Blog
Kategorien
Kaspressknödel, © Tirol Werbung / Rodler Ilvy
Essen & Trinken
Sepp Kahn, Almliterat, © Bert Heinzelmeier
Menschen
Imster Schemenlaufen, © Tirol Werbung / Aichner Bernhard
Kulturleben
Swarovski Kristallwelten, © Tirol Werbung / Moore Casey
Empfehlungen
Kinder am Fluss, © Tirol Werbung / Herbig Hans
Familie
Olperer Hütte, © Tirol Werbung / Schwarz Jens
Unterhaltung
Great Trail , © Tirol Werbung / Neusser Peter
Sport
Cover Winter 2023
Magazin
Jagdhausalmen im Osttiroler Defereggental. Foto: Tirol Werbung.
Serien
Esther

007 Elements und Ice-Q – Ein Dreitausender mit Bond-Faktor

Aktualisiert am 16.09.2023 in Empfehlungen

Auf über 3.000 Meter Seehöhe verschiebt und versetzt sich der Boden durch den Permafrost. Eine Herausforderung für den Architekten. , © Ötztal Tourismus /  Rudi WyhlidalAuf über 3.000 Meter Seehöhe verschiebt und versetzt sich der Boden durch den Permafrost. Eine Herausforderung für den Architekten.  © Ötztal Tourismus / Rudi Wyhlidal

Der Gaislachkogel über Sölden ist mehr als nur ein Berg. Er ist eine Erlebniswelt für alle, die Action, Genuss und Design schätzen. Auf dem Gipfel warten zwei Attraktionen, die mit James Bond zu tun haben: die interaktive Ausstellung „007 Elements“ und das Glasrestaurant „Ice-Q“.

James-Bond-Drehorte: Gaislachkogelbahn und Ice-Q

Wer ein Fan des britischen Geheimagenten ist, kommt am Gaislachkogel voll auf seine Kosten. Schon in der Gaislachkogelbahn, die die Besucher auf 3.040 Meter Höhe bringt, erkennt man die Kulisse aus „Spectre“, dem 24. James-Bond-Abenteuer. Und wenn man an der Bergstation das Gipfelrestaurant „Ice-Q“ erblickt, dessen gläserne Würfel im Film eine wichtige Rolle spielen, fühlt man sich wie in die Filmwelt versetzt.

Gaislachkogelbahn mit Elements 007 & dem Restaurant Ice Q in Sölden, © Ötztal Tourismus © Ötztal Tourismus

Glaswürfel mit Gletscherblick

Das vom Innsbrucker Architekten Johann Obermoser entworfene Restaurant fügt sich nahtlos in die futuristischen Architekturen ein, mit denen sich sonst vor allem Bond-Bösewichte umgeben. Damit das Gebäude seine Filmrolle als „Hoffler-Klinik“ spielen konnte, wurde es digital vergrößert und im Studio in London nachgebaut.

Ice Q , © Tirol Werbung / Christina Schwemberger © Tirol Werbung / Christina Schwemberger

Die Wirkung des Ice-Q, den man durch einen Tunnel von der Bergstation aus erreicht, ist aber auch bei einem gewöhnlichen Restaurantbesuch grandios. In der Sonne funkelnd und durchsichtig wie Eis gibt der Ice-Q den Blick auf die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen frei – und im Winter auf die Skipiste, die von hier weit über die verschneiten Hänge nach unten zieht. Nicht zu vergessen sind die großen Terrassen und die scheinbar schwebende Brücke, die den Ice-Q mit dem Gipfel des Gaislachkogels verbindet.

Glas, Naturstein, Holz und Lodenstoffe, dazu eine Gastronomie, die auf hohe Qualität setzt und den Duft und Geschmack der Region einfängt, schaffen die Verbindung zwischen „typisch Ötztal“ und internationalem Design.

