Wanderweg zur Landsberger Hütte, © Tirol Werbung/Peter Neusser
Wanderweg zur Landsberger Hütte, © Tirol Werbung/Peter Neusser

Zweitagestour Weißenbach am Lech - Landsberger Hütte - Tannheim

Diese Zweitageswanderung in den Allgäuer Alpen, die in Weißenbach am Lech (885 Meter) beginnt, verläuft teilweise durch das Naturschutzgebiet Vilsalpsee (1.165 Meter), zu dem mehrere Biotope und landschaftsästhetisch wertvolle Gebiete gehören. Beim Aufstieg zum Birkental beeindruckt der 2.341 Meter hohe Thaneller und es lockt das Tannheimer Tal, das zu den schönsten Hochtälern Europas zählt. Der Traualpsee (1.631 Meter), die Lachenspitze (2.126 Meter) und der Schrecksee (1.813 Meter) mit seiner kleinen Insel sowie Ausblicke zum Rauhhorn (2.240 Meter) und Gaishorn (2.247 Meter) sind weitere Höhepunkte der Tour, die in Tannheim auf 1.075 Metern Höhe endet. Als Nachtquartier und Jausenstation empfiehlt sich die Landsberger Hütte (1.810 Meter). Erforderlich sind Kondition, Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Die Querungen sind besonders bei Nässe mit Vorsicht zu passieren.

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Ausgangspunkt  

Weißenbach am Lech

Tourenziel

Landsberger Hütte

Endpunkt

Tannheim

Gebirgszug

Allgäuer Alpen

Länge

29,4 km

Dauer

2 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

mittelschwierig (rote Bergwege)

Höhenlage

1.997 m 885 m

Höhenmeter bergauf 1.517 m
Höhenmeter bergab 1.301 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Parken

Weißenbach, südlich des Kirchplatzes

 

Einkehrmöglichkeiten

  • Etappe 1: Landsberger Hütte (Mai bis Oktober
  • Etappe 2: Vilsalpe (Mai bis Mitte Oktober), s’Höf Bräuhaus, Tannheimer Dorfstube, Restaurant Hotel Schwarzer Adler & Dependance Sonnenheim und andere in Tannheim 

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Streckenbeschreibung

Etappe 1: Weißenbach am Lech – Landsberger Hütte
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.001/191 Meter, Dauer: 5,5 Stunden, Länge: 13,8 Kilometer, Höchster Punkt: 1.915 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig (rot)

Von der Kirche in Weißenbach ein paar Meter taleinwärts gehen, den Weißenbach überqueren und rechts direkt neben dem Bach im Ort gerade empor zum Tennisplatz bzw. „Musikantenstadel“ wandern. Vor dem „Musikantenstadel“ rechts und anschließend in gleichbleibender Richtung voran. Auf einer Fußgängerbrücke wird der Weißenbach abermals überquert. Danach links die asphaltierte Zufahrtsstraße nach oben nehmen. Hier und im weiteren Verlauf an „Birkental“ bzw. „Landsberger Hütte“ und Richtung Gipswerk orientieren. Am Werksgebäude vorbei und in Serpentinen in den Halden empor wandern. Bei der Holzhütte rechts halten. In der Folge zieht ein Forstweg über dem Tal des Weißenbachs im lichten Wald sanft zum Beginn des Birkentales hinauf und führt dann direkt ins Birkental hinein. Es geht gemütlich und stets ansteigend an der Südseite des bewaldeten Tales dahin bis auf rund 1.250 Meter. Jetzt im freien Gelände in den Talboden hinunter wandern. Westlich der Höflishütte den Bach überqueren und auf einem schmalen Steig den Hang entlang gehen. Der Steig leitet später vom Bach fort und im lichten Wald aus dem Tal nach oben in freie Wiesen bzw. auf eine Art Plateau (Routenverlauf erstmals in steilerem Gelände und mitunter ziemlich direkt). In der Folge das Östliche Lachenjoch (1.915 Meter) überqueren. Jenseits des Joches hinab und an der Lache vorbei zur gut erkennbaren Landsberger Hütte (die letzten Meter leicht empor) wandern.

