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Kaum zu glauben, aber wahr: 20 Kuriositäten in Tirol

Aktualisiert am 11.02.2021 in Krimskrams

            Halbe Häuser im „Imster Bergl“ (Foto: Tirol Werbung/Bernhard Aichner)

          , © Tirol Werbung/Bernhard Aichner Halbe Häuser im „Imster Bergl“ (Foto: Tirol Werbung/Bernhard Aichner)

Es gibt Phänomene, Bauerwerke und Gepflogenheiten in Tirol, die auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen. Und doch gibt es sie.

1. Eine Sehenswürdigkeit, die lacht und weint

Die mächtige Triumphpforte am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ist nicht zu übersehen. Bei genauerer Betrachtung wird man feststellen, dass es eine fröhliche und eine traurige Seite gibt. Erbaut wurde die Pforte 1765 anlässlich der Heirat der spanischen Prinzessin Maria Ludovica mit Erzherzog Leopold, dem zweiten Sohn der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. Dieser Verbindung ist die südliche Seite der Pforte gewidmet, sie zeigt das Hochzeitspaar. Der plötzliche Tod des Gatten der Kaiserin während der Hochzeitsfeierlichkeiten trübte das freudige Ereignis sehr. Zum Gedenken des Kaisers wurde die Nordseite der Pforte daher mit Trauermotiven verziert.

            Der prächtige Triumpfbogen in Innsbruck, hier mit Blick auf die „lustige“ Seite. (Foto: Tirol Werbung/Verena Kathrein)
          , © Tirol Werbung/Verena Kathrein Der prächtige Triumpfbogen in Innsbruck, hier mit Blick auf die „lustige“ Seite. (Foto: Tirol Werbung/Verena Kathrein)

2. Gämsen, so viele wie eine ganze Stadtbevölkerung

Dass sich Gämsen in Tirol sehr wohl fühlen, beweist ihre Anzahl. Rund 63.000 leben in den Bergen Tirols. Eine Karawane mit allen Tiroler Gämsen würde von Innsbruck bis mindestens nach Kufstein reichen. Und wenn es eine Stadt mit den Tiroler Gämsen gäbe, wäre die Stadt einwohnerzahlmäßig so groß wie die deutsche Stadt Frankfurt an der Oder. Wobei sich die flinken Kletterer dort niemals so wohl fühlen würden wie im Gebirge, in den Bergen Tirols finden sie ihren idealen Lebensraum vor. Gämsen sind sehr scheu, aber auch neugierig, weshalb man beim Wandern immer wieder welche von ihnen beobachten kann.

            Eine Gämse auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck. (Foto: Tirol Werbung/Patrick Centurioni)
          , © Tirol Werbung/Patrick Centurioni Eine Gämse auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck. (Foto: Tirol Werbung/Patrick Centurioni)

3. Ein Ort, der keinen Namen hat

Das könnte man meinen, denn der Name dieses Bergdorfes in den Lechtaler Alpen lautet tatsächlich „Namlos“. Vermutlich leitet sich dieser Ortsname vom damaligen Besiedler „Amel“ ab. Das kleine Dorf hat nicht einmal 100 Einwohner, aber eine eigenständige Freiwillige Feuerwehr, eine Bergwacht, einige Unterkunftsmöglichkeiten und eine Musikkappelle. Die Landschaft, in der das Dorf eingebettet liegt, ist äußerst reizvoll und hat für Erholungssuchende und sportlich Aktive einiges zu bieten.

            Klein, aber fein: Das Bergdorf Namlos auf 1225 m Seehöhe in den Lechtalter Alpen. (Foto: Tiroler Zugspitzarena/Somweber)
          , © Tiroler Zugspitzarena/Somweber Klein, aber fein: Das Bergdorf Namlos auf 1225 m Seehöhe in den Lechtalter Alpen. (Foto: Tiroler Zugspitzarena/Somweber)

