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Paul-Philipp Hanske

Männersauna

Aktualisiert am 06.04.2022 in Empfehlungen, Fotos: Regina Recht
Text: Paul-Philipp Hanske & Benedikt Sarreiter

Zwei Freunde sehen nach zwei Jahren Pandemie nur noch einen Ausweg aus der Entbehrung: den Körper in der Sauna weichkochen. Im Tannheimer Tal werden sie fündig.

Männersauna

Paul

Irgendwann erwischte es mich doch noch. Zehn Tage Corona-positiv, das Virus marodierte durch den Körper. Noch zermürbender aber waren die Tage und Wochen danach: ständige Müdigkeit, Herzrasen schon beim Schleppen einer Packung Klopapier und – das Schlimmste – unerledigte Arbeit, die sich zu einem steinharten Pfropf verdichtet hatte. Mir wurde immer mehr klar: Ich kann dieses Elend nur beenden, indem ich den zähen Trott einmal radikal unterbreche. Die Idee: Ich führe meinem erschöpften Körper und meinem gestressten Geist genau das Gegenteil dessen zu, was ich in den letzten Wochen erlitten habe – nämlich maximale Entspannung. Pfeif auf die To-Dos, Deadlines sind eh gerissen, erholt kann man schließlich viel besser arbeiten. Schnell ist das ideale Ziel gefunden: das Wellness-Hotel Engel im Tannheimer Tal soll mein persönlicher Zauberberg, mein Sanatorium werden. Und wie es sich für jede Kur gehört: Das körperliche Wohlergehen ist das eine, genauso wichtig ist die soziale Wellness. Auf einen Kurschatten zu hoffen, wäre etwas zu verwegen. Ich setze lieber auf das Vertraute und überrede Benedikt, einen meiner ältesten Freunde, mitzukommen. Allzu viel Überzeugungskunst muss ich nicht aufwenden: Bene liebt Wellness.

Das Wellness-Hotel Engel soll mein persönlicher Zauberberg, mein Sanatorium werden.
Paul

Paul und Benedikt sind Wellness-Enthusiasten. 
Paul und Benedikt sind Wellness-Enthusiasten. 

Benedikt

Obwohl ich bisher nicht an Corona erkrankt bin, zehrte die Pandemie an mir. Das macht sie immer noch. Quarantäne, zersplitterte Wochen, kein Ausgehen, viele Videocalls. Und Freundschaften konnte ich nicht so pflegen wie üblich. Auch die zu Paul nicht. Normalerweise verbringen wir immer wieder Zeit zu zweit, ohne Frauen und Familie, in Saunen und Dampfbädern. Es gibt meist viel zu besprechen, was nur für unsere Ohren und unseren Geist bestimmt ist. Dann hangeln wir uns von Aufguss zu Aufguss, von Gespräch zu Gespräch, von kontemplativer Schweigephase zur nächsten. Dieses Ritual pausierte für über zwei Jahre. Bis wir nun an einem herrlichen Wintertag, der Schnee strahlt gleißend weiß unter der Sonne am azurblauen Tiroler Himmel, vor dem Hotel Engel stehen. Ein massives Gasthaus, das aus vielen Einheiten zusammengesetzt zu sein scheint, die sich übereinanderschichten und ineinander verschieben. Zerklüftet und ausufernd. Die Fenster spiegeln die felsigen Hänge der Tannheimer Berge, die unsere Wirklichkeit in den nächsten Tagen rahmen werden.

Wo geht’s rein ins Wellness-Gebirge? Wir begeben uns zum unscheinbaren Eingang, einem Höhlenzutritt gleich, hinter dem sich die helle und riesige Lobby verbirgt, in der verschiedene Sitzgelegenheiten verstreut sind. Nischen, hängende, mit Holzschindeln verzierte Sitzkörbe, Sofas, in einem Kamin prasselt Feuer. Das Personal empfängt uns mit einer Freundlichkeit, die so überbordend ist, dass sie uns schockiert. Kennen wir nicht mehr aus der Pandemiewelt mit ihrem dünnen Nervenkostüm. Es folgt eine Führung. „Kommen’s mal mit!“ Das Engel ist durchzogen von Gängen und Aufzugsschächten, die ein weit verzweigtes System von Gasträumen, Zimmern und Spa-Bereichen verbinden. Ein Labyrinth, in dem man sich schnell verlieren und immer wieder Neues entdecken kann. Stuben und Säle. Saft-Lounges, Speck-Snack-Brettln und eine sich nie leerende Kuchenvitrine. Ein Schlaraffenland in den Bergen. Es ist aufregend. Am Ende eines der endlos erscheinenden Korridore wartet unser Zimmer. Viel Holz, viel Platz, viel Gemütlichkeit. Vor dem Balkon breitet sich das Tal in einer weißen, weiten Fläche vor uns aus, die Berge blicken erhaben auf uns herab. Ich atme tief ein, sauge Bergluft an und fühle mich frei.

