Ötztaler Urweg
Ötztaler Urweg

Weitwanderweg
Ötztaler Urweg

Wer den 173 Kilometer langen Ötztaler Urweg wandert, lernt das Ötztal von allen Seiten kennen – von den Haiminger Apfelplantagen ganz im Norden über den mächtigen Stuibenfall bei Umhausen, die 200 Meter hohe Hängebrücke bei Burgstein, die quirligen Gassen von Sölden, die Gletscherwelt am 3.189 Meter hohen Ramoljoch, der Blick auf die 3.768 Meter hohe Wildspitze, das Bergsteigerdorf Vent bis zum idyllischen Piburger See am Ende der Tour. Zwölf Etappen umfasst die gesamte Fernwanderung. Allerdings können die Wandernden jede Etappe auch einzeln gehen oder nach Belieben aussteigen. In jedem Etappenort gibt es die Möglichkeit, mit dem Linienbus wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Abgesehen von der anspruchsvollen Etappe 6, die über das hochalpine Ramoljoch führt, verlaufen die Routen nur auf maximal mittelschwierigen Wegen.

Wenn Sie gerne ohne zusätzliches Gepäck wandern möchten, aber in den Unterkünften oder an Zwischenstopps nicht auf gewisse Dinge verzichten wollen, gibt es auf diesem Weitwanderweg spezielle Angebote mit Gepäcktransfer.

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Ausgangspunkt  

Ötztal-Bahnhof

Endpunkt

Ötztal Bahnhof

Gebirgszug

Stubaier Alpen

Ötztaler Alpen

Länge

173 km

Dauer

12 Tag(e)

Merkmale

  • Rolli- Wandertour
  • Rundwanderung

Schwierigkeit

schwierig (schwarze Bergwege)

Höhenlage

3.189 m 662 m

Höhenmeter bergauf 7.800 m
Höhenmeter bergab 7.800 m

Kondition*

Technik*

Beste Jahreszeit*

Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun

Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

* Es handelt sich hier um Richtwerte und Empfehlungen. Bitte beachten Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten und die aktuelle Wetterlage. Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Öffentliche Anreise

  • mit Öffis erreichbar

S1/S2, REX, Fernbahn, Ötztal-Bahnhof

Parken

Ötztal-Bahnhof

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Streckenbeschreibung


Etappe 1: Ötztal Bahnhof – Area 47 – Oetz
Höhenmeter bergauf/bergab: 366/275 Meter, Gehzeit: 3,25 Stunden, Länge: 10,2 Kilometer, höchster Punkt: 1.032 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
In Ötztal-Bahnhof, gelegen an der Einmündung der Ötztaler Ache in den Inn, beginnt die erste Etappe des Ötztaler Urwegs. Es geht am Freizeitpark Area 47 vorbei und am Ufer der reißenden Ötztaler Ache taleinwärts. In Ambach nach links in die Auerklamm abbiegen und nach Oetzerau mit seinen grünen Wiesen und der Ruine von Burg Auenstein wandern. Kurz darauf ist Oetz erreicht.


Etappe 2: Oetz – Tumpen – Stuibenfall – Niederthai
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.069/311 Meter, Gehzeit: 6,25 Stunden, Länge: 17,3 Kilometer, höchster Punkt: 1.540 Meter Meter,
Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig

Von Oetz führt der Weg unter der Acherkogelbahn hindurch und am Fuße des Acherkogel (3.007 Meter), des nördlichsten Dreitausenders der Alpen, in den Ort Habichen und nach Überquerung der Ötztaler Ache weiter zum Habicher See. Von dort der Ausschilderung über Tumpen Richtung Umhausen folgen, vorbei an der mächtigen Engelswand, wo sich das zuvor enge Tal bereits geöffnet hat. Kurz vor dem 500 Meter über dem Tal liegenden Niederthai wartet bereits eines der größten Highlights des Fernwanderwegs: der Stuibenfall, mit 159 Metern Fallhöhe einer der höchsten Wasserfälle Tirols. Über ein Wegesystem mit Plattformen und einer Hängebrücke lässt er sich hautnah erleben.