4. Ein Tiroler Dorf, über 10.000 km von Tirol entfernt

Mitten in Santa Catarina, einem Bundestaat Brasiliens, stehen Häuser im Tiroler Stil. Es wird gejodelt, tirolerisch gesprochen und zu besonderen Anlässen Tiroler Tracht getragen. 1933 gründete der ehemalige österreichische Landwirtschaftsminister Andreas Thaler aus der Wildschönau mit anderen Auswanderern das Dorf „Dreizehnlinden“ im brasilianischen Urwald. Nach vielen Jahren schwerer Arbeit und entbehrungsreichen Zeiten entwickelte sich „Treze Tilias“, wie das Dorf auf portugiesisch heißt, zu einen aufstrebenden Tourismusort. Seine ca. 8.000 Einwohner haben sich die Tiroler Traditionen bis heute weitgehend erhalten. Die Schuhplattlergruppe „Lindenthal“ ist in ganz Brasilien bekannt. Wirtschaftlich bedeutend ist Dreizehnlinden vor allem für die zweitgrößte Molkerei Brasiliens mit dem uns allen bestens bekannten Namen „Tirol Milch“.

            Man könnte es für einen Brauchtumsumzug in Tirol halten. Die brasilianische Fahne rechts im Hintergrund weist auf den wahren Standort hin. (Foto: Gemeinde Wildschönau)
          , © Gemeinde Wildschönau Man könnte es für einen Brauchtumsumzug in Tirol halten. Die brasilianische Fahne rechts im Hintergrund weist auf den wahren Standort hin. (Foto: Gemeinde Wildschönau)

5. Ein Haus, so schmal wie eine Eingangstür

Man macht drei Schritte und schon ist man daran vorbei gegangen, ohne dass es einem aufgefallen wäre. Das passiert oft, denn das schmalste Haus Innsbrucks ist nur 211 cm breit und dementsprechend unscheinbar. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war an diesem Platz ein Durchgang zu einem ehemaligen dahinterliegenden Friedhof.

            Leicht zu übersehen ist das schmalste Haus in Innsbruck. (Foto: Tirol Werbung/Christina Schwemberger)
          , © Tirol Werbung/Christina Schwemberger Leicht zu übersehen ist das schmalste Haus in Innsbruck. (Foto: Tirol Werbung/Christina Schwemberger)

6. Weiße Weihnachten, fast so sicher wie das Christkind in der Krippe

Wer von „White Christmas“ träumt und dem Zufall etwas nachhelfen möchte, braucht nur am richtigen Ort zu sein. Es gibt ein paar Tiroler Gemeinden, die ziemlich sicher jedes Jahr am 24. Dezember mit Schnee bedeckt sind, wenn man sich die Statistiken der vergangenen Jahrzehnte ansieht. Grund dafür sind die besonderen Lagen und Höhen dieser Ortschaften.

            Hochfilzen, eine der Gemeinden in Tirol, die Weiße Weihnachten quasi garantieren. (Foto: Tirol Werbung/Mario Webhofer)
          , © Tirol Werbung/Mario Webhofer Hochfilzen, eine der Gemeinden in Tirol, die Weiße Weihnachten quasi garantieren. (Foto: Tirol Werbung/Mario Webhofer)

7. Ampelmännchen, die im Sportoutfit blinken

Fußgängerampeln müssen nicht langweilig sein. In Bremen leuchten die Bremer Stadtmusikanten auf, in Mainz regeln die Mainzelmännchen den Verkehr und es gibt wohl kaum jemanden, der die berühmten Berliner Ampelmännchen nicht kennt. Seit den International Children‘s Games im Jahre 2016 gibt es auch in Innsbruck an einigen Kreuzungen außergewöhnlich dekorierte Fußgängerampeln. Snowboarder, Skifahrer, Skateboarder und Wanderer weisen die Fußgänger darauf hin, dass man sich in Tirol auch noch gerne anders fortbewegt, wenn man sich nicht gerade auf einer Kreuzung in der Stadt befindet.

            Bei entsprechender Schneelage wäre wohl so mancher lieber auf der Piste als an einer Fußgängerkreuzung in der Stadt. (Foto: Tirol Werbung/Christina Schwemberger)
          , © Tirol Werbung/Christina Schwemberger Bei entsprechender Schneelage wäre wohl so mancher lieber auf der Piste als an einer Fußgängerkreuzung in der Stadt. (Foto: Tirol Werbung/Christina Schwemberger)

8. Eine Stadt, so klein wie ein Bahnhof

Rattenberg ist mit seinen knapp 440 Einwohnern und einer Fläche von 0,11 km² die kleinste Stadt Österreichs. Das entspricht ungefähr der Fläche des Hofgartens in Innsbruck. Rattenberg ist nur wenig größer als der Bahnhof in Leipzig. Über Rattenberg thront eine Burgruine, auf der im Sommer Kulturveranstaltungen stattfinden. Im Winter verzaubert die kleine Stadt seine Besucher mit einem Adventmarkt, der gänzlich ohne künstliches Licht auskommt. Rattenberg steht aufgrund seiner exzellent erhaltenen mittelalterlichen Gebäude unter Denkmalschutz und ist geprägt von kleinen Handwerksbetrieben. Es ist vor allem für seine Glasbläsereien bekannt.

            Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs mit seinen kleinen Geschäften, die zum Flanieren einladen. (Foto: Alpbachtal Tourismus/Gabriele Grießenböck)
          , © Alpbachtal Tourismus/Gabriele Grießenböck Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs mit seinen kleinen Geschäften, die zum Flanieren einladen. (Foto: Alpbachtal Tourismus/Gabriele Grießenböck)

9. Ein Schlepplift, der Vorrang im Straßenverkehr hat

Im kleinen Örtchen Navis im Tiroler Wipptal kreuzt ein Schlepplift die Gemeindestraße. Diese besondere Kreuzung wird durch einen Schlagbaum geregelt. Bei geschlossenem Schranken müssen die Autofahrer warten, bis die überwiegend sehr jungen Skifahrer mit dem Schlepplift vorbei gefahren sind. Diese kleinen Gemeindelifte, wie sie auch genannt werden, gibt es in mehreren Gemeinden in Tirol und haben eine lange Tradition. Schon so manches Tiroler Ski-As hat das Skifahren mit Hilfe solcher Lifte gelernt. Für die Kinder dieser Gemeinden ist das Skifahren eine tägliche Selbstverständlichkeit und ein großer Spaß.

            Hier haben die Skifahrer Vorrang vor den Autos (Foto: Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier)
          , © Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier Hier haben die Skifahrer Vorrang vor den Autos (Foto: Tirol Werbung/Bert Heinzlmeier)

10. Ein Schwimmbecken, das zur Gänze aus Eis besteht

Im Natureispalast des Hintertuxer Gletschers kann man durch einen Eissee schwimmen. Die Luft- und Wassertemperaturen im Inneren der Gletscherhöhle liegen um den Gefrierpunkt. Eine Herausforderung ist zusätzlich die dünne Luft, denn der Eissee liegt auf einer Seehöhe von 3.200 m. Wer die 80 m Länge des bis zu 30 m tiefen Bassins durchschwommen hat, kann sich zu Recht als kälteunempfindlich bezeichnen. Wem das zu extrem ist, den Eissee aber trotzdem durchqueren will, kann es auch mit Standup-Paddeling oder einer Kajaktour versuchen. In jedem Fall ist es ein Erlebnis, das man bestimmt nicht so schnell vergessen wird.

            Nichts für Warmduscher*innen: ein Bad im Eissee (Foto: Natursport Tirol)
          , © Natursport Tirol Nichts für Warmduscher*innen: ein Bad im Eissee (Foto: Natursport Tirol)

11. Ein Tiroler Ort, für den andere Tiroler einen Pass brauchen

Jungholz ist eine Tiroler Gemeinde, liegt aber in Bayern. Sie ist nur über deutsche Straßen erreichbar. Andere Tiroler brauchen streng genommen einen Pass, um die Jungholzer zu besuchen, außer sie überqueren den 1636 m hohen Gipfel des Sorgschrofens als einzige territoriale Verbindung zu Tirol. Der Verwirrung nicht genug, hat Jungholz mit seinen 300 Einwohnern und 700 Gästebetten auch noch zwei Postleitzahlen, eine österreichische und eine deutsche.

            Ein Stück Tirol in Bayern, die Enklave Jungholz (Foto: Tourismusverband Tannheimer Tal/Achim Meurer)
          , © Tourismusverband Tannheimer Tal/Achim Meurer Ein Stück Tirol in Bayern, die Enklave Jungholz (Foto: Tourismusverband Tannheimer Tal/Achim Meurer)

12. Ein Friedhof, auf dem man sich totlacht

Wo an vergleichbaren Orten dieser Art geweint wird, kann man sich hier das Lachen nicht verkneifen. Und das soll man auch gar nicht, denn in Kramsach wurden Grabinschriften aus ganz Tirol genau zu diesem Zweck auf dem Museumsfriedhof zusammengetragen. Was auf den ersten Blick pietätslos wirkt, hatte in früheren Zeiten einen Sinn. Humor sollte die Trauer lindern. Ganz nebenbei erzählen die Inschriften in aller Kürze brisante Details aus dem Leben der verstorbenen Personen, welche diese wohl lieber ins Grab mitgenommen hätten.

