Klettern in den Loferer & Leoganger Steinbergen

Östlich des Pillerseetals erheben sich die Loferer und Leoganger Steinberge, nördlich die markante Steinplatte bei Waidring. Zusammen ergeben sie eines der bedeutendsten Klettergebiete Österreichs.

Bekannt ist es bei Vollblut-Alpinisten vor allem für den „Pinzgawurm“, mit 45 Seillängen die wahrscheinlich längste Sportkletterroute des Landes. Überhaupt ist das Gebiet, das an das sogenannte Steinerne Meer grenzt, ein absoluter Hotspot für Mehrseillängen-Kletterer. Die Auswahl an Routen ist so groß wie in keiner anderen Region Tirols.

Die größte Vielfalt an kurzen und langen Kletterrouten finden Felssportler an der etwa sieben Kilometer langen Steinplatte. Viele der Routen sind nach Süden, also gen wärmender Sonne ausgerichtet. Wer lieber auf gut gesicherten Klettersteigen unterwegs ist, findet in der Region ebenfalls eine gehörige Auswahl. Viel Spaß versprechen der Hochseilgarten in Fieberbrunn und die Kletter- und Boulderwände im Freizeitpark Familienland in St. Jakob in Haus.

Sportklettern in der Region Steinberge

An der Spitze der acht Klettergärten steht die monumentale Steinplatte bei Waidring, die viele als eines der besten Klettergebiete der Alpen bezeichnen. Rund 70 Routen verteilen sich auf die sieben Kilometer lange Wand mit ihren bis zu 200 Meter hohen Felsabstürzen. Viel überschaubarer präsentiert sich die Klettergarten am idyllischen Wiesensee nördlich von Hochfilzen. Der Einstieg befindet sich direkt am Ufer, und viele der Routen sind ideal für Anfänger und sogar Kinder.

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Mehrseillängen-Routen in der Region Steinberge

Die Anzahl der Mehrseillängenrouten ist enorm groß. Allein im zentralen Bereich der Steinplatte schlängeln sich rund 100 an den Kalkfelswänden entlang. Schwierigkeitsgrad: 4 bis 10. Sehr gut gesicherte Routen gibt es auch am Plaisir-Wandl beim Urlkopf. Eine gute Auswahl an Touren, auch im Einsteigerbereich, bieten die Wände des Brantl. Wer zur Schmidt-Zabierow-Hütte auf Salzburger Seite wandert, kann sich dort unter anderem an den „Pinzgawurm“ wagen, mit 45 Seillängen eine der längsten Kletterrouten der Alpen.

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Klettersteige in der Region Steinberge

Mit zehn Klettersteigen ist die Region reich gesegnet. Zu den beliebteren zählt der Steig zum Gipfel des Marokka bei Fieberbrunn, der im Schwierigkeitsgrad B/C zwar eine sportliche Herausforderung darstellt, aber auch von Familien genutzt wird. Anspruchsvoller ist der Schuasta-Gangl an der Steinplatte (C/D). Er ist jedoch gut mit Klammern und Seil gesichert. Der Panorama-Klettersteig zum herrlich an einem Bergsee gelegenen Wildseeloderhaus hat dagegen zwei Varianten, eine für Einsteiger und eine für Erfahrene.

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Kletterparks in der Region Steinberge

In Fieberbrunn gibt es außer einem Hochseilgarten im Ortsteil Rosenegg auch die tiefergelegte Variante, den Niederseilgarten. Während der eine die Besucher auf zwei Parcours in 13 Metern Höhe klettern lässt und viel Spaß mit Flying Snowboard, Flying Rodel sowie Flying Fox verspricht, dreht sich bei dem anderen alles um Geschicklichkeit. Im Niederseilgarten an der Mittelstation Streuböden gilt es, auf Zitterbalken, einer Hängebrücke und auf Seilen zu balancieren – und das auf maximal 1,5 Meter über dem Boden.

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Kletterhallen in der Region Steinberge

Insgesamt sechs Kletterhallen befinden sich in der Region. Eine Kletterhalle mit etwa 600 Quadratmetern Kletter- und 100 Quadratmetern Boulderfläche findet sich etwa im Freizeitpark Familienland in St. Jakob in Haus. Die rund 60 Routen in einem breiten Schwierigkeitsspektrum zwischen 3 und 10 führen auf bis zu 16 Meter Höhe. Der Kraxelnachwuchs kann sich an einer eigenen Kinderkletterwand ausprobieren, und für Anfänger gibt es Kletterkurse.

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Familienklettern in der Region Steinberge

Ein perfekter Ort für den Kletternachwuchs ist der acht Meter hohe Kinderübungsfels Halser Grund direkt am Unterberg nahe Schwendt. Hier können die Kleinen mit ihren Eltern ganz in Ruhe das Toprope-Klettern trainieren. Gut einen Kilometer weiter südlich liegt außerdem der Klettergarten am idyllischen Wiesensee. Unter seinen 25 Routen gibt es neben leichten auch solche für die etwas geübteren Kletterfamilien. Bis zu den Schwierigkeitsgraden 6 und 7 ist alles dabei.

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