Etappe 3: Niederthai – Mauslesattel – Längenfeld
Höhenmeter bergauf/bergab: 385/747 Meter, Gehzeit: 4 Stunden, Länge: 11,6 Kilometer, höchster Punkt: 1.821 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Durch die Wiesen und südlichen Ortsteile von Niederthai geht es über den Mauslesattel zunächst zum Wiesle, einer idyllischen Alm mit kleiner Kapelle, und dann hinauf zu den Hemerachalmen. Nach dem Abstieg durch den Wald ist bald der Talboden erreicht, wo der Weg wieder an der Ötztaler Ache entlang bis nach Längenfeld führt.


Etappe 4: Längenfeld – Hängebrücke Burgstein – Sölden
Höhenmeter bergauf/bergab: 994/832 Meter, Gehzeit: 7 Stunden, Länge: 17,9 Kilometer, höchster Punkt: 1.842 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Nirgendwo sonst im Ötztal ist der Talboden so breit und offen wie in Längenfeld. Mit dieser Weite vor Augen geht es am Beginn der vierten Etappe zunächst hinauf nach Brand und dann über eine 200 Meter hohe Hängebrücke weiter nach Burgstein, das auf einem aussichtsreichen Hochplateau liegt. Nach einem recht steilen, waldigen Wanderabschnitt führt die Route wieder hinunter zum Talboden, der sich hier deutlich verengt. Über Winkle und Aschbach wird nach weiteren neun Kilometern der Skiort Sölden erreicht.


Etappe 5: Sölden – Kühtrainschlucht – Obergurgl
Höhenmeter bergauf/bergab: 774/216 Meter, Gehzeit: 5 Stunden, Länge: 14,1 Kilometer, höchster Punkt: 1.907 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Auf der „stillen Seite“ Söldens startet die fünfte Etappe in Richtung Süden. Der Weg leitet durch Windau und an der Mündung der Windache vorbei, über einen Abschnitt des Waalwegs „Mooserstegle“, über die Moosalm und durch die Kühtrainschlucht. In Zwieselstein nach links ins Gurgler Tal abzweigen und entlang der Gurgler Ache taleinwärts bis nach Obergurgl wandern.


Etappe 6: Obergurgl – Ramolhaus – Vent
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.304/1.324 Meter, Gehzeit: 8 Stunden, Länge: 15 Kilometer, höchster Punkt: 3.189 Meter, Schwierigkeitsgrad: schwierig
Die sechste Etappe ist die anspruchsvollste des gesamten Ötztaler Urwegs und dessen buchstäblicher Höhepunkt. Der höhenmeterreiche Abschnitt führt ins hochalpine Gelände zwischen Ramol- und Spiegelferner und erfordert Trittsicherheit sowie gute Kondition. Über das Ramolhaus (3.006 Meter) und das von Schneefeldern durchsetzte Ramoljoch (3.189 Meter), dem höchsten Punkt der Wanderung, geht es hinüber ins Venter Tal zum Bergsteigerdorf Vent.


Etappe 7: Vent – Weißenkar – Tiefenbach – Gaislachalm
Höhenmeter bergauf/bergab: 1.028/948 Meter, Gehzeit: 6,5 Stunden, Länge: 15,6 Kilometer, höchster Punkt: 2.806 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Von Vent, das sich am Fuße von Nordtirols höchstem Berg befindet, der Wildspitze (3.768 Meter), führt der Ötzaler Urweg nun wieder in nördliche Richtung. In alpinem Gelände geht es durch das Weißkar zum Speicherteich am Tiefenbachferner, weiter am Petznersee vorbei und wieder abwärts zur Gaislachalm unterhalb des Gaislachkogels mit ihrem Streichelzoo.


