, © Tirol Werbung/Mario Webhofer
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Leutasch: Der Lauf des Wassers

Es ist eine Wonne, im Frühling der Leutascher Ache zu folgen, wie sie durch das wiesenreiche Hochtal mäandert, um dann in der Geisterklamm zu verschwinden und sich in gurgelnden Kaskaden zu ergießen.

Links die hohen Gipfel des Wettersteinmassivs, rechts die Arnspitzgruppe, im Rücken die Sonne – so geht es hinein in die Leutasch, das langgestreckte Hochtal nördlich von Seefeld. Mit einer Seehöhe von etwa 1.000 Metern zählt es zu den Tälern, in denen Enziane und Krokusse schon früh im Jahr zum Zuge kommen. Sie zeigen sich in den Wiesen, die sich rund um die munter plätschernde Leutascher Ache und den Wanderweg verteilen, der sie talabwärts begleitet. Am unteren Ende des Tals ergießt sich das Schmelzwasser des Bachs in die mystische Leutascher Geisterklamm. Auch dorthin können Wanderer dem Weg des Wasser folgen, sobald die Schlucht im Frühling geöffnet hat.

Erleben

Ab Anfang Mai hat die Leutascher Geisterklamm am unteren Ende des Leutaschtals geöffnet – ein wunderbares Ausflugsziel nicht nur für Familien. Drei Pfade führen, teils auf Stegen, durch die Schlucht, der längste ist drei Kilometer lang. An verschiedenen Stationen berichtet der Klammgeist aus seinem geheimnisvollen Reich, das durch rauschende Wasserfälle, Kaskaden und schroffe Felswände geprägt ist.

Essen

Vegetarische und vegane Genüsse auf hohem Niveau verspricht ein abendlicher Besuch im Restaurant des Yoga-Hotels „aufatmen“ im Leutascher Ortsteil Gasse. Dazu gibt’s hausgemachte Fruchtsäfte, besondere Biersorten und österreichische Weine (Anmeldung unter +43 (0)5214 6803; von Mitte März bis Ende April geschlossen). Sehr beliebt ist das Restaurant Weidachstube, wo es ab 17 Uhr auch Pizza aus dem Holzofen gibt. Typische Tiroler Wirtshausküche bietet der Gasthof Kühtaierhof, dessen hervorragenden Kaiserschmarrn schon der Tiroler Landeshauptmann gelobt haben soll.

Schlafen

Das „aufatmen“ in Leutasch versteht sich nicht nur als Yoga- sondern auch als Wanderhotel. Ganz egal, wie man's nimmt, im Wellnessbereich sowie in den Zirben-, Lärchen- und Fichtenholzzimmern stehen Entschleunigung und Entspannung im Zentrum ( Das Haus hat Mitte März bis Ende April geschlossen.). Mit luxuriöser Ausstattung wartet der Quellenhof Leutasch (4*S) auf, der im Relax Guide sogar als eines der besten Wellnesshotels Tirols geführt wird. Voll und ganz auf Nachhaltigkeit setzt dagegen die Bio-Landpension Monika in Weidach, in der sich auch Familien sehr wohl fühlen.

 


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Leutascher Ache


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Frühlingswanderung entlang der Leutascher Ache


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Krokusse

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