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Woodwalkers: Die Drehorte

Seit 2016 der erste Band der Woodwalker-Jugendbuchreihe auf den Markt gekommen ist, führt Katja Brandis regelmäßig mit ihren spannenden Geschichten über Menschen, die sich in Tiere verwandeln können, die Bestsellerlisten an. Nun haben es die Woodwalkers auf die große Leinwand geschafft. Im Oktober 2024 erschien der erste Teil im Kino. Gedreht wurde auch in Tirol. Wir haben die genauen Drehorte recherchiert.
Woodwalkers Poster

Teil 1

Zwei Pumas im Wald

Nachdem Carag (gespielt von Emile Cherif) in seiner neuen Schule, der Clearwater High, angekommen ist, lernt er den Millionär Andrew Milling (gespielt von Oliver Masucci) kennen, der auch ein Pumagestaltwandler ist. Milling versucht zu Carag eine Verbindung aufzubauen und die beiden gehen das erste Mal in Pumagestalt gemeinsam in den Wald.

Wald um Haiming

Diese Szene, in der sich Carag und Milling zuerst kurz unterhalten und dann verwandeln, um gemeinsam durch den Wald toben, ist am Anfang des Ötztals in den Wäldern rund um Haiming gedreht worden. (Die Szenen mit den Tieren wurde hier allerdings nicht gedreht.)

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Wald und Berge, um den Kopf freizukriegen

Carag ist überfordert mit seinen vielen Rollen als Mensch, Puma, Sohn, Freund, Schüler. Er flüchtet als Puma in den Wald, um Abstand zu gewinnen.

Naturpfad Gepatschgletscher

Die Drohnenaufnahmen sind entlang eines Naturpfades in Richtung Gepatschgletscher im Kaunertal entstanden und zeigen eindrucksvoll die unberührte Tiroler Natur.

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Großer Showdown

Wie bei allen guten Geschichten, geht es auch bei den Woodwalkers am Schluss hoch her. Milling möchte mit seinem Woodwalker-Team einen riesigen Stapel Baumstämme lösen, um die darunter liegenden Maschinen zu zerstören und so den Minenbau zu verhindern. Carag entdeckt dabei, dass sich dort unten nahe des Baugeländes Menschen befinden – und zwar nicht irgendwelche, sondern seine Familie, die dort einen Campingtag verbringt. Der Showdown ist an folgenden Orten in Tirol gedreht worden:

Piller Höhe in der Gemeinde Fließ

Rund um das Naturparkhauses Kaunergrat befindet sich die Piller Höhe. Sowohl eine Asphaltstraße als auch Fortstraßen und viel Wald zeichnen das Gebiet aus. Als Tikaani (gespielt von Olivia Sinclair) und Carag sich im Wald über Tikaanis Rudel unterhalten, sind sie dort unterwegs. Auch die Unterhaltung mit der Fuchsfamilie ist im Wald auf der Piller Höhe entstanden.

Die aufregenden Szenen, in denen der Holzstapel zu sehen ist, der gelöst werden und in die Tiefe rutschen soll, sind ebenfalls auf der Piller Höhe gedreht worden. Auch Millings Auto, in dem er sitzt und mit Carag telefoniert, der versucht, Milling davon zu überzeugen, die gefährliche Aktion abzubrechen, stand dort.

Die „Rear Earth Mining Corporation“ ist in Wirklichkeit die Deponie in Fließ.

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Woodwalkers Behind the Scenes

An der Kaunertaler Gletscherstraße

Der Campingplatz der Ralstons befindet sich auf einer idyllischen Wiese nahe dem Wald unweit der Gepatschalm. Die idyllische Bergstraße, die im Film öfter zu sehen ist, wenn Milling in seinem schicken Elektroluxuswagen beispielsweise zu seinem Haus fährt, ist die Kaunertaler Gletscherstraße, die am Gepatsch Stausee vorbeiführt.

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Steinbruch Auer in Gries am Brenner

Ebenfalls Teil des Showdowns sind die dramatischen Szenen, an der Stelle, wo zuerst noch Minenarbeiter tätig sind und später Lou (gespielt von Sophie Lelenta), die Hirschkuh, vom Bärengestaltwandler Derek (gespielt von Lukas Spisser) angegriffen wird. Der eigentlich sehr gutmütige Bison Brandon (gespielt von Johan von Ehrlich) stellt sich dem Bären in den Weg und stößt ihn über den Hang hinunter. All das wurde beim Steinbruch am Griesberg im Wipptal gedreht.

Im Wald hinter der Schule

Am Ende des Films besprechen sich Carag, Lou, Holly (gespielt von Lilli Falk) und Brandon bei einem Spaziergang durch den Wald hinter der Schule.

Haiminger Wald

Die Szene wurde in Haiming, genauer im Wald rund um Haiming gedreht.

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Teil 2

Auch für den zweiten Teil der Gestaltwandler-Reihe zog es das Produktionsteam in die Berge. Gleich drei Tiroler Plätze sind im Film zu sehen - auf der Leinwand spielen sie alle in Jackson City, vor Ort sind Innsbruck, die Axamer Lizum und Zams allerdings etwas weiter voneinander entfernt.

Pfannkuchen und Restaurantmanieren

Hier trifft sich Carags Menschenfamilie zum Essen, aber auch Carag, Tikaani und Mia lassen sich nach dem aufregenden Einkauf in der Apotheke ihre Speckpfannkuchen im Route 66 in Innsbruck schmecken. Das Restaurant im amerikanischen Stil liegt etwas außerhalb des Zentrums und lässt sich gut mit einer Shoppingtour im nahegelegenen Einkaufszentrum oder einem Badetag am Innsbrucker Baggersee verbinden. Zwischen Route 66 und dem Badesee liegt übrigens die Eisdiele Tomaselli, eine Innsbrucker Institution. Das Eis darf man natürlich getrost auch ohne Besteck essen.

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Wiedersehen und sichere Rückkehr

Die Ralstons wohnen während ihres Besuchs in einem schlichten Hotel in Jackson City. Von hier wird Melody entführt und hierher kehrt sie nach dem überstandenen Abenteuer auch wieder wohlbehalten zurück. Die Aufnahmen im und um das Hotel entstanden im Hotel Olympia in der Axamer Lizum. Es wurde - der Name verrät es schon - anlässlich der Olympischen Spiele 1964 errichtet und beherbergt heute hauptsächlich Gruppenreisende und Schulklassen. Vom Frühstücksraum sind es nur wenige Meter bis zur Talstation der Lifte und einigen der bekanntesten Pisten der Region.

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Verwundete Pfoten und helfende Hände

Ein Glück, dass Xamber sich letztlich doch bei seiner Verletzung helfen lässt und sich in die medizinische Obhut der Menschen begibt. Ein größeres Glück freilich ist es, wenn man gar keine Hilfe braucht und diesen Schauplatz nur von außen sieht. Trotzdem beruhigt es vielleicht ein bisschen zu wissen, dass man im Krankenhaus St. Vinzenz in Zams ausgezeichnet medizinisch versorgt wird, wenn doch mal was auf den weiten Pisten und Hängen des Tiroler Oberlands passieren sollte.

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