Langlaufbeschilderung entlang der Loipe, © Tirol Werbung/Charly Schwarz Photos
Langlaufbeschilderung entlang der Loipe, © Tirol Werbung/Charly Schwarz Photos

Klassifizierung & Beschilderung von Loipen

Langläufer können sich in Tirol nach einem ähnlichen Beschilderungssystem auf den Loipen orientieren, wie Skifahrer auf den Pisten. Neben den Farbmarkierungen gibt es allerdings noch ein paar weitere Schilder, die man kennen sollte.

Blau für leicht, Rot für mittelschwierig, Schwarz für schwierig: Diese Farben markieren auf Langlaufstrecken, die das Loipengütesiegel des Landes Tirol tragen, die Schwierigkeitsgrade. Außerdem treffen Wintersportler gelegentlich auf orangefarbene Zeichen – sie stehen für Skiwanderwege. Die Schilder oder Stangen in der jeweiligen Farbe befinden sich immer rechts der Strecke in Abständen von höchstens 500 Metern sowie an Kreuzungen oder Abzweigungen. Zusätzlich ist auf den Schildern markiert, in welcher Technik die Strecke befahren werden darf. In vielen Gebieten werden Loipen für klassische Technik (gerade Linie) und solche für freie Technik, also auch Skating, präpariert. 

Alle markierten Strecken sind allgemein zugänglich und vor Lawinen geschützt. Andere Gefahren wie außergewöhnlich starkes Gefälle oder Autoverkehr sowie etwaige Sperrungen sind mit schwarz-gelben Schildern und entsprechender Symbolik gekennzeichnet.

  • blau (leicht): Anfänger und Kinder, die zum ersten Mal langlaufen, sind auf blau markierten Loipen genau richtig. Sie verlaufen überwiegend flach und haben in der Regel nicht mehr als 10 Prozent Gefälle (bzw. Anstieg). Bei Loipen für klassische Technik sind die Gefällstrecken zudem in ihrer gesamten Länge überschaubar.
  • rot (mittelschwierig): Wer rot markierte Loipen nutzt, sollte schon etwas Erfahrung haben. Die Strecken führen vorwiegend durch welliges Gelände und können bis zu 20 Prozent Gefälle (bzw. Anstieg) aufweisen, in offenem Gelände auf kurzen Abschnitten auch mehr. Loipen für klassische Technik dürfen auf Gefällstrecken außerdem Kurven enthalten, die zu aktiven Richtungsänderungen zwingen.
  • schwarz (schwierig): Loipen mit schwarzer Markierung sind sehr erfahrenen und sportlichen Langläufern vorbehalten. Ihre Anstiegs- und Gefällstrecken können 20 Prozent deutlich übersteigen.
  • orange (Skiwanderwege): Anders als Loipen sind Skiwanderwege zum Wandern mit Alpinskiern vorgesehen. Sie werden nicht speziell präpariert, sind allerdings vor Lawinengefahren gesichert.

 

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