            Sie trank wohl gern das eine oder andere Gläschen. Sie schweigt, ihr Grab nicht. (Foto: Museumsfriedhof)
          , © Museumsfriedhof Sie trank wohl gern das eine oder andere Gläschen. Sie schweigt, ihr Grab nicht. (Foto: Museumsfriedhof)

13. Ein Tempel, der aus Tiroler Steinen erbaut wurde

Am Ufer des Hundstalsees, einem kleinen Bergsee oberhalb der Inzinger Alm, haben Heinz Triendl und Robert Tribus einen Tempel aus umliegenden Steinen erbaut, ganz ohne Bindemittel. Er ist Apollon geweiht, dem Gott der Künste aus der griechischen Mythologie. Der Bau entstand illegal. Trotzdem gelang es den beiden Tiroler Künstlern, immer wieder daran weiter bauen zu können. Insgesamt dauerte der Bau des Tempels 22 Jahre lang. Inzwischen wurde der Bau glücklicherweise als Kunstwerk anerkannt und darf dort ganz offiziell stehen. Er ist ein beliebter Ort für Pilger aus aller Welt geworden.

            Der Apollontempel beim Hundstalsee, ein ungewöhnlicher Anblick in Tirol (Foto: Heinz Triendl)
          , © Heinz Triendl Der Apollontempel beim Hundstalsee, ein ungewöhnlicher Anblick in Tirol (Foto: Heinz Triendl)

14. Eine Maus, die am Großglockner lebt

Vor einiger Zeit wurde am Gipfel des Großglockners auf 3798 m Höhe eine Maus entdeckt, im Netz kursiert sogar ein Beweis-Video. Da die Maus mehrmals gesichtet worden sein soll, vermutete man, dass sie sich am Gipfel heimisch niedergelassen hatte. In den Alpen wurde bisher keine Maus in solchen Höhen gesehen. Theoretisch ist es aber möglich. Schneemäuse können bis zu einer Höhe von 4.000 Meter überleben. Trotzdem haben sie auch nur eine Lebenserwartung von 18 Monaten, deshalb dürfte die „Glockner-Maus“ inzwischen verstorben sein. Ob die Glockner-Maus Nachkommen hat, ist (noch) nicht bekannt.

            Wo ist sie denn nur, die Glockner-Maus? (Foto: Tirol Werbung/Jens Schwarz)
          , © Tirol Werbung/Jens Schwarz Wo ist sie denn nur, die Glockner-Maus? (Foto: Tirol Werbung/Jens Schwarz)

15. Eine Garnele, die in Tirol zu Hause ist

Es gibt viele schmackhafte Tiroler Produkte, an Garnelen dachte ich bisher in diesem Zusammenhang nicht. Dabei gelten die Tiroler Alpengarnelen, die in Hall in Tirol gezüchtet werden, als echte Delikatesse. Ohne chemische Zusätze, ohne Antibiotika und nur durch Zugabe von hochwertigem Meersalz gedeihen die Alpengarnelen bestens im Tiroler Quellwasser. Wer hätte das gedacht!

            Kaum zu glauben, aber wahr: Diese Garnelen sind echte Tiroler (Foto: Alpengarnelen)
          , © Alpengarnelen Kaum zu glauben, aber wahr: Diese Garnelen sind echte Tiroler (Foto: Alpengarnelen)

16. Ein Haus, das nur zur Hälfte gebaut wurde

Auf dem Weg zur Rosengartenschlucht in Imst kommt man an sonderlichen Häusern vorbei. Vermutlich aus Platzgründen wurden die Häuser nur zur Hälfte direkt an einem Felsen entlang gebaut, teilweise gibt es auch unterirdische Räume. Das „Imster Bergl“, wie dieser Felsen mitten in der Stadt genannt wird, ist ein Rest eines Konglomerats aus Flussschotter und ist ca. 25.000 Jahre alt.