007 Elements: James-Bond-Erlebniswelt

„Typisch Ötztal“ ist es auch, groß zu denken. Nach dem Filmerfolg von „Spectre“ holte man sich den Agenten mit einer von der Produktionsfirma autorisierten James-Bond-Erlebniswelt „007 Elements“ auf den Gaislachkogel.  Die Ausstellung ist – bis auf den Eingang und einen spektakulären Aussichtspunkt – im Fels verborgen, nur wenige Meter vom Gipfelrestaurant „Ice-Q“ entfernt. DerArchitekt Johann Obermoser hat sich für einen brutalistischen Stil entschieden, „Das Archaische kommt in den Bond-Filmen überall vor, deshalb passt das einfach gut zusammen“, sagt er.

Das Restaurant „ice Q“ am Gaislachkogel war in „Spectre“ als Hoffler Klinik zu sehen. Direkt daneben ist nun die weltweit einzigartige James-Bond-Erlebniswelt „007 Elements“ entstanden., © Ötztal TourismusDas Restaurant „ice Q“ am Gaislachkogel war in „Spectre“ als Hoffler Klinik zu sehen. Direkt daneben ist nun die weltweit einzigartige James-Bond-Erlebniswelt „007 Elements“ entstanden. © Ötztal Tourismus

Eine coole Unterwelt aus Beton und Glas

Der Eingang zu der aus Beton und Glas erschaffenen Unterwelt erinnert unter dem Titel „Barrel of the Gun“ einen Pistolenlauf nach, von dort aus durchwandert man siebenthematisch gestaltete Räume, die so miteinander verbunden sind, dass sie auf die Bewegungen des Permafrostbodens reagieren können. Cool ist hier nicht nur die Architektur. Das ganze Jahr über herrschen im 007 Elements kühle Temperaturen, damit Fels und Eis ringsum keinen Schaden nehmen.

Filmszenen, Tech Lab und 007-Requisiten

Der Eingang zu der aus Beton und Glas erschaffenen Unterwelt versetzt den Besucher in die Welt von James Bond. Die Filmmusik, die den Raum erfüllt, und die Titelsequenz von „Spectre“ auf einem Bildschirm stimmen auf das Abenteuer ein. Danach geht es tiefer in den Gaislachkogel, wo eine interaktive Mischung aus Filmszenen und Bond-Sound den Nervenkitzel von Raum zu Raum steigert. Der Fokus der Ausstellung liegt zwar auf „Spectre“, dessen Ötztal-Sequenz man in einem Kinosaal auch ansehen kann, aber auch die Helden früherer Filme wie Sean Connery und Roger Moore werden gewürdigt. Ein Highlight ist das Tech Lab. „Please don’t touch“ ist hier bewusst nirgendwo zu lesen. Es darf und soll ausprobiert werden, etwa die explodierende Uhr oder der Arm-Scanner, mit dem man sich selbst als Geheimagent ausweisen kann. Was eingefleischte Bond-Fans sicher am meisten fasziniert, sind die vielen Original-Accessoires, die hier ausgestellt sind, etwa der goldene Colt aus dem Jahr 1974 oder die Harpunen, die 007 unter Wasser benutzte.

Eine Rückschau auf die Charaktere und Dialoge vergangener Bond-Filme im „Lair“-Raum., © Ötztal TourismusEine Rückschau auf die Charaktere und Dialoge vergangener Bond-Filme im „Lair“-Raum. © Ötztal Tourismus

Standbild für einen Flugzeug-Crash

Das spektakulärste dieser Objekte ist das Flugzeug, das James Bond bei einer Verfolgungsjagd zu Bruch flog und das wie eine Skulptur im Augenblick der Kollision mit einem Holzstadel inszeniert ist. Spätestens hier packt nicht nur Fans das 007-Fieber. Die Vorfreude auf das nächste filmische Abenteuer des Agenten im Dienst Seiner Majestät ist jedenfalls geweckt.

007 Elements, © Ötztal Tourismus © Ötztal Tourismus

Das könnte Sie auch interessieren

Esther Pirchner beschäftigt sich beruflich  - aber vor allem begeistert - mit Musik und Kultur.