Schlaraffenland in den Bergen: das Engel-Hotel im Tannheimer Tal. 
Schlaraffenland in den Bergen: das Engel-Hotel im Tannheimer Tal. 

Paul

Bene will es sich gerade auf dem Sofa im Zimmer gemütlich machen. Da wird nichts draus, ich dränge zur Eile. Wir sind schließlich nicht zum Faulenzen hier, sondern zum ernsthaften Entspannen. Wir entkleiden uns, schlüpfen in Kapuzen-Bademäntel, in denen wir aussehen wie gregorianische Mönche und pilgern in die unteren Etagen des Engels. Oder eher: wie Jedi-Ritter, denn als wir das 3000 Quadratmeter große Pure Organic Spa betreten, fühlen wir uns plötzlich hinein gebeamt in eine surreale Science-Fiction-Welt, allerdings keine technisch-kühle, sondern eine organisch-warme. Alles ist im Halbdunkel gehalten, was einen die eigene Nacktheit sehr schnell vergessen lässt. Andere Menschen sieht man nicht viele, sie verlieren sich im gedämpften Höhlenlicht. Die hellen Wände der verschnörkelten Gänge (einen rechten Winkel sucht man hier vergebens) weisen eine schwammartige Struktur auf: zigtausend Stück Schwemmholz wurden hier verbaut. Dazu passend fällt ein waldig-erdiger Geruch auf, der von riesigen Moos-Matten an Decken und Wänden emittiert wird.

Ich dränge zur Eile. Wir sind schließlich nicht zum Faulenzen hier, sondern zum ernsthaften Entspannen.
Paul

Die hellen Wände der verschnörkelten Gänge weisen eine schwammartige Struktur auf: zigtausend Stück Schwemmholz wurden hier verbaut.
Die hellen Wände der verschnörkelten Gänge weisen eine schwammartige Struktur auf: zigtausend Stück Schwemmholz wurden hier verbaut.

Handy aus, Entspannung an!
Handy aus, Entspannung an!

Wir sind sofort in unserem Element. Erst Salz-Sauna, dann Lehm-Sauna, dann Alpenkräuter-Dampfbad. Eigentlich müssten wir auch mal ruhen, aber ein Jedi-typisches Pflichtgefühl packt uns am verschwitzten Genick, gepaart mit einem kindlichen Entdeckertrieb. Alles hier muss ausprobiert werden. Aufgeregt keuchend und mit tiefrotem Kopf berichten wir uns von den neuen Sensationen, die wir in abgelegenen Winkeln des Spas entdeckt haben: vom riesigen Spinnennetz, in das man sich über den Köpfen der anderen Besucher hängen kann (wobei man aufpassen muss, dass der Bademantel nicht verrutscht). Von den romantischen Himmelbetten, die vermutlich für Paare gedacht sind, aber eigentlich sind wir ja auch ein solches. Und dann darf natürlich auch das erhaben ernste Aufgussritual nicht verpasst werden: Der drahtige Istvan mit seinem Tartarenbart peitscht den Saunagästen die glühend heiße Luft so um die Ohren, dass ein wohliges Wimmern durch die Holzkammer wabert. Bene und ich sitzen auf der obersten Stufe, wo es am heißesten ist, Ehrensache.   

 Oben sitzen ist Ehrensache!
Oben sitzen ist Ehrensache!

Benedikt

Selbstverständlich regt sich hin und wieder ein kleines Hüngerchen. Kein Problem. Über den Spa-Bereich sind Vorratsstationen verteilt. Ich beiße in einen Apfel, dessen süßer Saft meinem wohlig erschöpften Körper neue Frische überträgt. Ich werde noch nie so viele Äpfel gegessen haben wie in den zwei Tagen im Engel. Die stete Verfügbarkeit von Verpflegung fügt sich in das Gesamtkonzept des Hotels. Es fehlt zu keinem Moment irgendetwas. Und sollte das doch mal der Fall sein, frage ich das Personal und habe dabei absolut keine Hemmungen. Die Frauen und Männer scheinen dafür geschult zu sein, jeden Wunsch zu erfüllen. „Selbstverständlich, kommt sogleich!“ Ohne Zögern, ohne Nachfrage. Als Gast fühle ich mich deshalb, wie ein wohl behütetes Baby, umgeben von einer Wolke aus Fürsorge.