Etappe 8: Gaislachalmen – Hochsölden – Leiterbergalm - Granstein
Höhenmeter bergauf/bergab: 285/788 Meter, Gehzeit: 4 Stunden, Länge: 12,2 Kilometer, höchster Punkt: 2.124 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Die achte Etappe ist Almwanderung pur. Sie leitet die Wandernden mal unterhalb, mal oberhalb der Baumgrenze an der Ostseite des Gaislachkogels oberhalb von Sölden entlang. Unter den Bergbahnen hindurch, ins Rettenbachtal hinein, durch Hochsölden. Es folgt die Leiterbergalm und zu guter Letzt das gemütliche Granstein.


Etappe 9: Granstein – Hochwald – Huben – Längenfeld
Höhenmeter bergauf/bergab: 463/760 Meter, Gehzeit: 5 Stunden, Länge: 14,8 Kilometer, höchster Punkt: 1.567 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Etappe 9 führt weiter nach Norden, durch die Tal-Engstellen bei Aschbach und Winkle, wo auch der mystische Ötztaler Sagenweg beginnt. Sobald sich das Tal wieder öffnet, führt die Route links an Huben vorbei und bei der Moarrinne steil aufwärts in den Wald. Dort dem Steig über die Teufelskanzel folgen und anschließend nach Längenfeld absteigen.


Etappe 10: Längenfeld – Winkelbergsee – Köfels – Umhausen
Höhenmeter bergauf/bergab: 481/613 Meter, Gehzeit: 4,5 Stunden, Länge: 13,7 Kilometer, höchster Punkt: 1.575 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Nach dem Start in Längenfeld folgen die Wandernden der Ötztaler Ache an ihrem linken Ufer einige Kilometer talauswärts, bis der Weg kurz vor Winklen nach links abzweigt. Am Waldrand angekommen, geht es bergwärts, am Winkelbergsee vorbei, über die Wurzbergalm und durch den Stubenwald nach Köfels. Von dort auf einem steilen Waldsteig ins Tal absteigen, die Ötztaler Ache überqueren, und nach weiteren drei Kilometern ist Umhausen erreicht.


Etappe 11: Umhausen – Piburger See – Sautens
Höhenmeter bergauf/bergab: 504/712 Meter, Gehzeit: 5 Stunden, Länge: 14,2 Kilometer, höchster Punkt: 1.167 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Die Route der elften Etappe führt zunächst wieder auf die Westseite der Ötztaler Ache und von dort recht nah am Flussbett nordwärts. Gegenüber der Engelswand müssen die Wandernden einen steilen Bergfuß auf einem Waldsteig überwinden. Bei Tumpen geht es wieder talwärts, links am Sandbichl und am Habicher See vorbei, bis kurz vor Oetz hoch oben in einer Waldmulde ein weiteres Natur-Highlight erreicht ist: der idyllische Piburger See, im Sommer ein beliebter Badesee. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis Sautens, dem Ziel der Etappe.


Etappe 12: Sautens – Roppen – Haiming – Ötztal Bahnhof
Höhenmeter bergauf/bergab: 187/314 Meter, Gehzeit: 4,5 Stunden, Länge: 16,1 Kilometer, höchster Punkt: 903 Meter, Schwierigkeitsgrad: mittelschwierig
Die letzte Etappe des Ötztaler Urwegs führt – bevor sie den Kreis schließt – durch das Sautener Forchet, teils geschützter ein Wald, der auf dem Bergsturzgebiet des Tschirgants liegt. Es geht ein Stück an der Inntalbahn nach Westen und nahe des Römerbadls über den Innsteg. Nun dem Inn an seinem Nordufer talwärts folgen bis es nach sechs Kilometern in Magerbach wieder auf die andere Flussseite geht. Nun ist das Haiminger Apfel- und Obstanbaugebiet erreicht, das größte Nordtirols. Nach einem letzten Waldmarsch ist das Ziel erreicht: Ötztal-Bahnhof.
 

Anreise

Wie kommen Sie zu Ihrer Zieladresse? Per Flugzeug, Bahn, Bus oder Auto.

Ihr Ziel: Ötztaler Urweg (47.2377,10.85911)

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