Schwendau im Zillertal

In vielem arbeitet Schwendau mit seiner unmittelbaren Nachbargemeinde Hippach zusammen. Unter anderem teilen sich die beiden Dörfer im hinteren Zillertal das Gemeindeamt und einen Ortsteil.

Die eigene Identität überhaupt aufzugeben, kam für Schwendau aber dennoch nicht in Frage – eine Volksbefragung über die Zusammenlegung der Gemeinden ergab ein klares Bild.

Das charakterisiert die Schwendauer wie wohl auch die meisten anderen Tiroler, die aus einem tief verwurzelten bäuerlichen Selbstverständnis herkommen: Sie arbeiten mit den Nachbarn zusammen, wo es sich anbietet, und helfen einander, wenn es nötig ist. Aber sie legen Wert auf ihre Eigenständigkeit, auf den Unterschied zwischen „deins“ und „meins“, auf ihre ureigenen Bräuche und Traditionen.

Schwendau ist ein gesundes Dorf mit einer guten Mischung aus Tourismus-, Gewerbe- und landwirtschaftlichen Betrieben. Über die Horbergbahn hat die Gemeinde Anschluss an das Skigebiet Zillertal 3000; im Sommer finden Familien mit Kindern beim Minigolfspielen ebenso ihre Befriedigung wie ehrgeizige Kletterer in den Tuxer Alpen. Ein Geheimtipp für die Zwischensaison: Im November tummeln sich die hübschesten Blondinen zwischen Hippach und Schwendau – wenn nämlich beim Leonhardiritt zu Ehren des Schutzpatrons der Tiere Dutzende Haflinger aufgezäumt werden.

Schwendau
Das Skigebiet Mayrhofen bietet Wintersportlern 136 Pistenkilometer und 57 Bahnen und Lifte. Von Schwendau aus ist es mit der Horbergbahn zu erreichen., © Mayrhofner Bergbahnen
Horbergbahn

Das Skigebiet Mayrhofen bietet Wintersportlern 136 Pistenkilometer und 57 Bahnen und Lifte. Von Schwendau aus ist es mit der Horbergbahn zu erreichen.



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Die prächtig herausgeputzten blonden Haflinger sind Zentrum und Blickfang des jährlichen Leonhardiritts; bei der Tiersegnung sind aber von der Schildkröte bis zum Hamster auch alle anderen besten Freunde der Menschen willkommen., © Archiv Gemeinde Schwendau
Leonhardiritt

Die prächtig herausgeputzten blonden Haflinger sind Zentrum und Blickfang des jährlichen Leonhardiritts; bei der Tiersegnung sind aber von der Schildkröte bis zum Hamster auch alle anderen besten Freunde der Menschen willkommen.

Mitten im Dorf thront auf einem Schrofen (ein typisches Tiroler Wort für unwegsames felsiges Gelände) eine Kapelle, die in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts als weithin sichtbares Zeichen der siegreichen Gegenreformation errichtet wurde., © Archiv Gemeinde Schwendau/www.cicero.at
Burgschrofenkapelle

Mitten im Dorf thront auf einem Schrofen (ein typisches Tiroler Wort für unwegsames felsiges Gelände) eine Kapelle, die in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts als weithin sichtbares Zeichen der siegreichen Gegenreformation errichtet wurde.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts nützten acht Mühlen und eine Schmiede die Kräfte der Schwendauer Bäche. Heute ist die revitalisierte (und im Sommer zu besichtigende) Zimmererhäuslmühle das letzte Zeugnis einer untergegangenen Zeit., © Archiv Gemeinde Schwendau
Zimmererhäuslmühle

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts nützten acht Mühlen und eine Schmiede die Kräfte der Schwendauer Bäche. Heute ist die revitalisierte (und im Sommer zu besichtigende) Zimmererhäuslmühle das letzte Zeugnis einer untergegangenen Zeit.

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