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georg p

Der Innsbrucker Wasserweg – Wanderung zu den Mühlauer Quellen

Aktualisiert am 19.04.2018 in Empfehlungen

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Die Innsbrucker sind zu recht stolz auf ihr Trinkwasser. In keiner Großstadt ist es von so hoher Qualität wie in der Alpenstadt. Rund 15 Jahre benötigt das Regen- oder Schmelzwasser bis es bei den Mühlauer Quellen wieder zu Tage tritt. Während dieser Zeit, tief drinnen unter den Gipfeln der Nordkette, hat es sich mit Mineralien angereichert und wurde praktisch keimfrei. Durch eine geologische Gegebenheit - zwei unterschiedlich durchlässige Kalkgesteine (Muschelkalk und Wettersteinkalk) - wird das Wasser auf etwa 1.100m Seehöhe gestaut und kommt bei den Mühlauer Quellen wieder hervor. Der größte Teil der Quellen wurde in den letzten hundert Jahren gefasst und in einem zentralen Stollen gesammelt. Bevor es in die Wasserleitungen gelangt, strömt es noch durch einen Druckleitung mit 450 Meter Höhendifferenz und erzeugt so Strom für rund 20.000 Personen. Besser geht’s nicht!!

Eine traumhafte, aber auch unter Einheimischen weniger bekannte Wanderung führt entlang des Mühlauer Bachs zu den Quellen. Entlang der Strecke passiert man ein Feuchtbiotop, den Bach mit unzähligen Gumpen und einem Klammabschnitt sowie einen Wasserfall.

Der Start der Wanderung befindet sich am Hauptplatz des Stadtteils Mühlau. Hierher gelangt man am besten vom Zentrum mit dem Bus (Linie A oder D). Zunächst folgt man der Kirchgasse etwa 400 Meter aufwärts, bis man rechts dem Schild „Zum Feuchtbiotop“ folgt. Unmittelbar hinter der Brücke befindet sich das Fuchsloch wo die Frösche quaken und später im Sommer die Libellen fliegen. Große ökologische Vielfalt auf kleinem Raum! Weiter geht´s rechts oberhalb des Bachs bis man eine Straße erreicht, hier links über die Brücke und unmittelbar danach rechts weiter entlang des Waldlehrpfads.

Nach einem kurzen Stück erreicht man eine Aussichtsplattform mitten in der Mühlauer Klamm, die sogenannte Teufelskanzel. Ein paar Meter weiter findet man in einer Felsniesche die „Hexenkuchl“. Ein sagenumwobenes Gebiet. Nun teilweise steiler ansteigend durch die Klamm, vorbei an der großen Lawinenstaumauer zum darüberliegenden Forstweg. Auf diesem rund 100 Meter geradeaus weiter bis zur Bachbrücke. (wer den Forstweg weitermarschiert (gepunktete Route auf der Karte) gelangt nach einer guten halben Stunde zur Hungerburg, von hier nimmt man die spektakuläre Hungerburgbahn oder den Bus zurück ins Zentrum).

Die Route zu den Quellen zweigt unmittelbar vor der Brücke rechts ab. Auf einem nicht markierten Steig wandert man immer nahe am Bach entlang. Linkerhand passiert man einen kleinen Wasserfall, ehe man auf den Weg Nr.6 trifft, der von beiden Seiten her in den Graben zieht. Nach wenigen Metern erreicht man eine Bachwasserfassung von der aus man schon die ersten Quellen und die „Tropfenden Hänge“ sieht.

Auf dem Weg Nr.6 wandert man nun in westlicher Richtung aus dem Mühlauer Graben hinaus zum Forstweg auf die Arzler Alm. Hier läßt es sich bei Tiroler Spezialitäten noch einige Zeit verweilen. Auf einem Wanderweg gelangt man direkt zur Hungerburg und weiter retour ins Stadtzentrum.

Länge der Wanderung: ca. 5,5 km, 500 Höhenmeter, Gehzeit gesamt ca. 2,5 Stunden. Begehen auf eigene Gefahr (Steinschlag möglich)!

Ob beim Drachenfliegen, beim Biken, beim Snowboarden oder bei der Skitour: Georg Pawlata erobert Tirol am liebsten sportlich.

georg p
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