Klettern in St. Anton am Arlberg

Klettersteige sind von Bergwanderern meistens nur im Sommer begehbar. Meistens. St. Anton macht da eine Ausnahme.

Dort gibt es nämlich den Arlberger Winterklettersteig, den einzigen seiner Gattung in Tirol und einer der wenigen in den ganzen Alpen. Ein echtes Abenteuer – allerding nur für erfahrene Alpinisten. Ähnlich anspruchsvoll ist die Sommer-Variante hoch über dem Stanzertal.

Wer noch nicht so weit ist, kann den Felssport zum Beispiel in den Klettergärten rund um die Darmstädter Hütte oder in der wunderschönen Schnanner Klamm erlernen. Noch besser ist es in der vielseitigen Kletterhalle arl.rock und dem Hochseilgarten Verwalltal, wo Profis den Einsteigern gern behilflich sind. Und natürlich gibt es in der Region auch eine ganze Reihe hochalpiner Mehrseillängen-Routen mit unvergesselichen Ausblicken über die Gipfel der Valluga- und Verwallgruppe.

Sportklettern in St. Anton am Arlberg

Die Region hat zwei beliebte Sportklettergärten. Wie Himmelsleitern ziehen sich die rund 60 Routen auf über 2.400 Metern Seehöhe nahe der Darmstädter Hütte nach oben. Sie sind in sieben Sektoren aufgeteilt und bieten ein breites Schwierigkeitsspektrum (3 bis 7c+). In die Tiefe geht es dagegen in der wildromantischen und im Sommer angenehm kühlen Schnanner Klamm. Der dortige Klettergarten ist hinsichtlich der Könnerlevels ähnlich abwechlsungsreich, hat aber immer wieder knifflige Stellen. Zudem gibt es eine Boulderecke.

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Mehrseillängen-Routen in St. Anton am Arlberg

Der Großteil der knapp 50 Mehrseillängentouren findet sich in der idyllischen Schnanner Klamm. Einige leichte bis mittelschwere Touren gibt es auch im hochalpinen Gelände der Vallugagruppe an der Roggspitze und am Jahnturm. Anspruchsvoller sind die meisten Touren im Bereich der Darmstädter Hütte wie etwa die Route „Innuendo“ an der 3.148 Meter hohen Kuchenspitze (20 Seillängen) oder die schwere „Messner-Führe“ an der Faselfasspitze. Für den Einstieg emfpiehlt sich dort „Meister Eder und sein Pumuckl“ (6 SL).

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Klettersteige in St. Anton am Arlberg

Nördlich und südlich von St. Anton gibt es je einen Klettersteig, einen für den Sommer und einen für den Spätwinter. Der 2,8 Kilometer lange Arlberger Klettersteig hinauf zur Weißschrofenspitze führt meist auf dem Grat auf der Nordseite des Stanzertals entlang. Er hält atemberaubende Ausblicke bereit, ist aber sehr anspruchsvoll (Schwierigkeit D). Ähnlich fordernd ist der Arlberger Winterklettersteig an der südlich gelegenen Vorderen Rendlspitze. Er eignet sich für geübte Skitourengeher, die im Zweifel auch mit dem Eispickel umgehen können.

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Kletterpark in St. Anton am Arlberg

Abenteuer erlebt man nicht nur am Fels sondern auch im Hochseilgarten Verwalltal. Etwa sechs bis acht Meter über der munter rauschenden Rosanna klettern die Besucher zwischen Baumwipfeln entlang. Acht Stationen hat der Parcours. Der Anfang mit Strickleitern, Autoreifen und Balancieren auf Baumstämmen mag noch einfach sein, wer am Ende den Abschnitt mit frei hängenden Steigbügeln erreicht, braucht Mut und Selbstvertrauen.

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Kletterhallen in St. Anton am Arlberg

In der großen Kletter- und Boulderhalle arl.rock in St. Anton sind zu allen Jahreszeiten Kletterer anzutreffen. Auf über 900 Quadratmetern Fläche können rund 100 Routen ausprobiert werden, indoor wie outdoor. Spektakulär sind der 17 Meter hohe Turm und eine seltene Besonderheit: eine künstliche Eiskletterwand an der Außenfassade. Schmilzt das Eis im Frühjahr, kann hier auf Dry-Tooling-Griffen gekraxelt werden. Außer dem arl.rock gibt es in Flirsch eine Boulderhalle mit 80-Quadratmeter-Kletterwand. Dort trainieren neben Können auch Anfänger.

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