Roller und Scheller beim Imster Schemenlaufen, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner
Roller und Scheller beim Imster Schemenlaufen, © Tirol Werbung/Bernhard Aichner

Mystisch & archaisch: Fasnachtsbräuche in Tirol

Es ist ein Brauch, der ganze Dörfer in seinen Bann zieht. Allen Fasnachten gemeinsam ist das Leitthema: der Kampf des Frühlings gegen den Winter.

Nirgendwo sonst finden sich so viele und unterschiedliche Fasnachtsbräuche und nirgendwo werden sie so ausgiebig gepflegt wie in Tirol. Die Figuren und Masken dieses bunten Brauchtums reichen mit ihren Wurzeln in graue Vorzeiten zurück. Sie haben mit Sonnenkult und Fruchtbarkeitszauber, mit dem Vertreiben böser Kräfte und der Beschwörung der Lebensgeister zu tun. Erleben Sie die bunten und ausgelassenen Aufführungen mit prachtvollen, handgeschnitzten Masken und aufwendigen Kleidern. Fantasievoll geschmückte, mit Aufbauten versehene Wagen ergänzen den Zug der altehrwürdigen Gruppen und Figuren und sorgen für Heiterkeit, Bewirtung und viel Schabernack.

5 · Fisser Blochziehen


Fisser Blochziehen, © Andreas Kirschner

Im Mittelpunkt des alle vier Jahre stattfindenden Fisser Blochziehens steht eine etwa 30 Meter lange, buntgeschmückte Zirbe, die auf Schlitten mühsam von verschiedenen Figuren durch die engen Dorfgassen gezogen wird. Bis zum späten Nachmittag dauert das Fastnachtstreiben, das mit der öffentlichen Versteigerung des wertvollen Zirbenholzes sein Ende findet.

Nächstes Blochziehen: 2022

 

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