Klettern im Pitztal

Die Vielfalt an Klettermöglichkeiten in den verschiedensten Disziplinen ist im Pitztal groß.

Wer sich mit der Höhe, dem Balancehalten und der Ausrüstung zunächst vertraut machen möchte, sollte im familienfreundlichen Kletterpark Hochzeiger oder auf einem der leichten Klettersteige seine ersten Schritte setzen. Aber auch das neue Bouldergebiet bei Ritzenried und einige der Sportkletterrouten sind bestens für Anfänger geeignet.

Absoluter Spitzenreiter ist das Pitztal in puncto Eiskletterrouten. Rund 45 kleine und große Eisfälle mit Höhen bis zu 160 Metern und Routen in allen Schwierigkeitsgraden finden sich über das 40 Kilometer lange Tal verteilt. Und je näher man dem Talende kommt, desto häufiger hat man beim Klettern einen unverstellten Blick auf den Pitztaler Gletscher, den höchsten Gletscher Tirols.

Sportklettern im Pitztal

Fünf Klettergärten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden stehen im Pitztal zur Auswahl. Anfänger sind in den Klettergärten Gletscherstube und Jerzens-Hochzeiger sowie an Richi's Wall in Stillebach gut aufgebhoben. Die mit rund 90 Touren größte Vielfalt bietet der Hexenkessel bei Plangeross, allerdings im anspruchsvollen Bereich. Routen für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen gibt es im hochalpinen Klettergarten nahe der Kaunergrathütte auf über 2.800 Metern. Pluspunkt: Ausrüstung kann in der Hütte ausgeliehen werden.

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Mehrseillängen-Routen im Pitztal

Der Klettergarten im Bereich der Kaunergrathütte verfügt auch über ein paar Mehrseillängentouren um den 6. Schwierigkeitsgrad. Etwas größer ist das Angebot im Klettergebiet oberhalb von Mittelberg, wo es einige Routen für Anfänger bis leicht Fortgeschrittene sowie für Profis gibt.

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Klettersteige im Pitztal

Die Qual der Wahl haben Klettersteiggeher im Klettersteigpark Pitztaler Gletscher: Dieser kommt gleich mit vier Aufstiegsvarianten daher: eine für Anfänger und Kinder, eine für Fortgeschrittene, eine im Schwierigkeitsgrad D- und die schwere Version für die Steinböcke unter den Kletterern. Gemeinsam haben alle Varianten den herrlichen Blick auf Tirols höchsten Gletscher. Schön ist auch der Steig an der Steinwand in Arzl am Teileingang. Hier gibt es ebenfalls eine einfache und eine schwierige Variante.

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Bouldern im Pitztal

Seit Sommer 2017 gibt es im Pitztal das neue Bouldergebiet „Mandlers Boden“. Es befindet sich etwas oberhalb von Ritzenried und überzeugt Kletterfans mit seinen 55 Blöcken und insgesamt rund 176 Boulderproblemen. Die Blöcke werden durch einen Pfad verbunden, die Schwierigkeitsgrade reichen von anfängertauglich bis zum Profiniveau. Eine zentral gelegene Wiese mit Grillstelle lädt zum Verweilen ein.

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Eisklettern im Pitztal

Keine andere Region in Tirol hat so viele Eiskletterrouten wie das Pitztal. Es sind etwa 45 an der Zahl, und sie verteilen sich über den gesamten Talverlauf. Besonders bekannt ist der Eisklettergarten Taschachschlucht im hinteren Pitztal, der vor allem leichte, mit Bohrhaken gesicherte Routen hat. Hochalpin zeigt sich der auf 2.500 Metern Höhe gelegene Notwegfall mit seinen Nachbarfällen. Bis zu 160 Meter hoch muss hier geklettert werden. Sehr originell ist die 35 Meter hohe Eissäule bei Neurur, die sich über die sehr schwere Havanna-Route erklettern lässt.

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Kletterpark im Pitztal

Das Alpin-Center Hochzeiger in Jerzens bietet neben einem Kletterpark mit Seilbrücke und Flying Fox auch den XP-Abenteuerpark. Durch den Hochseilgarten im Wald führt ein Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Flying Fox und Co. sorgen auch hier für viel Spaß. Für die allerkleinsten Besucher gibt es einen Spielplatz. Beide Parks eignen sich hervorragend für Familien mit Kindern sowie Gruppen.

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Kletterhalle im Pitztal

Einchecken zum Klettern! Das Bio-Hotel Stillebach bei St. Leonhard hat einen eigenen „Kletterstadl“ mit einer Indoor-Boulderfläche von 150 Quadratmetern und Campusboard. Mehr als 85 Routen in verschiedenen Schwierigkeitsniveaus lassen Klettererherzen höher schlagen, vom Einsteiger bis zum Könner. Das Haus bietet zudem einen Leihschuhservice und den Kauf einer Jahreskarte an. Wer diese besitzt, darf sogar rund um die Uhr klettern, an sieben Tagen in der Woche.

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