Gegen Abend wird aus dem Hüngerchen ein ordentlicher Appetit, der mit einem mehrgängigen Menü gestillt wird. Die Auswahl ist erlesen. Paul und ich sitzen in einer Muschel-ähnlichen Lounge-Struktur mit Tisch, plaudern und lachen. Die Gänge, es sind sechs, werden im richtigen Abstand zueinander aufgetragen. Gebeizter Fisch mit Sößchen und Kräutervariationen, Kaninchen mit ein wenig Püree und einigen Dingen, die mir im angenehmen Grüner-Veltliner-Nebel entfallen sind. Weißwein ist das Getränk unserer Wahl an diesen sanft dahingleitenden Abenden, die ihr Ende in der Bar des Hauses finden. Dort spielt ein Duo Pop-Klassiker, die nicht stören und sich reibungslos in das zurückhaltende Entertainment des Hotels einfügen: die Gäste nie überfordern, sondern milde beleben; nie ermüden, sondern gütig bei Laune halten. Funktioniert auch bei Paul und mir ganz wunderbar.

Mir wird zum ersten Mal klar, was die Faszination einer Kreuzfahrt ausmachen könnte. Wir befinden uns im Engel in einer eigenen Welt, durch deren Wände aus Behaglichkeit das Außen mit all seinen Torturen, Schrecken, Stress und Zukunftssorgen nicht dringen kann. Mir war immer schleierhaft, wie man wochenlang auf einem obszön riesenhaften Dampfer über die Weltmeere schippern kann und auf Landgänge verzichtet, um in der schwimmenden Stadt verbleiben zu dürfen. Nun verstehe ich das. Zu viel Realität würde die luxuriöse Ruhe des Eskapismus stören. Paul und ich verlassen das Engel während unseres Aufenthalts kein einziges Mal. Unverbaute Natur und blendender Neuschnee warten draußen, aber sie interessieren uns nur als betörend schöne Kulisse hinter dem Panoramafenster der Eventsauna.

Zu viel Realität würde die luxuriöse Ruhe des Eskapismus stören. Paul und Benedikt verlassen das Engel während des Aufenthalts kein einziges Mal. 
Zu viel Realität würde die luxuriöse Ruhe des Eskapismus stören. Paul und Benedikt verlassen das Engel während des Aufenthalts kein einziges Mal. 

Paul

Das eigene Limit in der Sauna pushen, Nahtoderlebnisse im Eisbecken, in tropfende Traumwelten abdriften in den Ruheräumen: Wellness habe ich bisher immer mit mir selbst ausgemacht. Doch nun ist es so weit. Ich begebe mich zur ersten „Anwendung“ meines Lebens. Mit 46 wird es auch mal Zeit. Also Ayurveda. Hans, spirituell geöffneter Bergmensch, lässt mich an drei Ölen riechen, um meine ayurvedische Konstitution zu erkennen. Ich entscheide mich für Vata. Gute Wahl, findet Hans. Später erfahre ich, dass nervöse, dünne Menschen oft Vata seien, also stimmt alles. Hans ölt mich ein, ich fühle mich wie ein exotisch gewürzter Braten, aber noch bevor ich überlegen kann, wie ich wohl in dem Einmal-Höschen aussehe, das ich dann auch noch verkehrt herum angezogen habe, bin ich auch schon eingeschlafen. „War mir klar“, sagt Hans später und es klingt wie ein kleines Lob. Die nächste Anwendung ist etwas fordernder. Silvio, ein Kraftmensch aus Ostdeutschland, knetet mich durch. Wir haben schnell ein Gesprächsthema gefunden: Sport. Ich erzähle von den Planking-Übungen, die ich regelmäßig mache. Das war ein Fehler. Silvio weist mich darauf hin, dass meine Rückenmuskulatur einseitig ausgeprägt ist, was ich mit einem Armbruch im letzten Jahr erkläre, der mich zu einseitigem Training zwang. Als Silvio daraufhin schweigend weiter knetet (vermutlich ist das Gespräch auch nicht so interessant), kriecht sofort Unruhe in mein weichgekochtes Hirn: Hat er in meinem Rücken etwas so Drastisches ertastet, dass er lieber schweigt? Sehe ich bald aus wie der Glöckner von Notre-Dame? Ich beschließe, die Sorgen in der finnischen Sauna auszuschwitzen, was schnell und effektiv funktioniert. Wie es wohl Bene ergeht?     

Es ist überall so dunkel, man vergisst schnell um seine Nacktheit.
Es ist überall so dunkel, man vergisst schnell um seine Nacktheit.