Tipp: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde bei archäologischen Grabungen in Weißenbach am Lech ein Skelettgrab aus der Römerzeit gefunden. Im Mittelalter lag der Ort an einer wichtigen Transportroute für Salz.

Etappe 2: Landsberger Hütte - Tannheim
Höhenmeter bergauf/bergab: 411/1.110 Meter, Dauer: 5,5 Stunden, Länge: 15,6 Kilometer, Höchster Punkt: 1.997 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig (rot)

Bei der Landsberger Hütte an „Jubiläumsweg“ orientieren und den Steig durch die Wiesen nach Westen nehmen. Bei der Routengabelung weiter Richtung „Jubiläumsweg“ und sanft empor auf die Einsattelung (Kastenjoch) zwischen Roter Spitze (2.130 Meter) und Steinkarspitze (2.067 Meter) gehen. Nun südlich ein paar Meter am Kamm hinauf und dann rechts abzweigen (Saalfelder Weg). Jetzt werden schrofige Wiesenhänge leicht absteigend gequert (in dem Abschnitt stets auf der guten Route bzw. bei Steiggabelung rechts bleiben). Die Route führt auf einen Rücken – darauf in gleichbleibender Richtung voran gehen. In der Folge zieht der Pfad in den Wiesen wieder leicht nach oben und erreicht sofort einen Sattel, der abermals als Kastenjoch bezeichnet ist. Hier weiter Richtung „Jubiläumsweg, Vilsalpsee“ wandern und in den starkfelsdurchsetzten Wiesenhängen (ausgesetzte Stellen) über einem Boden nahezu eben bzw. später absteigend voran. Zum Schluss sanft nach oben zum Kirchendachsattel. Jenseits des Sattels Richtung „Rauhhorn“ gehen und auf deutschem Staatsgebiet dem Steig folgen, der dem Hang entlang über dem Schrecksee (1.813 Meter) abwärts verläuft. Bei der nächsten Weggabelung erneut an „Rauhhorn“ orientieren. Ab hier wird der Grashang wieder ansteigend bis in rund 2.000 Metern Höhe gequert (zwischendurch Serpentinen, zum Schluss abschüssiges, schrofiges Gelände und stellenweise Platten). Anschließend in gleichbleibender Richtung ein paar Meter hinab zum Sattel südlich des Rauhhorns. An der Stelle rechts „Jubiläumsweg“ folgen, zurück nach Tirol und über Serpentinen abwärts. Dann werden auf einem guten Steig die Wiesenhänge (auch Schutt) unter dem Rauhhorn gequert. Bei Steiggabelung rechts hinunter gehen und jetzt größtenteils über Geröll und Felsklötze. In der Folge an „Vilsalpsee“ halten und auf erdigem Steig in den Wiesen (ebenfalls Sträucher, weiter unten Bäume) rechts direkt abwärts zur Vilsalpe (1.176 Meter) wandern. Von dort zum Vilsalpsee und unmittelbar westlich daneben auf dem Fußweg, praktisch eben, zum Nordufer. Anschließend in gleichbleibender Richtung dem Fußweg rechts der Zufahrtsstraße folgen. Der Weg überquert bald die Straße, es geht im Wald – kaum spürbar absteigend – voran. Zuletzt entlang der Straße hinaus in den Ort Tannheim (stets in gleich bleibender Richtung) wandern.

Von Tannheim nach Weißenbach gibt es eine Busverbindung. Fahrzeit: rund vierzig Minuten.

Tipp: Begegnen Sie der Tannheimer Pfarrkirche mit Ehrfurcht und lauschen Sie andächtig der 3.000 Kilogramm schweren Glocke, die im Jahre 1561 von Vater Löffler und seinen beiden Söhnen gegossen wurde.

Infos zum Ort

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihre Zieladresse: Weissenbach am Lech 46, Weißenbach

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