„Es wurde schon so viel geschrieben über unser Tal. Sogar von der New York Times. Die Leute sagen: Ihr lebt im Paradies! Wir sind aber nichts anderes gewöhnt. Ich würde es gar nicht aushalten in einem Wohnblock. Wenn man vom Lärm der Stadt zurückkommt in die Ruhe, ist das ein wunderschönes Gefühl.

Meine Tochter war auf der ganzen Welt. In Afrika und in Asien. Aber sie ist hierher zurückgekommen. Ich habe es auch nie bereut, dass ich geblieben bin. An so einem Tag wie heute schaut alles schön aus, aber du musst auch hier sein, wenn es stürmt und regnet.

Das Beste ist, dass wir uns alles selber einteilen können. Und die Natur. Die Gäste sind begeistert, es ist ideal zum Runterkommen. Früher hatten wir keinen Talanschluss. Jeden Ziegel hat man fünf Mal in die Hand genommen, bis er dort war, wo er hingehört. Heute ist es sehr viel leichter.“

 

Barbara Schaffer, Bäuerin vom Hinterkaiserhof

 

Das Kaisertal gilt als einer der schönsten Orte Österreichs und war lange Zeit nur zu Fuß über 280 Holzstufen erreichbar. Seit 2008 gibt es einen Tunnel für Autos, den nur die 30 Bewohner benützen dürfen. Barbara und Anton Schaffer bewirtschaften den Hinterkaiserhof, den ältesten Bauernhof des Tals. Wanderer bewirten sie mit selbstgemachtem Speck, Käse, Butter und Brot.

 
Ebbs
Barbara Schaffer vom Hinterkaiserhof, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier
Im Hinterkaiserhof im Kaisertal werden auch Schafe gehalten, © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier
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