Benedikt

Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was sich hinter dem geheimnisvollen Namen „Baobab-Massage“ verbirgt. Das Rätsel wird nun gelöst. „Herr Sarreiter, bitte, kommen’s rein!“ Ein Masseur (leider vergesse ich seinen Namen, während er ihn ausspricht, alte, unhöfliche, unverzeihliche Schwäche von mir) mit gewaltiger Statur und sehr großen Händen bietet mich in einen beigefarbenen Raum – ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Farbe beruhigend sein soll. Klappt. Lieblich hingetupfte Sphärenmusik hält sich im Hintergrund. „Bitte, das Höschen da anziehen!“, sagt er und hält mir einen blauen Stofffetzen hin. „Bin gleich wieder da!“ Der Fetzen ist ein string-artiger Slip. Unbeholfen brauche ich einige Versuche, um ihn anzuziehen. Wo müssen die Füße durch? Dann sitzt er. Irgendwie sexy. Der Masseur kommt wieder, ich lege mich auf die Liege und er beginnt mit dem Walken, Drücken, Streicheln, Warmes-Öl-Verteilen. Paradies. Irgendwann sagt er was von zu Pulver zerriebenen Nüssen des afrikanischen Affenbrotbaumes, dem Baobab. Aha, da hamma’s also! Do it!

Der Fetzen ist ein string-artiger Slip. Unbeholfen brauche ich einige Versuche, um ihn anzuziehen. Wo müssen die Füße durch?
Benedikt

Männersauna

Er reibt mich mit dem Pulver ein, fühlt sich so an, als würde er mit einem sehr, sehr feinkörnigen Schmirgelpapier meine hölzerne Haut glattschleifen. Brennt ein bisschen, aber nicht unangenehm. Welche Späne wohl von mir abfallen? Dann muss der Baobab wieder runter von mir. Duschen. Ich sehe aus, als hätte ich in rötlichem Schlamm gebadet oder wäre zu nah am Odelfassl gestanden. Das Peeling verschwindet als Rinnsal im Abfluss und ich lege mich blank poliert wieder hin. Den Rest der Massage verbringe ich in einem gedankenlosen Zustand, der nur aus Körperlichkeit besteht. Kräftige Hände pressen meine Muskeln zurecht, lockern Verspannungen, die sich in den letzten Monaten in Rücken und Beine geschrieben haben. Ab und zu klopft er mich zurecht wie ein Schnitzel. Ich wünsche mir, dass das ewig so weiter geht. Und dann ist es plötzlich vorbei. Kurz bin ich traurig, aber gleich darauf nicht mehr, denn ich weiß ja, dass im Untergrund des Hotels nichts anderes wartet als zeitschmelzende Gemütlichkeit. Und meine Haut ist pfirsich-weich, dem Baobab-Schmirgel sei Dank.

Paul

Beim Abendessen lobe ich Bene für sein rosiges Aussehen. Auch er findet, dass ich anders rüberkomme – ruhiger, gefestigter. Auch sitze ich, im Gegensatz zu sonst, besonders gerade da. Wir fragen uns, ob Weißwein dem äußer- wie innerlich gereinigten Körper Schaden zufügen kann. Vermutlich, da sind wir uns einig – und bestellen dann doch zwei Viertel Veltliner. Die sehr freundliche Bedienung gibt uns zu verstehen, dass das eine sehr gute Wahl sei. Finden wir auch, man muss es ja nicht übertreiben mit der Wellness. Morgen früh juicen wir uns dafür wieder Kiwi und Sellerie.

Mit leichtem Unwohlsein denken wir aber dann an das danach, an unseren Aufbruch, an die Welt da draußen. Zu den verdichteten To-Dos kommt das Grübeln nicht, dafür ist immer noch Zeit. Zwei Tage befanden wir uns in einem schwebenden Zustand: umsorgt wie Säuglinge, in Tücher gewickelt, warmgehalten und gefüttert. Wir fragen uns, wie lange das so weitergehen könnte, wann uns langweilig werden würde. Definitiv noch nicht morgen, vermutlich nicht mal in einer Woche. Mit der Entspannung haben wir gerade erst angefangen, die kann man trainieren, bis man so weich ist wie eine Qualle, die anmutig und völlig ungestresst durch die Weiten des Ozeans gleitet. Ein gutes Vorhaben, da sind wir uns einig. Das Alter wirkt auf einmal sehr reizvoll. Nächsten Winter wiederkommen? Sollten wir machen. Dann sinken wir in unsere Matratzen und wie immer schläft Bene vor mir ein. 

Paul-Philipp Hanske kommt aus Regensburg, sein Großvater war Brauer. Von der Devise „Berge von unten, Kirchen von außen, Wirtshäuser von drinnen!“ fühlt er sich sehr angesprochen.

Paul-Philipp Hanske
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30.03.2021 in Magazin
Die Berge kommen der Kunst entgegen
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