Esther
Letzte Artikel von Esther Pirchner
Aktualisiert vor 12 Tagen in Essen & Trinken
Drei Hauben, zwei Wirtinnen, ein Haus mit Profil
5 Min Lesezeit
Frohe Weihnachten!, © Tirol Werbung - Martina Wiedenhofer
Aktualisiert am 09.11.2023 in Kulturleben
Weihnachten in Tirol
4 Min Lesezeit
Zum Dorf hin öffnet sich das Alpinarium Galtür den Besucher:innen. Die mächtige Lawinenschutzmauer an seiner Rückseite schützt vor Naturgefahren vom Grieskopf.
Aktualisiert am 30.10.2023 in Kulturleben
Schutz und Erinnerung: das Alpinarium in Galtür
5 Min Lesezeit
Buntes Treiben: Thaurer Muller in ihren Fasnachtsgewändern
Aktualisiert am 25.10.2023 in Kulturleben
Thaurer Mullerlaufen: Hexen, Zottler, Krameter
6 Min Lesezeit
Während die Arbeitslosenzahlen weltweit stiegen, konnten sie dank des Schwundgelds in Wörgl und Umgebung deutlich gesenkt werden.
Aktualisiert am 16.10.2023 in Kulturleben
Das Wunder von Wörgl
4 Min Lesezeit
Rebekka Ruetz, Foto: Gerhard Berger
Aktualisiert am 13.09.2023 in Kulturleben
Rebekka Ruetz im Interview: Die Modemacherin
6 Min Lesezeit
Frühstück auf der Terrasse: am Filmset mit dem „Bergdoktor“ Martin Gruber und seiner Familie., © Susanne Sigl
Aktualisiert am 12.04.2023 in Unterhaltung
Der Bergdoktor: Die Drehorte der Serie
3 Min Lesezeit
Bernadette Abendstein und Hakon Hirzenberger bringen die große Theaterwelt ins Zillertal., © Bert Heinzlmeier
Aktualisiert am 09.02.2023 in Kulturleben
So ein Theater! 7 kleine, aber feine Bühnen in Tirol
4 Min Lesezeit
Andy Warhol in der Feuerwehrhalle: Rafael Jablonkas Sammlungen locken viele Kunstinteressierte nach Seefeld. , © TVB Region Seefeld
Aktualisiert am 15.12.2022 in Kulturleben
Rafael Jablonka: Große Kunst im kleinen Seefeld
3 Min Lesezeit
grabkreuze
Aktualisiert am 28.10.2022 in Kulturleben
Geschmiedetes Gedenken: Grabkreuze in Tirol
3 Min Lesezeit
heart-of-noise
Aktualisiert am 27.05.2022 in Kulturleben
DJs, VJs und die Avantgarde: Heart of Noise
3 Min Lesezeit
Ein gelungenes Beispiel für den Spagat von hochalpiner Bergwelt und spannendem Design findet sich am Timmelsjoch.
, © Esther Pirchner
Aktualisiert am 15.03.2022 in Kulturleben
10 kleine, feine Museen in Tirol
4 Min Lesezeit
Die Kulturwissenschaftlerin Edith Hessenberger leitet seit 2018 die drei Ötztaler Museen.
Aktualisiert am 19.01.2022 in Kulturleben
Modern und preisgekrönt: 3 Museen für das Ötztal
4 Min Lesezeit
Otto Grünmandl (1924 - 2000)
Aktualisiert am 23.12.2021 in Kulturleben
Otto Grünmandl – Meister der komischen Kunst
4 Min Lesezeit
Die Barbakane stammt aus einer Zeit, als Mauern verputzt wurden und daher weniger schön gemauert wurden als in früheren Jahrhunderten.
Aktualisiert am 04.11.2021 in Kulturleben
Burgruine Thaur: Wie man eine Burg ausgräbt
4 Min Lesezeit
Alle Artikel von Esther Pirchner
1 Kommentar verfügbar
Kommentar verfassen

Einfach weiterlesen

nach oben

Der Berg ruft? Unser Newsletter auch!

Im wöchentlichen Newsletter verraten wir Ihnen die besten Urlaubstipps aus Tirol.