Naturerlebnis, sondern es hält auch körperlich und geistig fit und verringert unter anderem das Herzinfarktrisiko. Für einen (Neu)Einstieg ist es also nie zu spät. Um die Kondition zu erhöhen und das Verletzungsrisiko zu verringern, sollte der Körper zum Beispiel mit Laufen, Radfahren und Gymnastik eingestimmt werden. Diese fünf Übungen eignen sich ideal für Zuhause um sich fit für die kommende Wintersaison zu machen. Auch vor Ort sollte man sich, bevor es auf die Piste geht, gut aufwärmen und die Muskulatur dehnen. Am Anfang sind kurze Strecken angebracht, immer wieder mit Pausen aufgelockert. Die Länge der Abfahrten kann dann langsam gesteigert werden.

Die Sicherheit auf der Piste gewährleisten die 10 FIS-Verhaltensregeln, die für jeden Skifahrer und Snowboarder gelten. Anfänger und Wiedereinsteiger sollten sie kennen, bevor sie ins Skivergnügen starten.

Schritt 5 · Aufbewahrung und Vorbereitung der Skiausrüstung


Egal ob geliehene oder eigene Ausrüstung: Nach dem Skitag bewahrt man die Skier und Stöcke am einfachsten im Skidepot der Bergbahn oder Skischule auf, um von dort aus am nächsten Morgen wieder direkt auf die Pisten zu starten. Der Weg ins Hotel gestaltet sich so einfach und auch einem Abstecher in die nächste Bar steht nichts im Wege. Die Skischuhe nimmt man am besten mit in die Unterkunft, um sie dort in eigens dafür eingerichteten Räumen trocknen zu lassen. Mit vorgeheizten Skischuhen beginnt der darauffolgende Tag dann angenehm warm.

 

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