            Nur zur Hälfte sichtbar: die „Bergl-Häuser“ (Foto: Tirol Werbung/Bernhard Aichner)
          , © Tirol Werbung/Bernhard Aichner Nur zur Hälfte sichtbar: die „Bergl-Häuser“ (Foto: Tirol Werbung/Bernhard Aichner)

17. Ein Flughafen, auf dem nicht jeder landen darf

Zumindest nicht als Pilot eines Flugzeuges. Dafür braucht es eine Zusatzausbildung am Flugsimulator und ein Einweisungs-Flug mit dem Fluglehrer. Grund dafür ist neben der besonderen Topographie Tirols vor allem der oft starke Föhn-Wind in Innsbruck, der besondere Kenntnisse zum sicheren Starten und Landen von Flugzeugen erfordert.

            Wer als Pilot in Innsbruck landen will, braucht zusätzliches Wissen (Foto: Tirol Werbung/Angela Fuchs)
          , © Tirol Werbung/Angela Fuchs Wer als Pilot in Innsbruck landen will, braucht zusätzliches Wissen (Foto: Tirol Werbung/Angela Fuchs)

18. Ein See, der kommt und geht, wann er will

Baden im Lottensee ist Glückssache. Dieser periodische Bergsee bei Seefeld kommt und geht, wie es ihm passt. Er bildet sich aus unterirdischem Schmelzwasser. Vermutlich hängt es von der winterlichen Schneemenge ab, ob sich der See im Frühjahr wieder bildet. Bewiesen ist es nicht. Vielleicht ist er einfach nur launisch.

            Hier beglückt er uns wieder einmal mit seiner Anwesenheit: der Lottensee (Foto: Martin Ritzer/Olympiaregion Seefeld)
          , © Martin Ritzer/Olympiaregion Seefeld Hier beglückt er uns wieder einmal mit seiner Anwesenheit: der Lottensee (Foto: Martin Ritzer/Olympiaregion Seefeld)

19. Eine Bootsfahrt, wo man sie nie vermutet

Der Tiroler Walter Gfader hat ein ungewöhnliches Hobby. Er lässt sich in seinem Schlauchboot am liebsten auf Tiroler Bergseen treiben. Beim Aufstieg auf den Berg wundern sich andere Wanderer über den riesigen Rucksack, den Walter auf seinem Rücken trägt. Wenn er vor Ort sein Boot aufpumpt, trauen die meisten ihren Augen gar nicht mehr.
Wenn ihr das nächste Mal etwas Ungewöhnliches auf einem Tiroler Bergsee treiben seht, dann macht euch keine Sorgen. Es sind keine Außerirdischen, die bei uns gelandet sind. Das ist nur Walter, der wieder seinem Hobby frönt.

            Mit dem Schlauchboot auf 2792 m eine Runde im kristallklaren Bergsee zu drehen ist ein besonderer Genuss für Walter  (Foto: Walter Gfader)
          , © Walter Gfader Mit dem Schlauchboot auf 2792 m eine Runde im kristallklaren Bergsee zu drehen ist ein besonderer Genuss für Walter  (Foto: Walter Gfader)

20. Ein Graf Dracula, der im Schloss Ambras zu finden ist

Erzherzog Ferdinand II sammelte im 16. Jahrhundert Bilder außergewöhnlicher Menschen. Und so ergab es sich, dass sich das einzige weltweit erhaltene Porträt des Woiwoden Vlad Tepes, besser bekannt als Graf Dracula, nicht in Rumänen, sondern in Innsbruck befindet. Graf Dracula war ein rumänischer Herrscher, der Verbrecher und Feinde bestrafte, indem er sie pfählte, der Vampir wurde ihm erst viel später in einem Roman angedichtet. Seit 400 Jahren ist das Porträt im Besitz von Schloss Ambras (das übrigens als ältestes Museum der Welt gilt) und kann dort in der Kunst- und Wunderkammer besichtigt werden.

                        Vlad III. Tepes („Pfähler“),  1430-1477. Das Porträt ist im Schloss Ambras in Innsbruck zu sehen. (Foto: KHM Museumsverband)
          
          , © KHM Museumsverband Vlad III. Tepes („Pfähler“),  1430-1477. Das Porträt ist im Schloss Ambras in Innsbruck zu sehen. (Foto: KHM Museumsverband)

 

 
 

 

Mit ihrem Blick für Details erkundet Christina Schwemberger Land, Stadt und Leute und bringt die Eigenheiten der Tiroler mit einem Augenzwinkern auf den Punkt.

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