Klettern in Landeck und Umgebung, © Archiv TVB TirolWest/Daniel Zangerl
© Klettern in Landeck und Umgebung, © Archiv TVB TirolWest/Daniel Zangerl

Sportklettern in Tirol


Sportkletterer erwarten im Herz der Alpen zahlreiche Klettergärten mit Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die imposante Bergwelt lädt geradezu ein, erobert zu werden.

In den Tiroler Klettergärten bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Sportklettern: Mehr als 3.000 Routen in allen Schwierigkeitsgraden zeugen von der Tourenvielfalt im Herz der Alpen. Beim Sportklettern geht es nicht darum, einen ganzen Berg zu bezwingen, sondern eine einzelne Tour sportlich zu durchsteigen. Im Gegensatz zum alpinen Klettern sind Sportkletterrouten dabei meist auf eine Seillänge begrenzt und mit fixen, in kurzen Abständen angebrachten Bohrhaken gut abgesichert. Standplätze bei Mehrseillängen dienen der zusätzlichen Sicherung bei längeren Routen.


3 Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene


Klettergarten Reithle, © Mike Gabl
  • Ein gutes Klettergebiet für Anfänger ist der Klettergarten „Reithle“ in Imst. Versteckt im dichten Wald unter der Latschenhütte in Hoch-Imst erwarten Sie herrliche Routen an bis zu 15 Meter hohen Konglomeratblöcken.
  • Mit fast 300 Touren und einer Wandhöhe von bis zu 80 Metern zählt der Klettergarten „Starkenbach“ zu den größten und beliebtesten Klettergärten Tirols. Zahlreiche Routen zwischen dem 6. und 7. französischen Schwierigkeitsgrad schaffen für Kletterer im gemäßigten Schwierigkeitsbereich ein riesiges Betätigungsfeld.
  • Der Klettergarten „Hanger“ in Ehrwald eignet sich besonders gut, um Ihr Können an überhängenden Routen zu verbessern. Der steile Klettergarten in Wettersteinkalk liegt direkt in Straßennähe und ist in kurzer Zeit erreichbar.

3 Tipps für Profis


Klettern am Schleierwasserfall, © TVB Wilder Kaiser
  • Wandeln Sie auf den Pfaden von Weltklasse-Kletterer Alexander Huber im Klettergarten „Schleierwasserfall“ in Going: Er hat mit „Open Air“ die weltweit erste bestätigte Route mit einem französischen Schwierigkeitsgrad von 9a+ bewältigt.
  • Routen bis zum französischen Schwierigkeitsgrad 8c erwarten Sie rund um den Tauferberg im Klettergarten „Niederthai“. Der im Wald gelegene Klettergarten bietet die schwierigsten Touren im Ötztal an.
  • Sportkletterrouten über dem 9. französischen Schwierigkeitsgrad finden Sie auch in der Nähe von Lavant in Osttirol: Am kompakten, löchrigen und stark überhängenden  Hochgebirgskalk im Klettergarten „Roter Turm Sportkletterrouten“ ist athletische Ausdauerkletterei gefragt.

3 Tipps für Familien


Klettergarten Oberried, © Mike Gabl

Für Familien bietet die Tiroler Bergwelt vielfältige Routen, die Sport- und Naturerlebnis auf einzigartige Weise miteinander verbinden. In jeder Region gibt es zudem Bergführer und Bergsteigerschulen, die Kinderkletterkurse anbieten und Ihren Kleinen den Felssport spielerisch beibringen.

  • Unterhalb der Mauritzalm in Maurach erwartet Familien der schöne Klettergarten „Mauritzalm". Vier Routen im 3. französischen Schwierigkeitsgrad sind perfekt für erste Versuche am Fels sowie zum Training der richtigen Seiltechnik.
  • Kinder lieben den Klettergarten „Oberried" am westlichen Ende des Talkessels von Längenfeld.  Die zahlreichen leichten Routen werden vor allem durch die angrenzende Viehweide zu einem ganz besonderen Erlebnis.
  • Im hinteren Teil des Klettergartens „Ehnbachklamm" bei Zirl befinden sich leichte und gut gesicherte Routen für Familien. An heißen Sommertagen können Ihre Kleinen zur Abkühlung in der Klamm plantschen.
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